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Deutsch
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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Holocaust-Studien, FernUniversität Hagen, Veranstaltung: Politische Kultur- und Sozialgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Das die Nationalsozialisten die Kultur des deutschen Volkes für ihre Zwecke missbrauchten, ist allgemein bekannt. Sie nahmen Einfluss auf die Musik, Literatur, Kunst und Architektur. Sie beeinflussten sogar das private Leben.
Wie gingen die Nationalsozialisten aber mit Heldenepen um?
Ein wichtiges Beispiel hierfür ist das Hermannsdenkmal in Detmold. Es zeigt den Cheruskerfürsten Arminius, oder auch Hermann genannt. Er ist die Gestalt in der Mythologie, die am ehesten mit Kampf für Freiheit in Verbindung gebracht wird. Zum Einen, weil er die römische Armee, welche von Varus angeführt wurde, auf eigenem Gebiet geschlagen hat und somit die Germanen vor den Feinden gerettet hat. Zum Anderen, war er der Erste, der es geschafft hat, die untereinander verfeindeten germanischen Stämme zu vereinen und gemeinsam gegen einen Feind zu kämpfen.
Das war ein Grundgedanke dem sich die deutsche Bevölkerung immer wieder ausgesetzt sah. In der Zeit des Humanismus fanden interessierte Sucher immer wieder Heldenepen, welche sie auf die derzeitige politische Lage beziehen konnten.
Unter anderem wurde der Bericht über Arminius wiederentdeckt, den die Humanisten in den Annalen des Tacitus fanden. Dadurch bekamen sie eine beglaubigte Ursprungsgeschichte und das ausgerechnet von einem Römer.
Weiterhin berichtet Tacitus über zahlreiche Tugenden, wie ihre
Kriegstüchtigkeit. Die Humanisten bemühten sich Arminius zum ersten deutschen Helden zu machen. Er wurde zum strahlenden Führer eines deutsch - germanischen Freiheitskampfes. Dieses Bild setzte sich bis in die Gegenwart fort. Martin Luther machte Arminius in seinen Tischreden Hermann. Daraus wurde der Held Hermann der Cherusker
Dieser Hermann wurde im 17. Jahrhundert fester Bestandteil der deutschen Helden. Viele Schriften wurden verfasst, welche ihn als kämpferisches Vorbild und Garant für die deutschen Freiheit und Unabhängigkeit lobpreisten.
Wie gingen die Nationalsozialisten aber mit Heldenepen um?
Ein wichtiges Beispiel hierfür ist das Hermannsdenkmal in Detmold. Es zeigt den Cheruskerfürsten Arminius, oder auch Hermann genannt. Er ist die Gestalt in der Mythologie, die am ehesten mit Kampf für Freiheit in Verbindung gebracht wird. Zum Einen, weil er die römische Armee, welche von Varus angeführt wurde, auf eigenem Gebiet geschlagen hat und somit die Germanen vor den Feinden gerettet hat. Zum Anderen, war er der Erste, der es geschafft hat, die untereinander verfeindeten germanischen Stämme zu vereinen und gemeinsam gegen einen Feind zu kämpfen.
Das war ein Grundgedanke dem sich die deutsche Bevölkerung immer wieder ausgesetzt sah. In der Zeit des Humanismus fanden interessierte Sucher immer wieder Heldenepen, welche sie auf die derzeitige politische Lage beziehen konnten.
Unter anderem wurde der Bericht über Arminius wiederentdeckt, den die Humanisten in den Annalen des Tacitus fanden. Dadurch bekamen sie eine beglaubigte Ursprungsgeschichte und das ausgerechnet von einem Römer.
Weiterhin berichtet Tacitus über zahlreiche Tugenden, wie ihre
Kriegstüchtigkeit. Die Humanisten bemühten sich Arminius zum ersten deutschen Helden zu machen. Er wurde zum strahlenden Führer eines deutsch - germanischen Freiheitskampfes. Dieses Bild setzte sich bis in die Gegenwart fort. Martin Luther machte Arminius in seinen Tischreden Hermann. Daraus wurde der Held Hermann der Cherusker
Dieser Hermann wurde im 17. Jahrhundert fester Bestandteil der deutschen Helden. Viele Schriften wurden verfasst, welche ihn als kämpferisches Vorbild und Garant für die deutschen Freiheit und Unabhängigkeit lobpreisten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Holocaust-Studien, FernUniversität Hagen, Veranstaltung: Politische Kultur- und Sozialgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Das die Nationalsozialisten die Kultur des deutschen Volkes für ihre Zwecke missbrauchten, ist allgemein bekannt. Sie nahmen Einfluss auf die Musik, Literatur, Kunst und Architektur. Sie beeinflussten sogar das private Leben.
