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Beschreibung
Dieses Buch möchte nicht spalten, sondern einen über 70 Jahre andauernden Streit um die Winkelfehlsichtigkeit (Heterophorie) beenden. Sehen ist Hochleistungsarbeit des Körpers: Zwei Augen liefern synchron einen farbigen, dreidimensionalen Film, mit enormem Energieaufwand und feinster Muskelkoordination. Wenn die Augen nicht exakt zusammenarbeiten, müssen sie ständig nachjustieren - das nennt man Winkelfehlsichtigkeit.
Während Augenärzte Heterophorie dissoziiert messen (Trennung beider Bilder), entwickelte der Optiker Hans-Joachim Haase in den 1950ern die assoziierte Messung mit dem Polatest-Gerät - die sogenannte MKH-Methode, bei der das zentrale Sehen getrennt, das Umfeld aber erhalten bleibt. Sie wird von Augenoptikern erfolgreich angewandt, von Augenärzten jedoch abgelehnt - was zu einem bis heute andauernden berufspolitischen Konflikt führte.
Dabei zeigen meine eigenen Erfahrungen mit über tausend Patienten, dass MKH-Messungen zu deutlich besseren Ergebnissen führen - sowohl bei der Anpassung von Prismenbrillen als auch bei operativen Korrekturen. Winkelfehlsichtigkeit beeinflusst viele körperliche und psychische Funktionen: von Haltungsproblemen über ADHS bis hin zu Legasthenie. All das kann durch Korrektur gelindert oder sogar geheilt werden.
Trotzdem verweigern sich die meisten Augenärzte der MKH, obwohl das Verfahren längst verfügbar ist. Als Augenarzt mit enger Zusammenarbeit mit Augenoptikern plädiere ich für ein Ende der Blockade - zugunsten der Patienten. Dieses Buch zeigt anhand von Fallbeispielen und Analysen, dass MKH ein praktikabler und notwendiger Weg ist - und dass Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen sollten.
Während Augenärzte Heterophorie dissoziiert messen (Trennung beider Bilder), entwickelte der Optiker Hans-Joachim Haase in den 1950ern die assoziierte Messung mit dem Polatest-Gerät - die sogenannte MKH-Methode, bei der das zentrale Sehen getrennt, das Umfeld aber erhalten bleibt. Sie wird von Augenoptikern erfolgreich angewandt, von Augenärzten jedoch abgelehnt - was zu einem bis heute andauernden berufspolitischen Konflikt führte.
Dabei zeigen meine eigenen Erfahrungen mit über tausend Patienten, dass MKH-Messungen zu deutlich besseren Ergebnissen führen - sowohl bei der Anpassung von Prismenbrillen als auch bei operativen Korrekturen. Winkelfehlsichtigkeit beeinflusst viele körperliche und psychische Funktionen: von Haltungsproblemen über ADHS bis hin zu Legasthenie. All das kann durch Korrektur gelindert oder sogar geheilt werden.
Trotzdem verweigern sich die meisten Augenärzte der MKH, obwohl das Verfahren längst verfügbar ist. Als Augenarzt mit enger Zusammenarbeit mit Augenoptikern plädiere ich für ein Ende der Blockade - zugunsten der Patienten. Dieses Buch zeigt anhand von Fallbeispielen und Analysen, dass MKH ein praktikabler und notwendiger Weg ist - und dass Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen sollten.
Dieses Buch möchte nicht spalten, sondern einen über 70 Jahre andauernden Streit um die Winkelfehlsichtigkeit (Heterophorie) beenden. Sehen ist Hochleistungsarbeit des Körpers: Zwei Augen liefern synchron einen farbigen, dreidimensionalen Film, mit enormem Energieaufwand und feinster Muskelkoordination. Wenn die Augen nicht exakt zusammenarbeiten, müssen sie ständig nachjustieren - das nennt man Winkelfehlsichtigkeit.
Während Augenärzte Heterophorie dissoziiert messen (Trennung beider Bilder), entwickelte der Optiker Hans-Joachim Haase in den 1950ern die assoziierte Messung mit dem Polatest-Gerät - die sogenannte MKH-Methode, bei der das zentrale Sehen getrennt, das Umfeld aber erhalten bleibt. Sie wird von Augenoptikern erfolgreich angewandt, von Augenärzten jedoch abgelehnt - was zu einem bis heute andauernden berufspolitischen Konflikt führte.
Dabei zeigen meine eigenen Erfahrungen mit über tausend Patienten, dass MKH-Messungen zu deutlich besseren Ergebnissen führen - sowohl bei der Anpassung von Prismenbrillen als auch bei operativen Korrekturen. Winkelfehlsichtigkeit beeinflusst viele körperliche und psychische Funktionen: von Haltungsproblemen über ADHS bis hin zu Legasthenie. All das kann durch Korrektur gelindert oder sogar geheilt werden.
Trotzdem verweigern sich die meisten Augenärzte der MKH, obwohl das Verfahren längst verfügbar ist. Als Augenarzt mit enger Zusammenarbeit mit Augenoptikern plädiere ich für ein Ende der Blockade - zugunsten der Patienten. Dieses Buch zeigt anhand von Fallbeispielen und Analysen, dass MKH ein praktikabler und notwendiger Weg ist - und dass Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen sollten.
