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Beschreibung
In "Über das römische Imperium" betrachtet José Ortega y Gasset Rom nicht bloß als Gegenstand antiquarischer Geschichtsschreibung, sondern als paradigmatische Form politischer Ordnung. Das Imperium erscheint als geschichtliche Leistung: die Überwindung partikularer Stadt-, Stammes- und Provinzinteressen durch eine umfassende Rechts- und Machtstruktur. Ortegas Stil verbindet essayistische Eleganz mit philosophischer Verdichtung; historische Beobachtung, soziologische Diagnose und politische Theorie greifen ineinander. Im Kontext seines Gesamtwerks liest sich der Text als Beitrag zu seiner Frage, wie Zivilisationen entstehen, sich stabilisieren und an innerer Spannung zerbrechen. Ortega y Gasset, 1883 in Madrid geboren, war einer der einflussreichsten spanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Geprägt von deutscher Philosophie, europäischem Liberalismus und der Krise Spaniens nach 1898, entwickelte er eine Denkweise, die Geschichte als lebendige Perspektive verstand. Seine berühmte Analyse der Massengesellschaft und sein Interesse an Europas politischer Form erklären, weshalb ihn Rom besonders beschäftigte: Im Imperium fand er ein Modell für Größe, Integration und zugleich für Gefährdung. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die römische Geschichte nicht nur erzählen, sondern begrifflich verstehen wollen. Es ist besonders wertvoll für historisch, politisch und philosophisch Interessierte, weil es zeigt, wie Vergangenheit zur kritischen Diagnose der Gegenwart werden kann.
In "Über das römische Imperium" betrachtet José Ortega y Gasset Rom nicht bloß als Gegenstand antiquarischer Geschichtsschreibung, sondern als paradigmatische Form politischer Ordnung. Das Imperium erscheint als geschichtliche Leistung: die Überwindung partikularer Stadt-, Stammes- und Provinzinteressen durch eine umfassende Rechts- und Machtstruktur. Ortegas Stil verbindet essayistische Eleganz mit philosophischer Verdichtung; historische Beobachtung, soziologische Diagnose und politische Theorie greifen ineinander. Im Kontext seines Gesamtwerks liest sich der Text als Beitrag zu seiner Frage, wie Zivilisationen entstehen, sich stabilisieren und an innerer Spannung zerbrechen. Ortega y Gasset, 1883 in Madrid geboren, war einer der einflussreichsten spanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Geprägt von deutscher Philosophie, europäischem Liberalismus und der Krise Spaniens nach 1898, entwickelte er eine Denkweise, die Geschichte als lebendige Perspektive verstand. Seine berühmte Analyse der Massengesellschaft und sein Interesse an Europas politischer Form erklären, weshalb ihn Rom besonders beschäftigte: Im Imperium fand er ein Modell für Größe, Integration und zugleich für Gefährdung. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die römische Geschichte nicht nur erzählen, sondern begrifflich verstehen wollen. Es ist besonders wertvoll für historisch, politisch und philosophisch Interessierte, weil es zeigt, wie Vergangenheit zur kritischen Diagnose der Gegenwart werden kann.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geschichte, Importe
Jahrhundert: Vor- & Frühgeschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 44 S.
ISBN-13: 9788028511937
ISBN-10: 8028511937
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Ortega Y Gasset, José
Übersetzung: Copycat
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 4 mm
Von/Mit: José Ortega Y Gasset
Erscheinungsdatum: 01.01.2026
Gewicht: 0,088 kg
Artikel-ID: 134431761