Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Bertha Pappenheim - Sisyphus: Gegen den Mädchenhandel ist ein eindringliches Zeugnis sozialkritischer Publizistik, das die Ausbeutung junger Frauen im Kontext von Armut, Migration, patriarchaler Gewalt und organisierter Vermittlung analysiert. Der Titel verweist auf die scheinbar endlose Arbeit gegen ein gesellschaftliches Übel; stilistisch verbindet Pappenheim dokumentarische Nüchternheit, moralische Dringlichkeit und reformerische Argumentation. Das Buch steht im Umfeld jüdischer Wohlfahrtspflege, bürgerlicher Frauenbewegung und früher Sozialwissenschaft. Bertha Pappenheim, 1859 in Wien geboren und 1936 in Neu-Isenburg gestorben, war Schriftstellerin, Übersetzerin, Sozialarbeiterin und eine zentrale Gestalt des jüdischen Feminismus. Als Gründerin des Jüdischen Frauenbundes und Leiterin eines Heims für gefährdete Mädchen und Frauen kannte sie die sozialen Mechanismen, die Schutzlosigkeit erzeugen. Ihre Reisen, Recherchen und praktische Fürsorgearbeit gaben ihrer Anklage gegen den Mädchenhandel besondere Autorität. Empfohlen sei dieses Buch allen, die die Geschichte von Frauenrechten, Sozialreform und jüdischer Selbsthilfe verstehen wollen. Pappenheims Text ist nicht nur historisches Dokument, sondern eine präzise Mahnung: Menschenhandel gedeiht dort, wo Gleichgültigkeit, ökonomische Not und rechtliche Ohnmacht zusammentreffen. Seine Lektüre schärft den Blick für Kontinuitäten moderner Ausbeutung.
Bertha Pappenheim - Sisyphus: Gegen den Mädchenhandel ist ein eindringliches Zeugnis sozialkritischer Publizistik, das die Ausbeutung junger Frauen im Kontext von Armut, Migration, patriarchaler Gewalt und organisierter Vermittlung analysiert. Der Titel verweist auf die scheinbar endlose Arbeit gegen ein gesellschaftliches Übel; stilistisch verbindet Pappenheim dokumentarische Nüchternheit, moralische Dringlichkeit und reformerische Argumentation. Das Buch steht im Umfeld jüdischer Wohlfahrtspflege, bürgerlicher Frauenbewegung und früher Sozialwissenschaft. Bertha Pappenheim, 1859 in Wien geboren und 1936 in Neu-Isenburg gestorben, war Schriftstellerin, Übersetzerin, Sozialarbeiterin und eine zentrale Gestalt des jüdischen Feminismus. Als Gründerin des Jüdischen Frauenbundes und Leiterin eines Heims für gefährdete Mädchen und Frauen kannte sie die sozialen Mechanismen, die Schutzlosigkeit erzeugen. Ihre Reisen, Recherchen und praktische Fürsorgearbeit gaben ihrer Anklage gegen den Mädchenhandel besondere Autorität. Empfohlen sei dieses Buch allen, die die Geschichte von Frauenrechten, Sozialreform und jüdischer Selbsthilfe verstehen wollen. Pappenheims Text ist nicht nur historisches Dokument, sondern eine präzise Mahnung: Menschenhandel gedeiht dort, wo Gleichgültigkeit, ökonomische Not und rechtliche Ohnmacht zusammentreffen. Seine Lektüre schärft den Blick für Kontinuitäten moderner Ausbeutung.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Soziologie
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 136 S.
ISBN-13: 9788027265169
ISBN-10: 8027265169
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Pappenheim, Bertha
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Bertha Pappenheim
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,209 kg
Artikel-ID: 126177315

Ähnliche Produkte