Dekorationsartikel gehören nicht zum Leistungsumfang.
Sprache:
Deutsch
29,00 €
Versandkostenfrei per Post / DHL
Lieferzeit 1-2 Wochen
Kategorien:
Beschreibung
Als Hochschullehrer für deutsche Sprache und Literatur konnte ich vor Ort an der Universiät Ningbo (2009-11), auf Reisen (2012, 2017) und auf einer Poetikdozentur an der Ocean University of China (2017) einschlägige Erfahrungen machen und reichhaltiges Material sammeln, das ich in einer literarischen Form als China-Erzählung mit dokumentarischen Einschüben aufgearbeitet habe. Der englische Begriff travel novel erweist sich dabei als hilfreich, denn es sind v.a. literarische Reise- und Campuserzählungen, mit denen ich China (Menschen und Kultur, Landschaften, Städte, die Veränderungen, die sich aus der wirtschaftlichen Dynamik ergeben, vor allem die Situation an den Hochschulen mit ihrer Bildungs-Power) zu erfassen versuche. Die eigentliche Novelle ist China selbst, ja, der Proteus einer Novelle, mehr ein Kontinent als ein Land, das sich mit bedeutender Geschwindigkeit verändert, was den literarischen Begriff der Novelle sprengt und die Erzählungen in eine Endlosnovelle überführt.
Als Autor inspiriert mich vor allem die Flaneurliteratur; Bezugspunkte wären die Reisebilder Heinrich Heines, die Romane Franz Hessels, die theoretischen Äußerungen Walter Benjamins im Passagenwerk... Doch auch chinesische Autoren wie Lu Xun und Qian Zhongshu lassen ans Flanieren denken. Dem Protagonisten in meinen drei China-Erzählungen, den drei Teilen der Trilogie, Robert Marian, fällt die Rolle des Flaneurs und die Rolle eines Gastpoeten zu, der im Wesentlichen die Aufgabe übernimmt, die deutschsprachige Literatur vorzustellen. Dabei entwickelt der Gastpoet und Flaneur in Verbindung mit den StudentInnen und mit Blick auf die Verhältnisse vor Ort seine Sicht vom jungen und dynamischen China.
Es mag sein, dass nicht jedem die Berliner Schreibweise mit dem großen I gefällt, die beide Geschlechter meint und zugleich ein ironisches Zeichen der Sprache ist, also ProtagonistInnen, StudentInnen, HeldInnen. Die Schreibweise und auch die sprechenden Namen der StudentInnen passen zur leichten, ironischen, aber positiven Grundstimmung der Erzählungen. Auf Seite der Studentinnen: Schöne Wolken, Wirbelwind von unten nach oben, Männer übertreffen, Pikachu auf Seite der Studenten: Loyal und treu, Drache der Familie Wu oder Himmlischer Tiger. Es sind diese jungen Leute der Build-Your-Dream-Generation, die in den Blick des lehrenden Gastpoeten und des beobachtenden und lernenden Flaneurs geraten, zuweilen mit überraschenden Ergebnissen.
Der dritte Teil (Mit dem Drachen tanzen) greift den Schluss des zweiten Teils (Drachenrausch) auf. Hier zeigt sich anfangs die Bedrohungslage des Jahres 2011, als es im japanischen Fukushima zur nuklearen Katastrophe kam, was nicht nur Japan, sondern auch die Anrainerstaaten China, die beiden Koreas und die Weltgemeinschaft überhaupt betroffen zurückließ. Robert Marian erfasst die dunkle Stimmung auf dem Campus vor Ort. Der Leser wird aber nicht auf Dauer in Untergangsszenarien verstrickt; man ist noch einmal davongekommen und arbeitet sich aus der Endzeitstimmung heraus. Marian reist mit zwei Absolventinnen nach Xiamen/Amoy, einer großen, auf einer Insel gelegenen Ressortstadt am Ostchinesischen Meer. Abseits des Getriebes wohnen der Dichter und seine Musen in einem zu Xiamen gehörenden Fischerdorf in einem etwas schrillen Hotel unter jungen Chinesen und Ausländern, welche unter veränderten Bedingungen oder sind es utopische Rückerinnerungen? die Fantasie an die Macht bringen wollen.
