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Beschreibung
Pedanten sind lästig. Ständig erheben sie ungefragt Einspruch und blockieren jede neue Idee. Kein kühnes Projekt bleibt von ihrer Krittelei verschont. Als notorische Besserwisser nötigen sie damit jeden Gesprächspartner zu größter Selbstbeherrschung.
Markus Krajewski schlägt einen historischen Bogen von Montaignes wenig schmeichelhaftem Blick auf die Figur des Schulmeisters bis in unsere Gegenwart. Aber sind Pedanten tatsächlich nur sture Eigenbrötler, die sich fortschreitender Erkenntnis verweigern, oder haben sie in der innovationsversessenen Moderne nicht auch eine wichtige kritische Funktion?
In diesem Essay lotet der Autor sowohl die erkenntnisstiftende als auch die erkenntnishemmende Wirkung der Pedanterie aus. Anhand von drei Fallstudien aus der Wissensgeschichte gelingt es ihm, Pedanten in ihrer Streitlust und selbstgewissen Querulanz zugleich als Meister übergroßer Genauigkeit herauszuarbeiten. Denn den Praktiken, die Pedanten zur Durchsetzung ihrer Argumente bevorzugt nutzen - etwa das Sammeln, Vergleichen oder Korrigieren -, kommt eine unverzichtbare regulatorische Wirkung im Prozess der Erneuerung zu.
Pedanten sind lästig. Ständig erheben sie ungefragt Einspruch und blockieren jede neue Idee. Kein kühnes Projekt bleibt von ihrer Krittelei verschont. Als notorische Besserwisser nötigen sie damit jeden Gesprächspartner zu größter Selbstbeherrschung.
Markus Krajewski schlägt einen historischen Bogen von Montaignes wenig schmeichelhaftem Blick auf die Figur des Schulmeisters bis in unsere Gegenwart. Aber sind Pedanten tatsächlich nur sture Eigenbrötler, die sich fortschreitender Erkenntnis verweigern, oder haben sie in der innovationsversessenen Moderne nicht auch eine wichtige kritische Funktion?
In diesem Essay lotet der Autor sowohl die erkenntnisstiftende als auch die erkenntnishemmende Wirkung der Pedanterie aus. Anhand von drei Fallstudien aus der Wissensgeschichte gelingt es ihm, Pedanten in ihrer Streitlust und selbstgewissen Querulanz zugleich als Meister übergroßer Genauigkeit herauszuarbeiten. Denn den Praktiken, die Pedanten zur Durchsetzung ihrer Argumente bevorzugt nutzen - etwa das Sammeln, Vergleichen oder Korrigieren -, kommt eine unverzichtbare regulatorische Wirkung im Prozess der Erneuerung zu.
Über den Autor
Markus Krajewski studierte in Köln und Berlin Literatur, Philosophie, Soziologie und Kulturwissenschaften. 2005 wurde er an der Bauhaus-Universität Weimar promoviert und habilitierte sich dort im Jahr 2011. Seit 2014 lehrt er als Professor für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Medientheorie und Mediengeschichte an der Universität Basel.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Reihe: zu Klampen Essays
Inhalt: 224 S.
ISBN-13: 9783987370656
ISBN-10: 3987370653
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Krajewski, Markus
Redaktion: Hamilton, Anne
Herausgeber: Anne Hamilton
Hersteller: Klampen, Dietrich zu
Verantwortliche Person für die EU: zu Klampen Verlag GbR, Röse 21, D-31832 Springe, info@zuklampen.de
Von/Mit: Markus Krajewski
Erscheinungsdatum: 06.10.2026
Artikel-ID: 136830514