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Chinesisch
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Beschreibung
Was bleibt, wenn uns alles genommen wird?
Ein Stuhl, der unter Hochspannung zu stehen scheint, und auf dessen Sitzfläche ein feines Gewebe leuchtet, das Geborgenheit verspricht. Diese Installation von Chen Qingqing auf dem Einband trägt den Titel "Zuhause" und fängt Erfahrungen ihrer Kindheit ein, die von extremen Gegensätzen geprägt war - dem Erleben schrecklicher Geschehnisse und der Suche nach Wärme, Schutz und menschlicher Nähe.
In ihren atmosphärischen Erinnerungen erzählt die heute renommierte Künstlerin von ihrem mühevollen Weg, der sie aus der Abgeschiedenheit Pekinger Dienstresidenzen an die schlammigen Ufer ländlicher Provinzen führte, wo harte Arbeit, Hunger und Elend ihre täglichen Begleiter waren. Sie berichtet von dem Kleid, durch das sie als kleines Mädchen zum ersten Mal erfährt, was Zärtlichkeit und Schönheit bedeuten und schreibt von der tiefen Zuneigung zu ihrem Hasen Datu, von der Weisheit eines alten Meisters der traditionellen Medizin und von der Kraft, die sie fand, als sie auf sich allein gestellt um ein Zuhause für ihre sterbende Mutter kämpfte.
Mit dem präzisen Blick einer Bildhauerin setzt Qingqing die Bruchstücke ihrer Vergangenheit zu beeindruckenden Bildern neu zusammen. Schubladen, Uhrenfragmente und Katzenstimmen erzählen von einer Zeit, in der das Individuum nichts, aber menschliche Wärme alles war.
Ein tief bewegendes, hochliterarisches Memoir über die heilende Kraft der Kunst, die enge Bindung zwischen Mensch und Tier und den Mut einer Frau, sich ihre eigene Freiheit zu erschaffen.
Ein Stuhl, der unter Hochspannung zu stehen scheint, und auf dessen Sitzfläche ein feines Gewebe leuchtet, das Geborgenheit verspricht. Diese Installation von Chen Qingqing auf dem Einband trägt den Titel "Zuhause" und fängt Erfahrungen ihrer Kindheit ein, die von extremen Gegensätzen geprägt war - dem Erleben schrecklicher Geschehnisse und der Suche nach Wärme, Schutz und menschlicher Nähe.
In ihren atmosphärischen Erinnerungen erzählt die heute renommierte Künstlerin von ihrem mühevollen Weg, der sie aus der Abgeschiedenheit Pekinger Dienstresidenzen an die schlammigen Ufer ländlicher Provinzen führte, wo harte Arbeit, Hunger und Elend ihre täglichen Begleiter waren. Sie berichtet von dem Kleid, durch das sie als kleines Mädchen zum ersten Mal erfährt, was Zärtlichkeit und Schönheit bedeuten und schreibt von der tiefen Zuneigung zu ihrem Hasen Datu, von der Weisheit eines alten Meisters der traditionellen Medizin und von der Kraft, die sie fand, als sie auf sich allein gestellt um ein Zuhause für ihre sterbende Mutter kämpfte.
Mit dem präzisen Blick einer Bildhauerin setzt Qingqing die Bruchstücke ihrer Vergangenheit zu beeindruckenden Bildern neu zusammen. Schubladen, Uhrenfragmente und Katzenstimmen erzählen von einer Zeit, in der das Individuum nichts, aber menschliche Wärme alles war.
Ein tief bewegendes, hochliterarisches Memoir über die heilende Kraft der Kunst, die enge Bindung zwischen Mensch und Tier und den Mut einer Frau, sich ihre eigene Freiheit zu erschaffen.
Was bleibt, wenn uns alles genommen wird?
Ein Stuhl, der unter Hochspannung zu stehen scheint, und auf dessen Sitzfläche ein feines Gewebe leuchtet, das Geborgenheit verspricht. Diese Installation von Chen Qingqing auf dem Einband trägt den Titel "Zuhause" und fängt Erfahrungen ihrer Kindheit ein, die von extremen Gegensätzen geprägt war - dem Erleben schrecklicher Geschehnisse und der Suche nach Wärme, Schutz und menschlicher Nähe.
