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Beschreibung
So ungleich wie heute waren die Popjünger noch nie. Das Diktum der Neunzigerjahre, dass jeder eine Minderheit sei, ist im Pop auf ganz eigentümliche Weise wahr geworden: Jeder gehört einem anderen Stamm an, befolgt andere Spielregeln, hört andere Musik. Nur eines scheinen alle nach wie vor gemeinsam zu haben: Sie hängen an den alten Popmythen: Ablehnung des Spießertums, Lust auf Freiheit und ein unbändiger Erlebnishunger - im Netz und außerhalb des Netzes.

Was aber stiftet in Zeiten der Globalisierung und Individualisierung Einheit im Pop-Dschungel? Lassen sich globalisierte und internationalisierte Szenen (Techno, HipHop) noch als lebensweltlich fundierte Gemeinschaften begreifen? Sind Szenen durch enorme Binnendifferenzierungen nur noch nominelle Quasi-Gemeinschaften? Wie werden kulturelle Differenzen vermittelt, wie fein sind die Unterschiede geworden? Welche theoretischen Konsequenzen hat die Entdeckung des einenden Prinzips der Distinktion?
So ungleich wie heute waren die Popjünger noch nie. Das Diktum der Neunzigerjahre, dass jeder eine Minderheit sei, ist im Pop auf ganz eigentümliche Weise wahr geworden: Jeder gehört einem anderen Stamm an, befolgt andere Spielregeln, hört andere Musik. Nur eines scheinen alle nach wie vor gemeinsam zu haben: Sie hängen an den alten Popmythen: Ablehnung des Spießertums, Lust auf Freiheit und ein unbändiger Erlebnishunger - im Netz und außerhalb des Netzes.

Was aber stiftet in Zeiten der Globalisierung und Individualisierung Einheit im Pop-Dschungel? Lassen sich globalisierte und internationalisierte Szenen (Techno, HipHop) noch als lebensweltlich fundierte Gemeinschaften begreifen? Sind Szenen durch enorme Binnendifferenzierungen nur noch nominelle Quasi-Gemeinschaften? Wie werden kulturelle Differenzen vermittelt, wie fein sind die Unterschiede geworden? Welche theoretischen Konsequenzen hat die Entdeckung des einenden Prinzips der Distinktion?
Inhaltsverzeichnis
We can't rewind! Einführung
[...]
Desire to be Wired! Napster und die Folgen
Plug in and play. Zur Ambiguität medial bedingter Freiheit
Es streamt so sexy. Die Dialektik von Clicks & Cuts
Globalisierung und die Performanz des Pop
Polit-Pop und Sound-Politik in der Popgesellschaft
Über sich selbst hinaus - Popmusik im Spannungsfeld zwischen Kunst und Kommerz
Hengstberuhigung. Die Rückkehr des wohltemperierten Songs
Kultur-Kitt - zur Antiquiertheit der Medienkritik und zur Realität der Freizeitgesellschaft
Bayreuth - vom Konvent zum Event
Underground Matters. Einblicke in die gegenwärtige Independent-Szene
Next Step. Technoide Vergemeinschaftung und ihre Musik(en)
Bad Music oder die Lust am Trash - Differenzästhetik in der popkulturellen Praxis
Keine Musik ohne Szene? Ethnografie der Musikrezeption Jugendlicher
Details
Erscheinungsjahr: 2002
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Soziologie, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: edition suhrkamp
Inhalt: 276 S.
ISBN-13: 9783518122570
ISBN-10: 3518122576
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 12257
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Neumann-Braun, Klaus
Mai, Manfred
Schmidt, Axel
Herausgeber: Klaus Neumann-Braun/Manfred Mai/Axel Schmidt
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
edition suhrkamp
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 20 mm
Von/Mit: Klaus Neumann-Braun (u. a.)
Erscheinungsdatum: 18.12.2002
Gewicht: 0,249 kg
Artikel-ID: 104790359