Wie gingen die Nationalsozialisten aber mit Heldenepen um?
Ein wichtiges Beispiel hierfür ist das Hermannsdenkmal in Detmold. Es zeigt den Cheruskerfürsten Arminius, oder auch Hermann genannt. Er ist die Gestalt in der Mythologie, die am ehesten mit Kampf für Freiheit in Verbindung gebracht wird. Zum Einen, weil er die römische Armee, welche von Varus angeführt wurde, auf eigenem Gebiet geschlagen hat und somit die Germanen vor den Feinden gerettet hat. Zum Anderen, war er der Erste, der es geschafft hat, die untereinander verfeindeten germanischen Stämme zu vereinen und gemeinsam gegen einen Feind zu kämpfen.
Das war ein Grundgedanke dem sich die deutsche Bevölkerung immer wieder ausgesetzt sah. In der Zeit des Humanismus fanden interessierte Sucher immer wieder Heldenepen, welche sie auf die derzeitige politische Lage beziehen konnten.
Unter anderem wurde der Bericht über Arminius wiederentdeckt, den die Humanisten in den Annalen des Tacitus fanden. Dadurch bekamen sie eine beglaubigte Ursprungsgeschichte und das ausgerechnet von einem Römer.
Weiterhin berichtet Tacitus über zahlreiche Tugenden, wie ihre
Kriegstüchtigkeit. Die Humanisten bemühten sich Arminius zum ersten deutschen Helden zu machen. Er wurde zum strahlenden Führer eines deutsch - germanischen Freiheitskampfes. Dieses Bild setzte sich bis in die Gegenwart fort. Martin Luther machte Arminius in seinen Tischreden Hermann. Daraus wurde der Held Hermann der Cherusker
Dieser Hermann wurde im 17. Jahrhundert fester Bestandteil der deutschen Helden. Viele Schriften wurden verfasst, welche ihn als kämpferisches Vorbild und Garant für die deutschen Freiheit und Unabhängigkeit lobpreisten.
Wie gingen die Nationalsozialisten aber mit Heldenepen um?
Ein wichtiges Beispiel hierfür ist das Hermannsdenkmal in Detmold. Es zeigt den Cheruskerfürsten Arminius, oder auch Hermann genannt. Er ist die Gestalt in der Mythologie, die am ehesten mit Kampf für Freiheit in Verbindung gebracht wird. Zum Einen, weil er die römische Armee, welche von Varus angeführt wurde, auf eigenem Gebiet geschlagen hat und somit die Germanen vor den Feinden gerettet hat. Zum Anderen, war er der Erste, der es geschafft hat, die untereinander verfeindeten germanischen Stämme zu vereinen und gemeinsam gegen einen Feind zu kämpfen.
Das war ein Grundgedanke dem sich die deutsche Bevölkerung immer wieder ausgesetzt sah. In der Zeit des Humanismus fanden interessierte Sucher immer wieder Heldenepen, welche sie auf die derzeitige politische Lage beziehen konnten.
Unter anderem wurde der Bericht über Arminius wiederentdeckt, den die Humanisten in den Annalen des Tacitus fanden. Dadurch bekamen sie eine beglaubigte Ursprungsgeschichte und das ausgerechnet von einem Römer.
Weiterhin berichtet Tacitus über zahlreiche Tugenden, wie ihre
Kriegstüchtigkeit. Die Humanisten bemühten sich Arminius zum ersten deutschen Helden zu machen. Er wurde zum strahlenden Führer eines deutsch - germanischen Freiheitskampfes. Dieses Bild setzte sich bis in die Gegenwart fort. Martin Luther machte Arminius in seinen Tischreden Hermann. Daraus wurde der Held Hermann der Cherusker
Dieser Hermann wurde im 17. Jahrhundert fester Bestandteil der deutschen Helden. Viele Schriften wurden verfasst, welche ihn als kämpferisches Vorbild und Garant für die deutschen Freiheit und Unabhängigkeit lobpreisten.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2015 |
|---|---|
| Fachbereich: | Völkerkunde |
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Produktart: | Nachschlagewerke |
| Rubrik: | Völkerkunde |
| Medium: | Taschenbuch |
| Titel: | Wie das Hermannsdenkmal Sinnbild germanischer Tugenden wurde. Die Nutzung des Heldenepos für die nationalsozialistische Rassenideologie |
| Inhalt: | 24 S. |
| ISBN-13: | 9783656893950 |
| ISBN-10: | 3656893950 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Reidemeister, Sylvia |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: | GRIN Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com |
| Maße: | 210 x 148 x 3 mm |
| Von/Mit: | Sylvia Reidemeister |
| Erscheinungsdatum: | 15.02.2015 |
| Gewicht: | 0,051 kg |