In ihren atmosphärischen Erinnerungen erzählt die heute renommierte Künstlerin von ihrem mühevollen Weg, der sie aus der Abgeschiedenheit Pekinger Dienstresidenzen an die schlammigen Ufer ländlicher Provinzen führte, wo harte Arbeit, Hunger und Elend ihre täglichen Begleiter waren. Sie berichtet von dem Kleid, durch das sie als kleines Mädchen zum ersten Mal erfährt, was Zärtlichkeit und Schönheit bedeuten und schreibt von der tiefen Zuneigung zu ihrem Hasen Datu, von der Weisheit eines alten Meisters der traditionellen Medizin und von der Kraft, die sie fand, als sie auf sich allein gestellt um ein Zuhause für ihre sterbende Mutter kämpfte.
Mit dem präzisen Blick einer Bildhauerin setzt Qingqing die Bruchstücke ihrer Vergangenheit zu beeindruckenden Bildern neu zusammen. Schubladen, Uhrenfragmente und Katzenstimmen erzählen von einer Zeit, in der das Individuum nichts, aber menschliche Wärme alles war.
Ein tief bewegendes, hochliterarisches Memoir über die heilende Kraft der Kunst, die enge Bindung zwischen Mensch und Tier und den Mut einer Frau, sich ihre eigene Freiheit zu erschaffen.
Ein Stuhl, der unter Hochspannung zu stehen scheint, und auf dessen Sitzfläche ein feines Gewebe leuchtet, das Geborgenheit verspricht. Diese Installation von Chen Qingqing auf dem Einband trägt den Titel "Zuhause" und fängt Erfahrungen ihrer Kindheit ein, die von extremen Gegensätzen geprägt war - dem Erleben schrecklicher Geschehnisse und der Suche nach Wärme, Schutz und menschlicher Nähe.
In ihren atmosphärischen Erinnerungen erzählt die heute renommierte Künstlerin von ihrem mühevollen Weg, der sie aus der Abgeschiedenheit Pekinger Dienstresidenzen an die schlammigen Ufer ländlicher Provinzen führte, wo harte Arbeit, Hunger und Elend ihre täglichen Begleiter waren. Sie berichtet von dem Kleid, durch das sie als kleines Mädchen zum ersten Mal erfährt, was Zärtlichkeit und Schönheit bedeuten und schreibt von der tiefen Zuneigung zu ihrem Hasen Datu, von der Weisheit eines alten Meisters der traditionellen Medizin und von der Kraft, die sie fand, als sie auf sich allein gestellt um ein Zuhause für ihre sterbende Mutter kämpfte.
Mit dem präzisen Blick einer Bildhauerin setzt Qingqing die Bruchstücke ihrer Vergangenheit zu beeindruckenden Bildern neu zusammen. Schubladen, Uhrenfragmente und Katzenstimmen erzählen von einer Zeit, in der das Individuum nichts, aber menschliche Wärme alles war.
Ein tief bewegendes, hochliterarisches Memoir über die heilende Kraft der Kunst, die enge Bindung zwischen Mensch und Tier und den Mut einer Frau, sich ihre eigene Freiheit zu erschaffen.
Über den Autor
Chen Qingqing () ist eine der profiliertesten zeitgenössischen Künstlerinnen Chinas. Wer ihr weiträumiges Fantasy Museum im berühmten Künstlerdorf Songzhuang bei Peking betritt, taucht ein in eine Welt voller Poesie, Inspiration und unerwarteter Heiterkeit. Das Gebäude ist bis unters Dach gefüllt mit ihren Werken: großformatige, illuminierte Leuchtkästen, kunstvolle Szenografien aus Fundstücken und filigrane, spirituell anmutende Objekte aus verwebten Hanffasern. In ihren Arbeiten schwingen stark autobiografische Themen wie Abschied, Vergänglichkeit und das Verlorensein mit. Doch sie verströmen keine Verzweiflung. Sie vermitteln eine immense Lebens- und Gestaltungskraft, einen fast verspielten Trotz gegen die Schwere der Welt.
