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Beschreibung

Mit dem Schlesischen Bischof Hans-Joachim Fränkel rückt eine kirchenleitende Persönlichkeit in den Blick, die nur auf den ersten Blick in die zweite Reihe der kirchlichen Amtsträger der DDR-Kirchengeschichte gehörte. Besondere Beachtung verdient Fränkel schon wegen seiner als hartnäckig zu bezeichnenden Kritik an den bestehenden Verhältnissen im SED-Staat. Dies wird besonders an den Zäsuren in der DDR-Kirchengeschichte deutlich, in die Fränkel auf besondere Weise hineingenommen war: 1958 bezeichnete er die Agitationen des Regimes als "Terror"; 1968 sprach er sich deutlich gegen den sozialistischen Charakter der neuen DDR-Verfassung aus. Für den Beginn der 1970er Jahre wird für ihn eine "Wende" angenommen, die ihn scheinbar vom Regimekritiker zum Zuträger des MfS werden ließ. Die Studie zeichnet diesen Weg der Amtsperson Fränkel nach um zu einer umfassenden Würdigung seiner Person und seines Handelns zu kommen. Zugleich lassen sich in seinem Auftreten und Wirken exemplarisch die Bereiche erkennen, die in der Zeit der DDR von Kirche gestaltet werden konnten.

/ Dissertationsschrift

Mit dem Schlesischen Bischof Hans-Joachim Fränkel rückt eine kirchenleitende Persönlichkeit in den Blick, die nur auf den ersten Blick in die zweite Reihe der kirchlichen Amtsträger der DDR-Kirchengeschichte gehörte. Besondere Beachtung verdient Fränkel schon wegen seiner als hartnäckig zu bezeichnenden Kritik an den bestehenden Verhältnissen im SED-Staat. Dies wird besonders an den Zäsuren in der DDR-Kirchengeschichte deutlich, in die Fränkel auf besondere Weise hineingenommen war: 1958 bezeichnete er die Agitationen des Regimes als "Terror"; 1968 sprach er sich deutlich gegen den sozialistischen Charakter der neuen DDR-Verfassung aus. Für den Beginn der 1970er Jahre wird für ihn eine "Wende" angenommen, die ihn scheinbar vom Regimekritiker zum Zuträger des MfS werden ließ. Die Studie zeichnet diesen Weg der Amtsperson Fränkel nach um zu einer umfassenden Würdigung seiner Person und seines Handelns zu kommen. Zugleich lassen sich in seinem Auftreten und Wirken exemplarisch die Bereiche erkennen, die in der Zeit der DDR von Kirche gestaltet werden konnten.

/ Dissertationsschrift
Zusammenfassung
Dr. des. Martin Naumann ist Gymnasiallehrer in den Fächern Geschichte und Evangelische Religion.

Siegfried Hermle, Prof. i.R. Dr., *1955 in Ludwigsburg

1971-1975 Evangelisch-theologische Seminare Schöntal und Bad Urach

1976-1982 Studium der Evangelischen Theologie als Stipendiat des Evangelischen Stifts in Tübingen und München

1982-1984 Vikariat in Blaubeuren

1984-1988 Repetent am Evangelischen Stift Tübingen

1988-1994 Assistent am Lehrstuhl für Kirchenordnung an der Evangelischen Fakultät Tübingen

1994-2001 Pfarrer der Matthäusgemeinde Gerlingen

2001-2021 Professor für Evangelische Theologie und ihre Didaktik/Historische Theologie an der Universität zu Köln; Stellv. Vorsitz Verein für Württembergische Kirchengeschichte, 2. Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte

Harry Oelke, Dr. theol., ist Professor em. für Kirchengeschichte an der Universität München und war Vorsitzender der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte.

Details
Erscheinungsjahr: 2020
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 405 S.
ISBN-13: 9783525564936
ISBN-10: 3525564937
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: VUR0006379
Einband: Gebunden
Autor: Naumann, Martin
Redaktion: Hermle, Siegfried
Oelke, Harry
Herausgeber: Siegfried Hermle/Harry Oelke
Hersteller: Vandenhoeck & Ruprecht
Verantwortliche Person für die EU: Vandenhoeck & Ruprecht, Theaterstr. 13, D-37073 Göttingen, ute.schnueckel@brill.com
Maße: 32 x 166 x 235 mm
Von/Mit: Martin Naumann
Erscheinungsdatum: 05.10.2020
Gewicht: 0,847 kg
Artikel-ID: 118917927

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