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Beschreibung
In "Das Unbehagen in der Kultur" entfaltet Sigmund Freud eine der einflussreichsten kulturtheoretischen Diagnosen der Moderne. Ausgehend von der Frage, weshalb zivilisatorischer Fortschritt nicht notwendig zu größerem Glück führt, untersucht er das Spannungsverhältnis zwischen individuellen Triebansprüchen und den Ordnungen gemeinschaftlichen Lebens. In präziser, essayistischer Prosa verbindet Freud psychoanalytische Begriffsbildung mit philosophischer Spekulation und zeitkritischer Beobachtung; Begriffe wie Schuldgefühl, Über-Ich, Eros und Todestrieb werden zu Instrumenten einer umfassenden Deutung kultureller Ambivalenz. Freud, Begründer der Psychoanalyse und scharfsinniger Beobachter bürgerlicher Gesellschaften, schrieb diese Schrift vor dem Hintergrund der politischen und geistigen Erschütterungen des frühen 20. Jahrhunderts. Seine klinische Erfahrung mit neurotischem Leiden, seine Auseinandersetzung mit Religion, Moral und Massenpsychologie sowie sein skeptischer Blick auf Fortschrittsversprechen verdichten sich hier zu einer Theorie, in der Kultur zugleich Schutzraum und Quelle psychischer Belastung erscheint. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Grundlagen moderner Kulturkritik verstehen möchten. Es ist keine tröstliche, wohl aber eine außerordentlich klärende Lektüre: knapp, provokant und bis heute anregend für Psychologie, Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft.
In "Das Unbehagen in der Kultur" entfaltet Sigmund Freud eine der einflussreichsten kulturtheoretischen Diagnosen der Moderne. Ausgehend von der Frage, weshalb zivilisatorischer Fortschritt nicht notwendig zu größerem Glück führt, untersucht er das Spannungsverhältnis zwischen individuellen Triebansprüchen und den Ordnungen gemeinschaftlichen Lebens. In präziser, essayistischer Prosa verbindet Freud psychoanalytische Begriffsbildung mit philosophischer Spekulation und zeitkritischer Beobachtung; Begriffe wie Schuldgefühl, Über-Ich, Eros und Todestrieb werden zu Instrumenten einer umfassenden Deutung kultureller Ambivalenz. Freud, Begründer der Psychoanalyse und scharfsinniger Beobachter bürgerlicher Gesellschaften, schrieb diese Schrift vor dem Hintergrund der politischen und geistigen Erschütterungen des frühen 20. Jahrhunderts. Seine klinische Erfahrung mit neurotischem Leiden, seine Auseinandersetzung mit Religion, Moral und Massenpsychologie sowie sein skeptischer Blick auf Fortschrittsversprechen verdichten sich hier zu einer Theorie, in der Kultur zugleich Schutzraum und Quelle psychischer Belastung erscheint. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Grundlagen moderner Kulturkritik verstehen möchten. Es ist keine tröstliche, wohl aber eine außerordentlich klärende Lektüre: knapp, provokant und bis heute anregend für Psychologie, Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft.
Details
Fachbereich: Theoretische Psychologie
Genre: Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027259267
ISBN-10: 8027259266
Sprache: Deutsch
Autor: Freud, Sigmund
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 3 mm
Von/Mit: Sigmund Freud
Erscheinungsdatum: 10.05.2019
Gewicht: 0,087 kg
Artikel-ID: 121348972

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