Während Augenärzte Heterophorie dissoziiert messen (Trennung beider Bilder), entwickelte der Optiker Hans-Joachim Haase in den 1950ern die assoziierte Messung mit dem Polatest-Gerät - die sogenannte MKH-Methode, bei der das zentrale Sehen getrennt, das Umfeld aber erhalten bleibt. Sie wird von Augenoptikern erfolgreich angewandt, von Augenärzten jedoch abgelehnt - was zu einem bis heute andauernden berufspolitischen Konflikt führte.
Dabei zeigen meine eigenen Erfahrungen mit über tausend Patienten, dass MKH-Messungen zu deutlich besseren Ergebnissen führen - sowohl bei der Anpassung von Prismenbrillen als auch bei operativen Korrekturen. Winkelfehlsichtigkeit beeinflusst viele körperliche und psychische Funktionen: von Haltungsproblemen über ADHS bis hin zu Legasthenie. All das kann durch Korrektur gelindert oder sogar geheilt werden.
Trotzdem verweigern sich die meisten Augenärzte der MKH, obwohl das Verfahren längst verfügbar ist. Als Augenarzt mit enger Zusammenarbeit mit Augenoptikern plädiere ich für ein Ende der Blockade - zugunsten der Patienten. Dieses Buch zeigt anhand von Fallbeispielen und Analysen, dass MKH ein praktikabler und notwendiger Weg ist - und dass Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen sollten.
Über den Autor
Dr. med. Fritz Gorzny: Geboren 1938 in Berlin, Besuch des Humanistischen Gymnasium und Abitur 1959 in Detmold. Studium der Humanmedizin in Köln und Freiburg.
Staatsexamen 1964, Dissertation über Piezometrie an der Universitätsaugenklinik Köln unter Professor Nover. Ausbildung zum Facharzt für Augenheilkunde an der Universitätsaugenklinik Köln, Schwerpunkt Strabologie, mit dem Aufbau einer Sehschule beauftragt. Zusätzlich betraut mit der Ausbildung der Augenoptikermeister an der höheren Fachschule für Augenoptik im Fach Augenheilkunde.
Seit 1971 niedergelassener Augenarzt in Koblenz mit operativer Belegabteilung am St. Joseph Krankenhaus Koblenz-Horchheim und am Stadtkrankenhaus Neuwied, Vorderabschnittschirurgie, seit 1972 mit Implantation von Intraokularlinsen, Lid- und Augenmuskelchirurgie, Schwerpunkt Strabologie im Sinne der Cüpperschen Schule, seit 1994 mit Einbeziehung der MKH. 25 Jahre Obmann der Augenärzteschaft Bezirk Koblenz, Delegierter im Berufsverband der Augenärzte.
Im Jahre 2000 Gründung der Augen- und Laserklinik Koblenz.
Von 2003 bis 2006 Aktuar und von 2006-2021 Vizepräsident der Internationalen Vereinigung für Binokulares Sehen (IVBS). Gutachterliche Tätigkeit, Prüfarzt bei Facharztprüfungen. Seit 2023 im Ruhestand.
Wissenschaftliche- und Vortragstätigkeit über das Thema prismatische Korrektionen und Augenmuskeloperationen bei Störungen des Beidäugigen Sehens verursacht durch Strabismus oder eine Winkelfehlsichtigkeit (med. assoziierte Heterophorie).
Staatsexamen 1964, Dissertation über Piezometrie an der Universitätsaugenklinik Köln unter Professor Nover. Ausbildung zum Facharzt für Augenheilkunde an der Universitätsaugenklinik Köln, Schwerpunkt Strabologie, mit dem Aufbau einer Sehschule beauftragt. Zusätzlich betraut mit der Ausbildung der Augenoptikermeister an der höheren Fachschule für Augenoptik im Fach Augenheilkunde.
Seit 1971 niedergelassener Augenarzt in Koblenz mit operativer Belegabteilung am St. Joseph Krankenhaus Koblenz-Horchheim und am Stadtkrankenhaus Neuwied, Vorderabschnittschirurgie, seit 1972 mit Implantation von Intraokularlinsen, Lid- und Augenmuskelchirurgie, Schwerpunkt Strabologie im Sinne der Cüpperschen Schule, seit 1994 mit Einbeziehung der MKH. 25 Jahre Obmann der Augenärzteschaft Bezirk Koblenz, Delegierter im Berufsverband der Augenärzte.
Im Jahre 2000 Gründung der Augen- und Laserklinik Koblenz.
Von 2003 bis 2006 Aktuar und von 2006-2021 Vizepräsident der Internationalen Vereinigung für Binokulares Sehen (IVBS). Gutachterliche Tätigkeit, Prüfarzt bei Facharztprüfungen. Seit 2023 im Ruhestand.
Wissenschaftliche- und Vortragstätigkeit über das Thema prismatische Korrektionen und Augenmuskeloperationen bei Störungen des Beidäugigen Sehens verursacht durch Strabismus oder eine Winkelfehlsichtigkeit (med. assoziierte Heterophorie).
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Fachbereich: | Allgemeine Lexika |
| Genre: | Mathematik, Medizin, Naturwissenschaften, Technik |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9783038313656 |
| ISBN-10: | 3038313653 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Klappenbroschur |
| Autor: | Gorzny, Fritz |
| Hersteller: |
Deutsche Literaturges.
Deutsche Literaturgesellschaft |
| Verantwortliche Person für die EU: | SüdOst Service GmbH, Am Steinfeld 4, D-94065 Waldkirchen, verlag@ennsthaler.at |
| Maße: | 206 x 145 x 30 mm |
| Von/Mit: | Fritz Gorzny |
| Erscheinungsdatum: | 16.06.2026 |
| Gewicht: | 0,544 kg |