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Beschreibung
Er hatte zwei Welten kennengelernt. Den Kommunismus in einem Land, das ihm Heimat gewesen war und ihn doch nie ganz freigab. Und den Kapitalismus in Deutschland, einem Land, das er gewählt hatte, weil es auch seine Urheimat war, und das ihn zugleich forderte, aber in Freiheit. Erst spät begriff er, dass ein System nichts Abstraktes war. Es bestand aus Menschen, aus Gewohnheiten, aus Macht und aus dem, was im Verborgenen wirkte. Es hatte ein Gesicht, oft mehr als eines.
Der Wechsel in den Westen war für ihn ein Schritt in eine Welt, die Freiheit versprach und sie auch gewährte: sprechen zu dürfen, denken zu dürfen, handeln zu dürfen. Doch auch hier war Freiheit kein Geschenk ohne Preis. Verantwortung lag beim Einzelnen, still und konsequent. Herkunft, Bildung oder Begabung boten keinen Schutz vor dem Scheitern. Beziehungen auch nicht.
Das Leben verlangte Kraft, Ausdauer und Mut, denn in beiden Systemen waren letztendlich Macht und Geld die Mittel mit denen die Gesellschaft geführt wurde.
William beobachtete, wie sich Unruhe ausbreitete, wie Sehnsucht nach einfachen Antworten wuchs. Manche blickten zurück, andere suchten neue Schuldige. Die Ränder wurden lauter, und je weiter sie auseinanderdrifteten, desto ähnlicher wurden sie sich im Ton. Langsam machten sich sowohl in seiner postkommunistischen Heimat, als auch in den westlichen Demokratien, etwas Gefährliches bemerkbar: Nostalgie nach der Geborgenheit des Kommunismus, auf der einen Seite und dem Wunsch nach der Volksgemeinschaft des Rechtsextremismus auf der anderen Seite. Es sind die alten Strukturen, die im Untergrund weitergewirkt haben, die ihren Durst nach Macht nur im Chaos und in der befriedigen können. Die neuen Medien sind der fruchtbarste Boden für diese Entwicklung.
Der Wechsel in den Westen war für ihn ein Schritt in eine Welt, die Freiheit versprach und sie auch gewährte: sprechen zu dürfen, denken zu dürfen, handeln zu dürfen. Doch auch hier war Freiheit kein Geschenk ohne Preis. Verantwortung lag beim Einzelnen, still und konsequent. Herkunft, Bildung oder Begabung boten keinen Schutz vor dem Scheitern. Beziehungen auch nicht.
Das Leben verlangte Kraft, Ausdauer und Mut, denn in beiden Systemen waren letztendlich Macht und Geld die Mittel mit denen die Gesellschaft geführt wurde.
William beobachtete, wie sich Unruhe ausbreitete, wie Sehnsucht nach einfachen Antworten wuchs. Manche blickten zurück, andere suchten neue Schuldige. Die Ränder wurden lauter, und je weiter sie auseinanderdrifteten, desto ähnlicher wurden sie sich im Ton. Langsam machten sich sowohl in seiner postkommunistischen Heimat, als auch in den westlichen Demokratien, etwas Gefährliches bemerkbar: Nostalgie nach der Geborgenheit des Kommunismus, auf der einen Seite und dem Wunsch nach der Volksgemeinschaft des Rechtsextremismus auf der anderen Seite. Es sind die alten Strukturen, die im Untergrund weitergewirkt haben, die ihren Durst nach Macht nur im Chaos und in der befriedigen können. Die neuen Medien sind der fruchtbarste Boden für diese Entwicklung.
Er hatte zwei Welten kennengelernt. Den Kommunismus in einem Land, das ihm Heimat gewesen war und ihn doch nie ganz freigab. Und den Kapitalismus in Deutschland, einem Land, das er gewählt hatte, weil es auch seine Urheimat war, und das ihn zugleich forderte, aber in Freiheit. Erst spät begriff er, dass ein System nichts Abstraktes war. Es bestand aus Menschen, aus Gewohnheiten, aus Macht und aus dem, was im Verborgenen wirkte. Es hatte ein Gesicht, oft mehr als eines.
Der Wechsel in den Westen war für ihn ein Schritt in eine Welt, die Freiheit versprach und sie auch gewährte: sprechen zu dürfen, denken zu dürfen, handeln zu dürfen. Doch auch hier war Freiheit kein Geschenk ohne Preis. Verantwortung lag beim Einzelnen, still und konsequent. Herkunft, Bildung oder Begabung boten keinen Schutz vor dem Scheitern. Beziehungen auch nicht.