Das vorliegende Buch führt uns 60 Jahre zurück in das Peking von Chen Qingqings Kindheit und Jugend - in eine Zeit, die untrennbar mit den großen politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Chinas, insbesondere der Kulturrevolution, verbunden ist. Die leidvollen Erfahrungen, die sie und ihre Familie in dieser Epoche durchmachten, prägen ihr Leben bis heute.
2015 begann Chen Qingqing ihre Erinnerungen aufzuzeichnen. Die Erzählungen verlaufen nicht streng chronologisch. Sie gleichen den Mosaiksteinen ihrer späteren Kunstwerke. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und beleuchtet die Ereignisse aus teils kindlich-naivem, teils reifem Blickwinkel. Es ist der Weg eines Kindes aus der privilegierten politischen Elite über den plötzlichen Einbruch des gesellschaftlichen Wandels bis hin zur Entwicklung einer selbstbestimmten Frau und Künstlerin. Qingqings Rettungsanker in den Jahren der Entbehrung waren selten die großen politischen Parolen, sondern die kleinen, menschlichen Gesten: die Fürsorge der Mutter, die Wärme einer Nachbarin, die geheime Verbundenheit zu den Tieren und schließlich die Begegnung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Als junge Frau erlernte sie die alten Heilpraktiken und fand über die Grundsätze ihres Lehrers Zhang - Patienten wie die eigenen Kinder zu behandeln - zu ihrem humanistischen Weltbild.
Nach der politischen Öffnung Chinas Mitte der 1970er-Jahre führten sie ausgedehnte Reisen ins Ausland. Mehrere Jahre lebte sie in Wien, wo ihre internationale künstlerische Laufbahn begann. Erst Ende der 1990er-Jahre kehrte sie nach Peking zurück. Im 798 Art District der Hauptstadt fand sie das ideale Umfeld und neue Wertschätzung für ihre Kunst. Sie war unter den ersten Künstlern, die weiterzogen nach Songzhuang, wo sie den Grundstein für ihr Fantasy Museum legte.
Der Originaltitel des Buches, "Wie eine kleine Bolschewikin heranwächst", ist - zusammen mit dem Porträtfoto der Autorin als junges Mädchen auf dem Cover - metaphorisch gemeint und weckt Neugier. Anfangs denkt man an die Oktoberrevolution in Russland, an jene Idealisten, die bereit waren, für die Reinheit einer großen Idee zu leben und zu sterben. Doch was Chen Qingqing tatsächlich zum Ausdruck bringt, ist das Paradox ihrer eigenen Kindheit: Sie wurde dazu erzogen, Staat und Gemeinschaft treu zu dienen, und kämpfte mit jugendlichem Eifer für die Ideale ihrer Zeit. Die Dynamik des Systems aber holte ihre Eltern - treue Revolutionäre der ersten Stunde - ein und stürzte die Familie in schwere Krisen. Fragt man Chen Qingqing selbst nach der Bedeutung des Titels, sagt sie reflektiert: "Eine Bolschewikin wird man nicht aus eigenem Willen, sondern es ist das Ergebnis der Ansprüche, die Familien wie die meine damals an ihre Kinder gestellt haben."
Die autobiografischen Geschichten von Chen Qingqing ins Deutsche zu übersetzen, berührt. Wir, die Übersetzerin und die Herausgeberinnen dieses Bandes, gehören der gleichen Generation an wie Qingqing. 1968, als in China die Kulturrevolution tobte, waren auch wir neugierige, begeisterungsfähige Jugendliche, und viele von uns im Westen stellten die Welt in Frage. Erst Jahre später, als privilegierte westliche Sinologiestudentinnen in der Volksrepublik China, begannen wir das Ausmaß und die menschliche Dimension der damaligen gesellschaftlichen Erschütterungen zu erahnen.
Vo
Das vorliegende Buch führt uns 60 Jahre zurück in das Peking von Chen Qingqings Kindheit und Jugend - in eine Zeit, die untrennbar mit den großen politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Chinas, insbesondere der Kulturrevolution, verbunden ist. Die leidvollen Erfahrungen, die sie und ihre Familie in dieser Epoche durchmachten, prägen ihr Leben bis heute.
