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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2,0, Universität Augsburg (Lehrstuhl Volkskunde), Veranstaltung: Die Reichsstadt im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Jahre von 1150 bis 1250 waren die entscheidenden in der Entwicklung der mittelalterlichen europäischen Städte und ihre Institutionen blieben bis in die Neuzeit ohne grundlegende Änderungen bestehen . In Italien bildeten sich Kommunen mit mehr Bürokratie als in den anderen europäischen [...] oberitalienische Region war neben Unteritalien, der Provence und Katalonien am offensten für Einflüsse aus der arabischen und der byzantinischen [...] Oberitalien ist die Kommune die Spitze einer Entwicklung, die schon in der fränkischen Zeit begann . Im Gegensatz zu Gallien, wo sich die Stadt im 3. und 4. Jahrhundert auf eine Zitadelle reduzierte, wurde die italienische Stadt von einer Mauer umgeben . In Gallien zog infolge dieser Entwicklung der Adel auf das Land und in Italien blieb die Aristokratie in der Stadt sesshaft . Die Mauer war im römischen Rechtsdenken heilig und dies kam auch in der Sage vom Sprung des Remus über die Stadtmauer zum Ausdruck . Das städtische Umland, der comitatus, wurde oft von der Kommune unterworfen und es hatte auch keine Teilhaberechte an der [...] der weiteren Entwicklung konnte sich der ländlich orientierte Lehnsadel zwischen die bischöflichen und städtischen Strukturen schieben und eine innere Stabilität erreichen . In der Fachwelt gilt frühestens die Zeit der karolingischen Machtergreifung als die Geburtsstunde der Entstehung der Kommune . Während dieses Werdevorgangs des mittelalterlichen Stadt in Oberitalien standen diese in engstem politischen Kontakt mit [...] Begriff Stadt bedeutete in Italien civitas, die der Mittelpunkt des umliegenden Territoriums war, das mit der Christianisierung zum Bischofssitz wurde . In den Urkunden des Lombardenbundes wird die Bezeichnung civitas den Bischofsstädten vorbehalten .
In den Kommunen wurde der hierarchisch-herrschaftlichen Ordnung des Mittelalters eine neue Form des menschlichen Zusammenwirkens mit neuen Formen der politischen Organisation entgegengesetzt .
Der Auslöser für die Ausbildung der städtischen Kommune war der seit der Herrschaft der Salier andauernde Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst: die Bedeutung der Bischöfe in den italienischen Städten hat durch diese Auseinandersetzung mehr zugenommen als in den Städten des Alten Reichs . Infolge der mit dem Investiturstreit einhergehenden Doppelwahlen kam es zur Entstehung von stärkeren sozialen und politischen Unruhen in den italienischen Kommunen .
In den Kommunen wurde der hierarchisch-herrschaftlichen Ordnung des Mittelalters eine neue Form des menschlichen Zusammenwirkens mit neuen Formen der politischen Organisation entgegengesetzt .
Der Auslöser für die Ausbildung der städtischen Kommune war der seit der Herrschaft der Salier andauernde Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst: die Bedeutung der Bischöfe in den italienischen Städten hat durch diese Auseinandersetzung mehr zugenommen als in den Städten des Alten Reichs . Infolge der mit dem Investiturstreit einhergehenden Doppelwahlen kam es zur Entstehung von stärkeren sozialen und politischen Unruhen in den italienischen Kommunen .
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2,0, Universität Augsburg (Lehrstuhl Volkskunde), Veranstaltung: Die Reichsstadt im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Jahre von 1150 bis 1250 waren die entscheidenden in der Entwicklung der mittelalterlichen europäischen Städte und ihre Institutionen blieben bis in die Neuzeit ohne grundlegende Änderungen bestehen . In Italien bildeten sich Kommunen mit mehr Bürokratie als in den anderen europäischen [...] oberitalienische Region war neben Unteritalien, der Provence und Katalonien am offensten für Einflüsse aus der arabischen und der byzantinischen [...] Oberitalien ist die Kommune die Spitze einer Entwicklung, die schon in der fränkischen Zeit begann . Im Gegensatz zu Gallien, wo sich die Stadt im 3. und 4. Jahrhundert auf eine Zitadelle reduzierte, wurde die italienische Stadt von einer Mauer umgeben . In Gallien zog infolge dieser Entwicklung der Adel auf das Land und in Italien blieb die Aristokratie in der Stadt sesshaft . Die Mauer war im römischen Rechtsdenken heilig und dies kam auch in der Sage vom Sprung des Remus über die Stadtmauer zum Ausdruck . Das städtische Umland, der comitatus, wurde oft von der Kommune unterworfen und es hatte auch keine Teilhaberechte an der [...] der weiteren Entwicklung konnte sich der ländlich orientierte Lehnsadel zwischen die bischöflichen und städtischen Strukturen schieben und eine innere Stabilität erreichen . In der Fachwelt gilt frühestens die Zeit der karolingischen Machtergreifung als die Geburtsstunde der Entstehung der Kommune . Während dieses Werdevorgangs des mittelalterlichen Stadt in Oberitalien standen diese in engstem politischen Kontakt mit [...] Begriff Stadt bedeutete in Italien civitas, die der Mittelpunkt des umliegenden Territoriums war, das mit der Christianisierung zum Bischofssitz wurde . In den Urkunden des Lombardenbundes wird die Bezeichnung civitas den Bischofsstädten vorbehalten .
In den Kommunen wurde der hierarchisch-herrschaftlichen Ordnung des Mittelalters eine neue Form des menschlichen Zusammenwirkens mit neuen Formen der politischen Organisation entgegengesetzt .
Der Auslöser für die Ausbildung der städtischen Kommune war der seit der Herrschaft der Salier andauernde Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst: die Bedeutung der Bischöfe in den italienischen Städten hat durch diese Auseinandersetzung mehr zugenommen als in den Städten des Alten Reichs . Infolge der mit dem Investiturstreit einhergehenden Doppelwahlen kam es zur Entstehung von stärkeren sozialen und politischen Unruhen in den italienischen Kommunen .
In den Kommunen wurde der hierarchisch-herrschaftlichen Ordnung des Mittelalters eine neue Form des menschlichen Zusammenwirkens mit neuen Formen der politischen Organisation entgegengesetzt .
Der Auslöser für die Ausbildung der städtischen Kommune war der seit der Herrschaft der Salier andauernde Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst: die Bedeutung der Bischöfe in den italienischen Städten hat durch diese Auseinandersetzung mehr zugenommen als in den Städten des Alten Reichs . Infolge der mit dem Investiturstreit einhergehenden Doppelwahlen kam es zur Entstehung von stärkeren sozialen und politischen Unruhen in den italienischen Kommunen .
Details
| Erscheinungsjahr: | 2007 |
|---|---|
| Fachbereich: | Volkskunde |
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Produktart: | Nachschlagewerke |
| Rubrik: | Völkerkunde |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 40 S. |
| ISBN-13: | 9783638666367 |
| ISBN-10: | 3638666360 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Tanania, Robert |
| Auflage: | 4. Auflage |
| Hersteller: | GRIN Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com |
| Maße: | 210 x 148 x 4 mm |
| Von/Mit: | Robert Tanania |
| Erscheinungsdatum: | 05.07.2007 |
| Gewicht: | 0,073 kg |