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Beschreibung
Der Wandel vom Altertum zum Mittelalter ist nicht nur von antiquarischem Interesse: An den Bruchstellen geschichtlicher Entwicklung treten die Schranken und Spielräume menschlicher Produktiv- und Handlungskräfte besonders klar hervor. Sie zu rekonstruieren und die Bedingungen, unter denen Gesellschaftsformationen einander abgelöst, ihre alte, stützende Identität eingebüßt und eine neue Identität ausgebildet haben, kennenzulernen, ist von struktureller Bedeutung für Geschichtserkenntnis und die Begründung eines hinreichenden Bewußtseins von gesellschaftlichem Wandel. Das Buch des britischen Wissenschaftlers zählt zu den bedeutsamen, international anerkannten Versuchen, die Vorstufe der europäischen Zivilisation aufzudecken. Dargestellt werden die Produktionsweise der Sklaverei in der klassischen Antike, die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der griechischen und der römischen Gesellschaft, der Zusammenbruch des römischen Weltreichs und der Übergang zur feudalen Produktionsweise sowie deren unterschiedliche Ausprägungen in West- und Osteuropa. Das Buch schließt mit einer Analyse der Krise des byzantinischen Imperiums.
Der Wandel vom Altertum zum Mittelalter ist nicht nur von antiquarischem Interesse: An den Bruchstellen geschichtlicher Entwicklung treten die Schranken und Spielräume menschlicher Produktiv- und Handlungskräfte besonders klar hervor. Sie zu rekonstruieren und die Bedingungen, unter denen Gesellschaftsformationen einander abgelöst, ihre alte, stützende Identität eingebüßt und eine neue Identität ausgebildet haben, kennenzulernen, ist von struktureller Bedeutung für Geschichtserkenntnis und die Begründung eines hinreichenden Bewußtseins von gesellschaftlichem Wandel. Das Buch des britischen Wissenschaftlers zählt zu den bedeutsamen, international anerkannten Versuchen, die Vorstufe der europäischen Zivilisation aufzudecken. Dargestellt werden die Produktionsweise der Sklaverei in der klassischen Antike, die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der griechischen und der römischen Gesellschaft, der Zusammenbruch des römischen Weltreichs und der Übergang zur feudalen Produktionsweise sowie deren unterschiedliche Ausprägungen in West- und Osteuropa. Das Buch schließt mit einer Analyse der Krise des byzantinischen Imperiums.
Über den Autor
Perry Anderson, geboren 1938 in London, gilt als einer der renommiertesten Vertreter der »Neuen Linken « im angelsächsischen Raum. Für mehr als zwanzig Jahre war er Redakteur der Zeitschrift New Left Review. In den achtziger Jahren war Anderson Professor an der New School for Social Research in New York; heute lehrt er Soziologie und Geschichte an der University of California in Los Angeles.
Inhaltsverzeichnis
Die klassische Antike
- Die Produktionsweise der Sklaverei
- Griechenland
- Die hellenistische Welt
- Rom
Der Übergang
- Der germanische Hintergrund
- Die Invasionen
- In Richtung auf eine Synthese
Das westliche Europa
- Die feudale Produktionsweise
- Typologie der Gesellschaftsformationen
- Der hohe Norden
- Die Dynamik des Feudalismus
- Die allgemeine Krise
Das östliche Europa
- Östlich der Elbe
- Die Nomaden
- Der Verlauf der Entwicklung
- Die Krise im Osten
- Südlich der Donau
Bibliographie
Details
Erscheinungsjahr: 1981
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: edition suhrkamp
Inhalt: 376 S.
ISBN-13: 9783518109229
ISBN-10: 3518109227
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Anderson, Perry
Übersetzung: Schweikhart, Angelika
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
edition suhrkamp
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 21 mm
Von/Mit: Perry Anderson
Erscheinungsdatum: 08.07.1981
Gewicht: 0,299 kg
Artikel-ID: 107103761

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