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Beschreibung
Michelangelo, Tintoretto, Rubens - sie alle sind Künstler, die sich in Hauptwerken auf das vermeintlich mittelalterliche Bildsystem der Typologie beziehen. Alexander Linke geht der neuzeitlichen Theorie und Wirkungsgeschichte typologischer Bild- und Denkstrukturen zwischen Frührenaissance und Hochbarock erstmals systematisch nach. Die Typologie als Gegenüberstellung alt- und neutestamentlicher Szenen, bei der heilgeschichtliche Ereignisse im Alten Testament präfiguriert erscheinen, ist vor allem aus der Kunst des Mittelalters bekannt. Doch auch von der Frührenaissance bis zum Hochbarock haben führende Künstler ihrer Epoche auf typologische Denk- und Darstellungsstrukturen zurückgegriffen. Im Zentrum der Studie stehen die epochenübergreifende Relevanz der Darstellungstradition sowie der fantasievolle Umgang mit dem nicht antik-klassischen Bild- und Denkschema. Analysen zur Genese, Funktion und Wirkung typologischer Bildzyklen - von der Sixtinischen Kapelle bis zur Lateransbasilika - zeigen, dass in der Frühen Neuzeit vor allem genuin bildliche Prinzipien an Bedeutung gewinnen. Sie dynamisieren das typologische Denken durch und in Bildern.
Michelangelo, Tintoretto, Rubens - sie alle sind Künstler, die sich in Hauptwerken auf das vermeintlich mittelalterliche Bildsystem der Typologie beziehen. Alexander Linke geht der neuzeitlichen Theorie und Wirkungsgeschichte typologischer Bild- und Denkstrukturen zwischen Frührenaissance und Hochbarock erstmals systematisch nach. Die Typologie als Gegenüberstellung alt- und neutestamentlicher Szenen, bei der heilgeschichtliche Ereignisse im Alten Testament präfiguriert erscheinen, ist vor allem aus der Kunst des Mittelalters bekannt. Doch auch von der Frührenaissance bis zum Hochbarock haben führende Künstler ihrer Epoche auf typologische Denk- und Darstellungsstrukturen zurückgegriffen. Im Zentrum der Studie stehen die epochenübergreifende Relevanz der Darstellungstradition sowie der fantasievolle Umgang mit dem nicht antik-klassischen Bild- und Denkschema. Analysen zur Genese, Funktion und Wirkung typologischer Bildzyklen - von der Sixtinischen Kapelle bis zur Lateransbasilika - zeigen, dass in der Frühen Neuzeit vor allem genuin bildliche Prinzipien an Bedeutung gewinnen. Sie dynamisieren das typologische Denken durch und in Bildern.
Details
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Kunstgeschichte
Medium: Buch
Titelzusatz: Genese und Semantik heilgeschichtlicher Bildprogramme von der Cappella Sistina (1480) bis San Giovanni in Laterano - Bild + Bild 3, Bild+Bild 3
Inhalt: 410 S.
ISBN-13: 9783496014744
ISBN-10: 3496014741
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Linke, Alexander
Auflage: 1/2014
Hersteller: Reimer Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Dietrich Reimer Verlag GmbH, Berliner Str. 53, D-10713 Berlin, info@reimer-verlag.de
Maße: 245 x 178 x 26 mm
Von/Mit: Alexander Linke
Erscheinungsdatum: 28.03.2014
Gewicht: 1,15 kg
Artikel-ID: 105539381