Das Leben verlangte Kraft, Ausdauer und Mut, denn in beiden Systemen waren letztendlich Macht und Geld die Mittel mit denen die Gesellschaft geführt wurde.
William beobachtete, wie sich Unruhe ausbreitete, wie Sehnsucht nach einfachen Antworten wuchs. Manche blickten zurück, andere suchten neue Schuldige. Die Ränder wurden lauter, und je weiter sie auseinanderdrifteten, desto ähnlicher wurden sie sich im Ton. Langsam machten sich sowohl in seiner postkommunistischen Heimat, als auch in den westlichen Demokratien, etwas Gefährliches bemerkbar: Nostalgie nach der Geborgenheit des Kommunismus, auf der einen Seite und dem Wunsch nach der Volksgemeinschaft des Rechtsextremismus auf der anderen Seite. Es sind die alten Strukturen, die im Untergrund weitergewirkt haben, die ihren Durst nach Macht nur im Chaos und in der befriedigen können. Die neuen Medien sind der fruchtbarste Boden für diese Entwicklung.
Der Wechsel in den Westen war für ihn ein Schritt in eine Welt, die Freiheit versprach und sie auch gewährte: sprechen zu dürfen, denken zu dürfen, handeln zu dürfen. Doch auch hier war Freiheit kein Geschenk ohne Preis. Verantwortung lag beim Einzelnen, still und konsequent. Herkunft, Bildung oder Begabung boten keinen Schutz vor dem Scheitern. Beziehungen auch nicht.
Das Leben verlangte Kraft, Ausdauer und Mut, denn in beiden Systemen waren letztendlich Macht und Geld die Mittel mit denen die Gesellschaft geführt wurde.
William beobachtete, wie sich Unruhe ausbreitete, wie Sehnsucht nach einfachen Antworten wuchs. Manche blickten zurück, andere suchten neue Schuldige. Die Ränder wurden lauter, und je weiter sie auseinanderdrifteten, desto ähnlicher wurden sie sich im Ton. Langsam machten sich sowohl in seiner postkommunistischen Heimat, als auch in den westlichen Demokratien, etwas Gefährliches bemerkbar: Nostalgie nach der Geborgenheit des Kommunismus, auf der einen Seite und dem Wunsch nach der Volksgemeinschaft des Rechtsextremismus auf der anderen Seite. Es sind die alten Strukturen, die im Untergrund weitergewirkt haben, die ihren Durst nach Macht nur im Chaos und in der befriedigen können. Die neuen Medien sind der fruchtbarste Boden für diese Entwicklung.
Über den Autor
Geboren im Siebenbürgen der Nachkriegszeit, als jüngstes von zwölf Geschwistern, wächst der Autor im Schatten des Kommunismus auf. Getrieben von einer Sehnsucht, die größer ist als jede Furcht, verlässt er seine Heimat, um die Freiheit zu finden. Sein Weg führt ihn 1978 nach Deutschland, für die einen Spätaussiedler, für die rumänische Führung ein Dissident.
Nach einer Karriere im internationalen Tourismus widmet er sich nun als Rentner dem Schreiben. Es ist sein Weg, die großen Fragen des Lebens zu ordnen: Er verarbeitet Flucht, Fernweh und die Erkenntnis, dass Freiheit oft ein unerreichbares Ziel bleibt. Dabei sucht er nach dem Sinn hinter den Zufällen, die sein bewegtes Leben prägten.
Nach einer Karriere im internationalen Tourismus widmet er sich nun als Rentner dem Schreiben. Es ist sein Weg, die großen Fragen des Lebens zu ordnen: Er verarbeitet Flucht, Fernweh und die Erkenntnis, dass Freiheit oft ein unerreichbares Ziel bleibt. Dabei sucht er nach dem Sinn hinter den Zufällen, die sein bewegtes Leben prägten.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Belletristik, Biographien |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 292 S. |
| ISBN-13: | 9783695749898 |
| ISBN-10: | 369574989X |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Binder, Robert Peter |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: | BoD - Books on Demand |
| Verantwortliche Person für die EU: | Books on Demand GmbH, Überseering 33, D-22297 Hamburg, bod@bod.de |
| Maße: | 210 x 148 x 21 mm |
| Von/Mit: | Robert Peter Binder |
| Erscheinungsdatum: | 20.03.2026 |
| Gewicht: | 0,427 kg |