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Beschreibung
Christoph Schrempfs Sokrates - Seine Persönlichkeit und sein Glaube ist keine bloße Nacherzählung der platonischen Dialoge, sondern eine konzentrierte geistesgeschichtliche Studie über die innere Gestalt des athenischen Philosophen. Schrempf liest Sokrates als sittliche Persönlichkeit, deren "Glaube" weniger Dogma als Vertrauen in Wahrheit, Gewissen und göttliche Führung bedeutet. In nüchterner, argumentierender Prosa verbindet das Buch Quellenkritik, Charakterbild und religionsphilosophische Deutung; es steht im Kontext einer deutschen Bildungstradition, die Antike und moderne Gewissensreligion miteinander ins Gespräch bringt. Der Autor, Christoph Schrempf, war württembergischer Theologe, Philosoph und Publizist, bekannt durch seine Auseinandersetzung mit kirchlicher Orthodoxie und durch seine Beschäftigung mit Kierkegaard. Seine eigene Erfahrung des Konflikts zwischen persönlicher Wahrhaftigkeit und institutioneller Lehre dürfte seinen Blick auf Sokrates geschärft haben. Der Athener erscheint ihm nicht als Systemdenker, sondern als Zeuge einer existentiellen Redlichkeit, die auch religiöse Bedeutung besitzt. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Sokrates jenseits schulischer Formeln verstehen möchten. Schrempfs Darstellung ist besonders wertvoll für historisch, theologisch und philosophisch Interessierte, weil sie zeigt, wie antike Vernunft, Gewissen und Glaubensfrage einander durchdringen.
Christoph Schrempfs Sokrates - Seine Persönlichkeit und sein Glaube ist keine bloße Nacherzählung der platonischen Dialoge, sondern eine konzentrierte geistesgeschichtliche Studie über die innere Gestalt des athenischen Philosophen. Schrempf liest Sokrates als sittliche Persönlichkeit, deren "Glaube" weniger Dogma als Vertrauen in Wahrheit, Gewissen und göttliche Führung bedeutet. In nüchterner, argumentierender Prosa verbindet das Buch Quellenkritik, Charakterbild und religionsphilosophische Deutung; es steht im Kontext einer deutschen Bildungstradition, die Antike und moderne Gewissensreligion miteinander ins Gespräch bringt. Der Autor, Christoph Schrempf, war württembergischer Theologe, Philosoph und Publizist, bekannt durch seine Auseinandersetzung mit kirchlicher Orthodoxie und durch seine Beschäftigung mit Kierkegaard. Seine eigene Erfahrung des Konflikts zwischen persönlicher Wahrhaftigkeit und institutioneller Lehre dürfte seinen Blick auf Sokrates geschärft haben. Der Athener erscheint ihm nicht als Systemdenker, sondern als Zeuge einer existentiellen Redlichkeit, die auch religiöse Bedeutung besitzt. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Sokrates jenseits schulischer Formeln verstehen möchten. Schrempfs Darstellung ist besonders wertvoll für historisch, theologisch und philosophisch Interessierte, weil sie zeigt, wie antike Vernunft, Gewissen und Glaubensfrage einander durchdringen.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Genre: | Philosophie |
| Jahrhundert: | Renaissance und Aufklärung |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 104 S. |
| ISBN-13: | 9788028511401 |
| ISBN-10: | 8028511406 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Schrempf, Christoph |
| Hersteller: | Copycat |
| Verantwortliche Person für die EU: | Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 6 mm |
| Von/Mit: | Christoph Schrempf |
| Erscheinungsdatum: | 01.12.2025 |
| Gewicht: | 0,164 kg |