Als Autor inspiriert mich vor allem die Flaneurliteratur; Bezugspunkte wären die Reisebilder Heinrich Heines, die Romane Franz Hessels, die theoretischen Äußerungen Walter Benjamins im Passagenwerk... Doch auch chinesische Autoren wie Lu Xun und Qian Zhongshu lassen ans Flanieren denken. Dem Protagonisten in meinen drei China-Erzählungen, den drei Teilen der Trilogie, Robert Marian, fällt die Rolle des Flaneurs und die Rolle eines Gastpoeten zu, der im Wesentlichen die Aufgabe übernimmt, die deutschsprachige Literatur vorzustellen. Dabei entwickelt der Gastpoet und Flaneur in Verbindung mit den StudentInnen und mit Blick auf die Verhältnisse vor Ort seine Sicht vom jungen und dynamischen China.
Es mag sein, dass nicht jedem die Berliner Schreibweise mit dem großen I gefällt, die beide Geschlechter meint und zugleich ein ironisches Zeichen der Sprache ist, also ProtagonistInnen, StudentInnen, HeldInnen. Die Schreibweise und auch die sprechenden Namen der StudentInnen passen zur leichten, ironischen, aber positiven Grundstimmung der Erzählungen. Auf Seite der Studentinnen: Schöne Wolken, Wirbelwind von unten nach oben, Männer übertreffen, Pikachu auf Seite der Studenten: Loyal und treu, Drache der Familie Wu oder Himmlischer Tiger. Es sind diese jungen Leute der Build-Your-Dream-Generation, die in den Blick des lehrenden Gastpoeten und des beobachtenden und lernenden Flaneurs geraten, zuweilen mit überraschenden Ergebnissen.
Der dritte Teil (Mit dem Drachen tanzen) greift den Schluss des zweiten Teils (Drachenrausch) auf. Hier zeigt sich anfangs die Bedrohungslage des Jahres 2011, als es im japanischen Fukushima zur nuklearen Katastrophe kam, was nicht nur Japan, sondern auch die Anrainerstaaten China, die beiden Koreas und die Weltgemeinschaft überhaupt betroffen zurückließ. Robert Marian erfasst die dunkle Stimmung auf dem Campus vor Ort. Der Leser wird aber nicht auf Dauer in Untergangsszenarien verstrickt; man ist noch einmal davongekommen und arbeitet sich aus der Endzeitstimmung heraus. Marian reist mit zwei Absolventinnen nach Xiamen/Amoy, einer großen, auf einer Insel gelegenen Ressortstadt am Ostchinesischen Meer. Abseits des Getriebes wohnen der Dichter und seine Musen in einem zu Xiamen gehörenden Fischerdorf in einem etwas schrillen Hotel unter jungen Chinesen und Ausländern, welche unter veränderten Bedingungen oder sind es utopische Rückerinnerungen? die Fantasie an die Macht bringen wollen.
Als Hochschullehrer für deutsche Sprache und Literatur konnte ich vor Ort an der Universiät Ningbo (2009-11), auf Reisen (2012, 2017) und auf einer Poetikdozentur an der Ocean University of China (2017) einschlägige Erfahrungen machen und reichhaltiges Material sammeln, das ich in einer literarischen Form als China-Erzählung mit dokumentarischen Einschüben aufgearbeitet habe. Der englische Begriff travel novel erweist sich dabei als hilfreich, denn es sind v.a. literarische Reise- und Campuserzählungen, mit denen ich China (Menschen und Kultur, Landschaften, Städte, die Veränderungen, die sich aus der wirtschaftlichen Dynamik ergeben, vor allem die Situation an den Hochschulen mit ihrer Bildungs-Power) zu erfassen versuche. Die eigentliche Novelle ist China selbst, ja, der Proteus einer Novelle, mehr ein Kontinent als ein Land, das sich mit bedeutender Geschwindigkeit verändert, was den literarischen Begriff der Novelle sprengt und die Erzählungen in eine Endlosnovelle überführt.
Als Autor inspiriert mich vor allem die Flaneurliteratur; Bezugspunkte wären die Reisebilder Heinrich Heines, die Romane Franz Hessels, die theoretischen Äußerungen Walter Benjamins im Passagenwerk... Doch auch chinesische Autoren wie Lu Xun und Qian Zhongshu lassen ans Flanieren denken. Dem Protagonisten in meinen drei China-Erzählungen, den drei Teilen der Trilogie, Robert Marian, fällt die Rolle des Flaneurs und die Rolle eines Gastpoeten zu, der im Wesentlichen die Aufgabe übernimmt, die deutschsprachige Literatur vorzustellen. Dabei entwickelt der Gastpoet und Flaneur in Verbindung mit den StudentInnen und mit Blick auf die Verhältnisse vor Ort seine Sicht vom jungen und dynamischen China.