2015 begann Chen Qingqing ihre Erinnerungen aufzuzeichnen. Die Erzählungen verlaufen nicht streng chronologisch. Sie gleichen den Mosaiksteinen ihrer späteren Kunstwerke. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und beleuchtet die Ereignisse aus teils kindlich-naivem, teils reifem Blickwinkel. Es ist der Weg eines Kindes aus der privilegierten politischen Elite über den plötzlichen Einbruch des gesellschaftlichen Wandels bis hin zur Entwicklung einer selbstbestimmten Frau und Künstlerin. Qingqings Rettungsanker in den Jahren der Entbehrung waren selten die großen politischen Parolen, sondern die kleinen, menschlichen Gesten: die Fürsorge der Mutter, die Wärme einer Nachbarin, die geheime Verbundenheit zu den Tieren und schließlich die Begegnung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Als junge Frau erlernte sie die alten Heilpraktiken und fand über die Grundsätze ihres Lehrers Zhang - Patienten wie die eigenen Kinder zu behandeln - zu ihrem humanistischen Weltbild.
Nach der politischen Öffnung Chinas Mitte der 1970er-Jahre führten sie ausgedehnte Reisen ins Ausland. Mehrere Jahre lebte sie in Wien, wo ihre internationale künstlerische Laufbahn begann. Erst Ende der 1990er-Jahre kehrte sie nach Peking zurück. Im 798 Art District der Hauptstadt fand sie das ideale Umfeld und neue Wertschätzung für ihre Kunst. Sie war unter den ersten Künstlern, die weiterzogen nach Songzhuang, wo sie den Grundstein für ihr Fantasy Museum legte.
Der Originaltitel des Buches, "Wie eine kleine Bolschewikin heranwächst", ist - zusammen mit dem Porträtfoto der Autorin als junges Mädchen auf dem Cover - metaphorisch gemeint und weckt Neugier. Anfangs denkt man an die Oktoberrevolution in Russland, an jene Idealisten, die bereit waren, für die Reinheit einer großen Idee zu leben und zu sterben. Doch was Chen Qingqing tatsächlich zum Ausdruck bringt, ist das Paradox ihrer eigenen Kindheit: Sie wurde dazu erzogen, Staat und Gemeinschaft treu zu dienen, und kämpfte mit jugendlichem Eifer für die Ideale ihrer Zeit. Die Dynamik des Systems aber holte ihre Eltern - treue Revolutionäre der ersten Stunde - ein und stürzte die Familie in schwere Krisen. Fragt man Chen Qingqing selbst nach der Bedeutung des Titels, sagt sie reflektiert: "Eine Bolschewikin wird man nicht aus eigenem Willen, sondern es ist das Ergebnis der Ansprüche, die Familien wie die meine damals an ihre Kinder gestellt haben."
Die autobiografischen Geschichten von Chen Qingqing ins Deutsche zu übersetzen, berührt. Wir, die Übersetzerin und die Herausgeberinnen dieses Bandes, gehören der gleichen Generation an wie Qingqing. 1968, als in China die Kulturrevolution tobte, waren auch wir neugierige, begeisterungsfähige Jugendliche, und viele von uns im Westen stellten die Welt in Frage. Erst Jahre später, als privilegierte westliche Sinologiestudentinnen in der Volksrepublik China, begannen wir das Ausmaß und die menschliche Dimension der damaligen gesellschaftlichen Erschütterungen zu erahnen.
Vo
Details
| Empfohlen (von): | 16 |
|---|---|
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
| Genre: | Belletristik, Biographien |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Originaltitel: | ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ |
| Inhalt: | 152 S. |
| ISBN-13: | 9783912802122 |
| ISBN-10: | 3912802122 |
| Sprache: | Deutsch |
| Originalsprache: | Chinesisch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Chen, Qingqing |
| Hersteller: | Drachenhaus Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Drachenhaus Verlag, Holgenburg 6, D-73728 Esslingen, info@drachenhaus-verlag.com |
| Maße: | 146 x 206 x 13 mm |
| Von/Mit: | Qingqing Chen |
| Erscheinungsdatum: | 03.09.2026 |
| Gewicht: | 0,24 kg |