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Beschreibung
Wilhelm Hammann, geboren am 25. Februar 1897 in Biebesheim, während der Nazizeit politisch verfolgt und im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert, war 1945 Blockältester im Block 8, einem der beiden Jungenblocks des KZ Buchenwald. In den letzten Tagen vor der Befreiung bewahrte er 159 jüdische Jungen vor dem Todesmarsch, den die SS bereits geplant hatte. Für diese Rettungstat ehrte ihn Yad Vashem am 18. Juli 1984 als Gerechter unter den Völkern.
Wer war dieser Wilhelm Hammann? Seine politische Sozialisation war eng verbunden mit Erlebnissen am Ende des Ersten Weltkriegs. In Halle beteiligte er sich an der Novemberrevolution 1918 und kehrte als überzeugter Revolutionär aus dem Krieg zurück in den Kreis Groß-Gerau (Hessen). Ende des Jahres 1920 wechselte er von der USPD zur KPD. Somit ist seine Geschichte eng verbunden mit der einer sozialen und politischen Massenbewegung. Dies wirft Fragen auf, denen Bernd Heyl in seiner Forschung nachgeht: Welche Erfahrungen und Überzeugungen prägten ihn als Lehrer und Kommunisten, als Landtagsabgeordneten des Volksstaates Hessen, als Häftling Nr. 1224 im KZ Buchenwald oder als kommunistischen Aktivisten und Groß-Gerauer Landrat in der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg? Und warum geriet Hammann in der alten Bundesrepublik nach seinem nie wirklich aufgeklärten Unfalltod in Vergessenheit?
Bernd Heyl stellt die Frage nach den Perspektiven einer aktuellen Erinnerungskultur, nach einem kollektiven Gedächtnis, das Geschichte verstehen will und auch die Erfahrungen derjenigen aufnimmt, die ihr Leben dem Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen den Faschismus gewidmet haben.
Wer war dieser Wilhelm Hammann? Seine politische Sozialisation war eng verbunden mit Erlebnissen am Ende des Ersten Weltkriegs. In Halle beteiligte er sich an der Novemberrevolution 1918 und kehrte als überzeugter Revolutionär aus dem Krieg zurück in den Kreis Groß-Gerau (Hessen). Ende des Jahres 1920 wechselte er von der USPD zur KPD. Somit ist seine Geschichte eng verbunden mit der einer sozialen und politischen Massenbewegung. Dies wirft Fragen auf, denen Bernd Heyl in seiner Forschung nachgeht: Welche Erfahrungen und Überzeugungen prägten ihn als Lehrer und Kommunisten, als Landtagsabgeordneten des Volksstaates Hessen, als Häftling Nr. 1224 im KZ Buchenwald oder als kommunistischen Aktivisten und Groß-Gerauer Landrat in der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg? Und warum geriet Hammann in der alten Bundesrepublik nach seinem nie wirklich aufgeklärten Unfalltod in Vergessenheit?
Bernd Heyl stellt die Frage nach den Perspektiven einer aktuellen Erinnerungskultur, nach einem kollektiven Gedächtnis, das Geschichte verstehen will und auch die Erfahrungen derjenigen aufnimmt, die ihr Leben dem Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen den Faschismus gewidmet haben.
Wilhelm Hammann, geboren am 25. Februar 1897 in Biebesheim, während der Nazizeit politisch verfolgt und im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert, war 1945 Blockältester im Block 8, einem der beiden Jungenblocks des KZ Buchenwald. In den letzten Tagen vor der Befreiung bewahrte er 159 jüdische Jungen vor dem Todesmarsch, den die SS bereits geplant hatte. Für diese Rettungstat ehrte ihn Yad Vashem am 18. Juli 1984 als Gerechter unter den Völkern.
