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Beschreibung
Seit mehreren Jahren ist die Forderung nach mündigen und eigenverantwortlichen Patienten Gegenstand der gesundheitspolitischen Diskussion. Darüber hinaus werden infolge steigender Arzneimittelzuzahlungen und gekürzter Leistungskataloge aus Patienten zunehmend zahlende Konsumenten. Um diesen neuen Rollen gerecht zu werden, benötigen die Patienten umfassende Informationen über die sie betreffenden Gesundheitsbelange - in diesem Fall Arzneimittel. Die Arbeit untersucht, ob ein generelles Informationsverbot, das es den Arzneimittelherstellern verbietet, die Patienten über ihre verschreibungspflichtigen Produkte zu informieren, heute noch zeitgemäß ist. Es wird gezeigt, welchen Beitrag verbesserte Informationen für Patienten leisten können und wie die Hersteller in die Vermittlung solcher Informationen eingebunden werden sollten. Der Autor analysiert die Situation in verschiedenen Staaten und empfiehlt vor diesem Hintergrund eine Neuregelung des derzeit geltenden Informationsverbotes für verschreibungspflichtige Arzneimittel in Europa.
Seit mehreren Jahren ist die Forderung nach mündigen und eigenverantwortlichen Patienten Gegenstand der gesundheitspolitischen Diskussion. Darüber hinaus werden infolge steigender Arzneimittelzuzahlungen und gekürzter Leistungskataloge aus Patienten zunehmend zahlende Konsumenten. Um diesen neuen Rollen gerecht zu werden, benötigen die Patienten umfassende Informationen über die sie betreffenden Gesundheitsbelange - in diesem Fall Arzneimittel. Die Arbeit untersucht, ob ein generelles Informationsverbot, das es den Arzneimittelherstellern verbietet, die Patienten über ihre verschreibungspflichtigen Produkte zu informieren, heute noch zeitgemäß ist. Es wird gezeigt, welchen Beitrag verbesserte Informationen für Patienten leisten können und wie die Hersteller in die Vermittlung solcher Informationen eingebunden werden sollten. Der Autor analysiert die Situation in verschiedenen Staaten und empfiehlt vor diesem Hintergrund eine Neuregelung des derzeit geltenden Informationsverbotes für verschreibungspflichtige Arzneimittel in Europa.
Über den Autor
Der Autor: Fabian Rieß, geboren 1981 in Krefeld, studierte von 2002 bis 2006 Wirtschaftsrecht an der Hochschule Pforzheim. Während des Studiums absolvierte er Praktika in London und Karlsruhe, wo sein Interesse insbesondere dem deutschen Gesundheitswesen und arzneimittelrechtlichen Fragestellungen galt. Seit 2006 ist der Autor im Bereich Research & Information der Healthcare Practice bei einer international ausgerichteten Managementberatung in Düsseldorf tätig.
Zusammenfassung
Exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt: Aktuelle Entwicklungen auf dem Arzneimittelmarkt - Zunehmende Beteiligung der Patienten an den Arzneimittelausgaben - Gewandeltes Patientenbild - Gesteigerter Informationsbedarf der Patienten - Gesetzliches Informationsverbot im Falle verschreibungspflichtiger Arzneimittel - Gründe für eine verstärkte Einbindung der Arzneimittelhersteller in die Vermittlung von Patienteninformationen - Analyse der Informationsmodelle in den USA und Neuseeland - Entwicklung eines Modells zur Neuordnung des europäischen Werberechts im Sinne liberalisierter Informationsmöglichkeiten.
Details
Erscheinungsjahr: 2006
Fachbereich: Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 160 S.
ISBN-13: 9783631558904
ISBN-10: 3631558902
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 55890
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Rieß, Fabian
Herausgeber: Rainer Gildeggen
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Verantwortliche Person für die EU: Lang, Peter GmbH, Gontardstr. 11, D-10178 Berlin, r.boehm-korff@peterlang.com
Maße: 210 x 148 x 9 mm
Von/Mit: Fabian Rieß
Erscheinungsdatum: 18.12.2006
Gewicht: 0,216 kg
Artikel-ID: 132600032

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