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Beschreibung
Trauma ist längst zu einem Leitbegriff im psychosozialen Feld geworden. Doch was bedeutet das für die Soziale Arbeit? In "Trauma im Kontext Sozialer Arbeit. Eine diskursorientierte Metaphernanalyse" untersucht Tonja de Almeida Madeira Clemente, wie Trauma fachlich verhandelt wird und welche Position der Sozialen Arbeit im dominierenden Traumadiskurs zukommt.
Ausgehend von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Traumabegriff, der Diagnosepraxis und den Spannungen zwischen individualisierenden und kontextualisierenden Perspektiven analysiert die Autorin zentrale metaphorische Deutungsmuster in der Fachliteratur. Mithilfe der wissenssoziologischen Diskursanalyse nach Keller und der Metaphernanalyse nach Schmitt zeigt sie, wie Trauma als "Wunde", "Störung", "Produkt" oder Gegenstand einer "Behandlungsindustrie" konstruiert wird - und welche Machtverhältnisse und Professionalisierungsdynamiken sich darin spiegeln.
Die Studie macht deutlich: Wird Trauma primär als individuelles Defizit verstanden, geraten gesellschaftliche Ursachen, soziale Ungleichheit und strukturelle Gewalt aus dem Blick. Damit steht die Soziale Arbeit vor einer zentralen Herausforderung: sich nicht auf eine zuarbeitende Rolle im medizinisch-therapeutischen Feld reduzieren zu lassen, sondern ihre eigenständige, lebensweltorientierte und kontextsensible Perspektive selbstbewusst zu vertreten.
Ein analytisch scharfer und zugleich praxisrelevanter Beitrag zur Selbstverortung der Sozialen Arbeit im Spannungsfeld von Psychotraumatologie, Politik und Profession.
Trauma ist längst zu einem Leitbegriff im psychosozialen Feld geworden. Doch was bedeutet das für die Soziale Arbeit? In "Trauma im Kontext Sozialer Arbeit. Eine diskursorientierte Metaphernanalyse" untersucht Tonja de Almeida Madeira Clemente, wie Trauma fachlich verhandelt wird und welche Position der Sozialen Arbeit im dominierenden Traumadiskurs zukommt.
Ausgehend von einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Traumabegriff, der Diagnosepraxis und den Spannungen zwischen individualisierenden und kontextualisierenden Perspektiven analysiert die Autorin zentrale metaphorische Deutungsmuster in der Fachliteratur. Mithilfe der wissenssoziologischen Diskursanalyse nach Keller und der Metaphernanalyse nach Schmitt zeigt sie, wie Trauma als "Wunde", "Störung", "Produkt" oder Gegenstand einer "Behandlungsindustrie" konstruiert wird - und welche Machtverhältnisse und Professionalisierungsdynamiken sich darin spiegeln.
Die Studie macht deutlich: Wird Trauma primär als individuelles Defizit verstanden, geraten gesellschaftliche Ursachen, soziale Ungleichheit und strukturelle Gewalt aus dem Blick. Damit steht die Soziale Arbeit vor einer zentralen Herausforderung: sich nicht auf eine zuarbeitende Rolle im medizinisch-therapeutischen Feld reduzieren zu lassen, sondern ihre eigenständige, lebensweltorientierte und kontextsensible Perspektive selbstbewusst zu vertreten.
Ein analytisch scharfer und zugleich praxisrelevanter Beitrag zur Selbstverortung der Sozialen Arbeit im Spannungsfeld von Psychotraumatologie, Politik und Profession.
Über den Autor
Tonja de Almeida Madeira Clemente (geb. 1984) studierte Kulturwissenschaft und Germanistik.
Sie arbeitet in einer Notunterkunft für wohnungslose Frauen und absolvierte berufsbegleitend ein Studium der Sozialen Arbeit.
Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Bremen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Sozialpädagogik
Genre: Erziehung & Bildung, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Sozialwissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 84 S.
ISBN-13: 9783948773328
ISBN-10: 3948773327
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: de Almeida Madeira Clemente, Tonja
Hersteller: bifop-Verlag
Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, D-22848 Norderstedt, info@bod.de
Maße: 250 x 176 x 7 mm
Von/Mit: Tonja de Almeida Madeira Clemente
Erscheinungsdatum: 01.06.2026
Gewicht: 0,191 kg
Artikel-ID: 135525896

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