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Beschreibung
Mit der Formulierung der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie liegt ein systematischer Ansatz in der ökonomischen Theoriegeschichte vor, die ökonomische Wissenschaft als eine den Naturwissenschaften analoge, exakte Wissenschaftsdisziplin auszuweisen und von der Moralsphäre abzugrenzen. Dieses utopische Ansinnen der Abgrenzung von ethischen Überlegungen führte mittels methodologischer Ummodellierungen jedoch nur zu einer kontinuierlichen Beschneidung der Aussagenreichweite der ökonomischen Wissenschaft und der Verschleierung der zugrundeliegenden Werturteile. Die Arbeit geht diesem Anspruch idealtypisch am Beispiel von L. Walras, F. Knight, L. Robbins und M. Friedman nach. Sie zeigt auf, dass die theoriegeschichtliche Entwicklung nicht eine kontinuierliche im Sinne des wissenschaftlichen Fortschritts darstellte und sucht die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Ethik aufzudecken.
Mit der Formulierung der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie liegt ein systematischer Ansatz in der ökonomischen Theoriegeschichte vor, die ökonomische Wissenschaft als eine den Naturwissenschaften analoge, exakte Wissenschaftsdisziplin auszuweisen und von der Moralsphäre abzugrenzen. Dieses utopische Ansinnen der Abgrenzung von ethischen Überlegungen führte mittels methodologischer Ummodellierungen jedoch nur zu einer kontinuierlichen Beschneidung der Aussagenreichweite der ökonomischen Wissenschaft und der Verschleierung der zugrundeliegenden Werturteile. Die Arbeit geht diesem Anspruch idealtypisch am Beispiel von L. Walras, F. Knight, L. Robbins und M. Friedman nach. Sie zeigt auf, dass die theoriegeschichtliche Entwicklung nicht eine kontinuierliche im Sinne des wissenschaftlichen Fortschritts darstellte und sucht die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Ethik aufzudecken.
Über den Autor
Der Autor: Michael G. Kraft, geboren in Mauthausen (Oberösterreich), studierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und Philosophie sowie Soziologie an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin. Er absolvierte Studien- und Forschungsaufenthalte in Manchester und Berlin. Er lebt und arbeitet als freier Sozialwissenschafter in Wien.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt
: Marktzeitalter und traditioneller Liberalismus: Léon Walras' System der unbedingten Überlegenheit - Der Wertepluralismus der 1920/30er Jahre: Frank Knights pluralistisches System - Robbins' Rückbau - Die neoliberale Konterrevolution - Milton Friedmans neues Fundament einer positiven Wissenschaft.
Details
Erscheinungsjahr: 2005
Fachbereich: Volkswirtschaft
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 252 S.
ISBN-13: 9783631538449
ISBN-10: 3631538448
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 53844
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kraft, Michael
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Verantwortliche Person für die EU: Kolibri 360 GmbH, Ettore-Bugatti-Str. 6-14, D-51149 Köln, produktsicherheit@kolibri360.de
Maße: 210 x 148 x 14 mm
Von/Mit: Michael Kraft
Erscheinungsdatum: 13.09.2005
Gewicht: 0,331 kg
Artikel-ID: 125355534

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