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Beschreibung
»Special Company Law in the Financial Sector. Supervisory Regulation of the Corporate Governance of Rating Agencies, Benchmark Administrators, Central Counterparties and Central Securities Depositories«: This thesis examines four EU regulations which impose special regulatory requirements on the corporate governance of rating agencies, benchmark administrators, central counterparties and central securities depositories. Its main goal is to identify conflicts between these requirements and German company law. The main conclusion is that a »special company law in the financial sector« is emerging within the scope of application of the regulations. / Unternehmen des Finanzsektors unterliegen zwei detaillierten Regelungsregimen zur Unternehmensführung - einem gesellschaftsrechtlichen und einem aufsichtsrechtlichen -, deren Vorgaben zueinander im Widerspruch stehen können. Zusätzliche Brisanz hat diese Entwicklung dadurch erfahren, dass die EU in ihrem Bestreben nach einer möglichst effektiven Harmonisierung mittlerweile verstärkt auf das Instrument der Verordnung zurückgreift. Diese Arbeit nimmt vier EU-Verordnungen in den Blick, die besondere aufsichtsrechtliche Anforderungen an die Corporate Governance von Ratingagenturen, Referenzwert-Administratoren, zentralen Gegenparteien und Zentralverwahrern statuieren. Ihr Hauptanliegen besteht darin, Konflikte zwischen diesen unionsrechtlichen Vorgaben und dem deutschen Gesellschaftsrecht systematisierend herauszuarbeiten. Zentrales Ergebnis der Arbeit ist, dass es im Anwendungsbereich der untersuchten Verordnungen zur Herausbildung eines »Sondergesellschaftsrechts im Finanzsektor« kommt. / Dissertationsschrift
»Special Company Law in the Financial Sector. Supervisory Regulation of the Corporate Governance of Rating Agencies, Benchmark Administrators, Central Counterparties and Central Securities Depositories«: This thesis examines four EU regulations which impose special regulatory requirements on the corporate governance of rating agencies, benchmark administrators, central counterparties and central securities depositories. Its main goal is to identify conflicts between these requirements and German company law. The main conclusion is that a »special company law in the financial sector« is emerging within the scope of application of the regulations. / Unternehmen des Finanzsektors unterliegen zwei detaillierten Regelungsregimen zur Unternehmensführung - einem gesellschaftsrechtlichen und einem aufsichtsrechtlichen -, deren Vorgaben zueinander im Widerspruch stehen können. Zusätzliche Brisanz hat diese Entwicklung dadurch erfahren, dass die EU in ihrem Bestreben nach einer möglichst effektiven Harmonisierung mittlerweile verstärkt auf das Instrument der Verordnung zurückgreift. Diese Arbeit nimmt vier EU-Verordnungen in den Blick, die besondere aufsichtsrechtliche Anforderungen an die Corporate Governance von Ratingagenturen, Referenzwert-Administratoren, zentralen Gegenparteien und Zentralverwahrern statuieren. Ihr Hauptanliegen besteht darin, Konflikte zwischen diesen unionsrechtlichen Vorgaben und dem deutschen Gesellschaftsrecht systematisierend herauszuarbeiten. Zentrales Ergebnis der Arbeit ist, dass es im Anwendungsbereich der untersuchten Verordnungen zur Herausbildung eines »Sondergesellschaftsrechts im Finanzsektor« kommt. / Dissertationsschrift
Zusammenfassung
Thomas Thies studied law at the Johannes Gutenberg University in Mainz. He passed his first law exam in 2013. Between 2013 and 2015, he completed his legal clerkship at the Regional Court of Mainz. After completing his second state exam, he worked as a research assistant at the law firm Noerr and at the chair of Prof. Dr. Mülbert in Mainz and began his phD. From September 2018 to June 2019, Thomas Thies completed a Master's degree (LL.M.) at the University of Chicago. Since January 2020, he has been working as a lawyer in corporate and capital markets law at the law firm Noerr.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung1. Teil: Rechtliche und tatsächliche GrundlagenÜberblick über die untersuchten Verordnungen - Corporate Governance als Regelungsgegenstand des EU-Aufsichtsrechts - Kategorisierung der Spannungsfelder zwischen Aufsichts- und Gesellschaftsrecht2. Teil: Konflikte zwischen aufsichtsrechtlichen Corporate Governance-Anforderungen und deutschem GesellschaftsrechtSpannungspotenzial zwischen rechtsformunabhängigen Vorgaben des Aufsichtsrechts und rechtsformspezifischem Gesellschaftsrecht - Regelungen zur Geschäftsleitung - Regelungen zum Aufsichtsorgan3. Teil: Rechtsfolgen bei Verstößen gegen aufsichtsrechtliche VorgabenAufsichtsrechtliche Sanktionen und Verwaltungsbefugnisse - Gesellschaftsrechtliches Beschlussmängelrecht - Organhaftung der Geschäftsleiter und Mitglieder des Aufsichtsorgans - Außenhaftung der Gesellschaft oder ihrer Organe - Fazit: Erweiterte Beschlussmängel- und Haftungsrisiken4. Teil: Ergebnisse und FolgerungenErgebnis zu den Konflikten zwischen Aufsichts- und Gesellschaftsrecht - Folgerungen - AusblickLiteratur- und Stichwortverzeichnis
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Genre: Recht
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Titelzusatz: Aufsichtsrechtliche Regulierung der Corporate Governance von Ratingagenturen, Referenzwert-Administratoren, zentralen Gegenparteien und Zentralverwahrern.
Inhalt: 375 S.
ISBN-13: 9783428189496
ISBN-10: 3428189493
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 18949
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Thies, Thomas
Hersteller: Duncker & Humblot
Verantwortliche Person für die EU: Duncker & Humblot GmbH, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, D-12165 Berlin, info@duncker-humblot.de
Von/Mit: Thomas Thies
Erscheinungsdatum: 06.12.2023
Gewicht: 0,565 kg
Artikel-ID: 127828821