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Beschreibung
Die Methode der schrittweisen Verfeinerung führte uns auf der Daten­ seite zu den strukturierten Datentypen und auf der Algorithmenseite zu den Prozeduren. Durch Parameterlisten werden Prozeduren zu einem flexiblen, wiederverwendbaren Konstrukt. Eine Prozedur läßt sich also, sofern sie nur allgemein genug geschrieben ist, in mehreren Pro­ grammen verwenden. Wiederverwendbarkeit von Prozeduren erfordert, daß keine Verände­ rung oder Verwendung globaler Größen vorkommt, daß alle Parame­ tertypen bekannt sind und daß die Prozeduren im verwendenden Programm neu übersetzt werden. Sowohl vom Schreiber der Prozedur als auch von ihrem Verwender wird also Programmierdisziplin gefordert, da eine Prozedur nicht immer unabhängig von ihrer Umgebung ist. Diese Schwächen werden durch Module beseitigt, die noch die wertvolle Eigenschaft mitbringen, die Zerlegbarkeit (Modularisierung) des Programms in einzelne, von­ einander unabhängige Teile zu unterstützen. Stellen wir uns vor, es soll ein größeres Softwareprojekt mit mehreren Mitarbeitern durchgeführt werden. Mit dem gegenwärtigen Kenntnis­ stand würde man wie folgt vorgehen: 232 Kapitel 6 ¿ Zu Beginn eines Softwareprojekts erfolgt die Festlegung der wichtigsten Datenstrukturen, ¿ dann werden die Teilprobleme getrennt bearbeitet (d.h. die Struk­ turen werden auf unterschiedliche Weise manipuliert).
Die Methode der schrittweisen Verfeinerung führte uns auf der Daten­ seite zu den strukturierten Datentypen und auf der Algorithmenseite zu den Prozeduren. Durch Parameterlisten werden Prozeduren zu einem flexiblen, wiederverwendbaren Konstrukt. Eine Prozedur läßt sich also, sofern sie nur allgemein genug geschrieben ist, in mehreren Pro­ grammen verwenden. Wiederverwendbarkeit von Prozeduren erfordert, daß keine Verände­ rung oder Verwendung globaler Größen vorkommt, daß alle Parame­ tertypen bekannt sind und daß die Prozeduren im verwendenden Programm neu übersetzt werden. Sowohl vom Schreiber der Prozedur als auch von ihrem Verwender wird also Programmierdisziplin gefordert, da eine Prozedur nicht immer unabhängig von ihrer Umgebung ist. Diese Schwächen werden durch Module beseitigt, die noch die wertvolle Eigenschaft mitbringen, die Zerlegbarkeit (Modularisierung) des Programms in einzelne, von­ einander unabhängige Teile zu unterstützen. Stellen wir uns vor, es soll ein größeres Softwareprojekt mit mehreren Mitarbeitern durchgeführt werden. Mit dem gegenwärtigen Kenntnis­ stand würde man wie folgt vorgehen: 232 Kapitel 6 ¿ Zu Beginn eines Softwareprojekts erfolgt die Festlegung der wichtigsten Datenstrukturen, ¿ dann werden die Teilprobleme getrennt bearbeitet (d.h. die Struk­ turen werden auf unterschiedliche Weise manipuliert).
Inhaltsverzeichnis
1 Darstellung und Entwurf von Algorithmen.- 2 Einfache Programme in Modula-2.- 3 Strukturierte Datentypen.- 4 Prozeduren und Funktionen.- 5 Dynamische Datenstrukturen.- 6 Module.- 7 Basis- und Bibliotheksmodule.- 8 Anhang.
Details
Erscheinungsjahr: 1991
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Mathematik, Medizin, Naturwissenschaften, Technik
Rubrik: Naturwissenschaften & Technik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 328 S.
ISBN-13: 9783519029342
ISBN-10: 3519029340
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Puchan, Jörg
Gudenberg, Jürgen Frhr. Wolff von
Stucky, Wolffried
Hersteller: Vieweg & Teubner
Vieweg+Teubner Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Springer Vieweg in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 244 x 170 x 19 mm
Von/Mit: Jörg Puchan (u. a.)
Erscheinungsdatum: 01.10.1991
Gewicht: 0,575 kg
Artikel-ID: 105090516

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