Wer war dieser Wilhelm Hammann? Seine politische Sozialisation war eng verbunden mit Erlebnissen am Ende des Ersten Weltkriegs. In Halle beteiligte er sich an der Novemberrevolution 1918 und kehrte als überzeugter Revolutionär aus dem Krieg zurück in den Kreis Groß-Gerau (Hessen). Ende des Jahres 1920 wechselte er von der USPD zur KPD. Somit ist seine Geschichte eng verbunden mit der einer sozialen und politischen Massenbewegung. Dies wirft Fragen auf, denen Bernd Heyl in seiner Forschung nachgeht: Welche Erfahrungen und Überzeugungen prägten ihn als Lehrer und Kommunisten, als Landtagsabgeordneten des Volksstaates Hessen, als Häftling Nr. 1224 im KZ Buchenwald oder als kommunistischen Aktivisten und Groß-Gerauer Landrat in der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg? Und warum geriet Hammann in der alten Bundesrepublik nach seinem nie wirklich aufgeklärten Unfalltod in Vergessenheit?
Bernd Heyl stellt die Frage nach den Perspektiven einer aktuellen Erinnerungskultur, nach einem kollektiven Gedächtnis, das Geschichte verstehen will und auch die Erfahrungen derjenigen aufnimmt, die ihr Leben dem Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen den Faschismus gewidmet haben.
Wer war dieser Wilhelm Hammann? Seine politische Sozialisation war eng verbunden mit Erlebnissen am Ende des Ersten Weltkriegs. In Halle beteiligte er sich an der Novemberrevolution 1918 und kehrte als überzeugter Revolutionär aus dem Krieg zurück in den Kreis Groß-Gerau (Hessen). Ende des Jahres 1920 wechselte er von der USPD zur KPD. Somit ist seine Geschichte eng verbunden mit der einer sozialen und politischen Massenbewegung. Dies wirft Fragen auf, denen Bernd Heyl in seiner Forschung nachgeht: Welche Erfahrungen und Überzeugungen prägten ihn als Lehrer und Kommunisten, als Landtagsabgeordneten des Volksstaates Hessen, als Häftling Nr. 1224 im KZ Buchenwald oder als kommunistischen Aktivisten und Groß-Gerauer Landrat in der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg? Und warum geriet Hammann in der alten Bundesrepublik nach seinem nie wirklich aufgeklärten Unfalltod in Vergessenheit?
Bernd Heyl stellt die Frage nach den Perspektiven einer aktuellen Erinnerungskultur, nach einem kollektiven Gedächtnis, das Geschichte verstehen will und auch die Erfahrungen derjenigen aufnimmt, die ihr Leben dem Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen den Faschismus gewidmet haben.
Über den Autor
Bernd Heyl, geb. 1952, war Lehrer an der Martin-Niemöller-Schule Riedstadt (Hessen; IGS), pädagogischer Mitarbeiter an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Vorsitzender des Gesamtpersonalrates beim Staatlichen Schulamt in Groß-Gerau; in der GEW, sozialpolitischen Initiativen und der politischen Erwachsenenbildung aktiv. Publikationen u.a. zur Schulentwicklung und zur NS-Zeit. Bei Brandes & Apsel gemeinsam mit Sebastian Voigt und Edgar Weick erschienen: Ernest Jouhy - Zur Aktualität eines leidenschaftlichen Pädagogen (2017). Autor von Namibische Gedenk- und Erinnerungsorte - Postkolonialer Reisebegleiter in die deutsche Kolonialgeschichte (2022).
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik |
| Jahrhundert: | 20. Jahrhundert |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 276 S. |
| ISBN-13: | 9783955584153 |
| ISBN-10: | 3955584151 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Klappenbroschur |
| Autor: | Heyl, Bernd |
| Hersteller: |
Brandes + Apsel Verlag Gm
Brandes & Apsel Verlag GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Brandes & Apsel Verlag, Roland Apsel, Scheidswaldstr. 22, D-60385 Frankfurt am Main, vertrieb@brandes-apsel.de |
| Maße: | 233 x 172 x 15 mm |
| Von/Mit: | Bernd Heyl |
| Erscheinungsdatum: | 15.04.2026 |
| Gewicht: | 0,524 kg |