Es mag sein, dass nicht jedem die Berliner Schreibweise mit dem großen I gefällt, die beide Geschlechter meint und zugleich ein ironisches Zeichen der Sprache ist, also ProtagonistInnen, StudentInnen, HeldInnen. Die Schreibweise und auch die sprechenden Namen der StudentInnen passen zur leichten, ironischen, aber positiven Grundstimmung der Erzählungen. Auf Seite der Studentinnen: Schöne Wolken, Wirbelwind von unten nach oben, Männer übertreffen, Pikachu auf Seite der Studenten: Loyal und treu, Drache der Familie Wu oder Himmlischer Tiger. Es sind diese jungen Leute der Build-Your-Dream-Generation, die in den Blick des lehrenden Gastpoeten und des beobachtenden und lernenden Flaneurs geraten, zuweilen mit überraschenden Ergebnissen.
Der dritte Teil (Mit dem Drachen tanzen) greift den Schluss des zweiten Teils (Drachenrausch) auf. Hier zeigt sich anfangs die Bedrohungslage des Jahres 2011, als es im japanischen Fukushima zur nuklearen Katastrophe kam, was nicht nur Japan, sondern auch die Anrainerstaaten China, die beiden Koreas und die Weltgemeinschaft überhaupt betroffen zurückließ. Robert Marian erfasst die dunkle Stimmung auf dem Campus vor Ort. Der Leser wird aber nicht auf Dauer in Untergangsszenarien verstrickt; man ist noch einmal davongekommen und arbeitet sich aus der Endzeitstimmung heraus. Marian reist mit zwei Absolventinnen nach Xiamen/Amoy, einer großen, auf einer Insel gelegenen Ressortstadt am Ostchinesischen Meer. Abseits des Getriebes wohnen der Dichter und seine Musen in einem zu Xiamen gehörenden Fischerdorf in einem etwas schrillen Hotel unter jungen Chinesen und Ausländern, welche unter veränderten Bedingungen oder sind es utopische Rückerinnerungen? die Fantasie an die Macht bringen wollen.
Als Autor inspiriert mich vor allem die Flaneurliteratur; Bezugspunkte wären die Reisebilder Heinrich Heines, die Romane Franz Hessels, die theoretischen Äußerungen Walter Benjamins im Passagenwerk... Doch auch chinesische Autoren wie Lu Xun und Qian Zhongshu lassen ans Flanieren denken. Dem Protagonisten in meinen drei China-Erzählungen, den drei Teilen der Trilogie, Robert Marian, fällt die Rolle des Flaneurs und die Rolle eines Gastpoeten zu, der im Wesentlichen die Aufgabe übernimmt, die deutschsprachige Literatur vorzustellen. Dabei entwickelt der Gastpoet und Flaneur in Verbindung mit den StudentInnen und mit Blick auf die Verhältnisse vor Ort seine Sicht vom jungen und dynamischen China.
Es mag sein, dass nicht jedem die Berliner Schreibweise mit dem großen I gefällt, die beide Geschlechter meint und zugleich ein ironisches Zeichen der Sprache ist, also ProtagonistInnen, StudentInnen, HeldInnen. Die Schreibweise und auch die sprechenden Namen der StudentInnen passen zur leichten, ironischen, aber positiven Grundstimmung der Erzählungen. Auf Seite der Studentinnen: Schöne Wolken, Wirbelwind von unten nach oben, Männer übertreffen, Pikachu auf Seite der Studenten: Loyal und treu, Drache der Familie Wu oder Himmlischer Tiger. Es sind diese jungen Leute der Build-Your-Dream-Generation, die in den Blick des lehrenden Gastpoeten und des beobachtenden und lernenden Flaneurs geraten, zuweilen mit überraschenden Ergebnissen.
Der dritte Teil (Mit dem Drachen tanzen) greift den Schluss des zweiten Teils (Drachenrausch) auf. Hier zeigt sich anfangs die Bedrohungslage des Jahres 2011, als es im japanischen Fukushima zur nuklearen Katastrophe kam, was nicht nur Japan, sondern auch die Anrainerstaaten China, die beiden Koreas und die Weltgemeinschaft überhaupt betroffen zurückließ. Robert Marian erfasst die dunkle Stimmung auf dem Campus vor Ort. Der Leser wird aber nicht auf Dauer in Untergangsszenarien verstrickt; man ist noch einmal davongekommen und arbeitet sich aus der Endzeitstimmung heraus. Marian reist mit zwei Absolventinnen nach Xiamen/Amoy, einer großen, auf einer Insel gelegenen Ressortstadt am Ostchinesischen Meer. Abseits des Getriebes wohnen der Dichter und seine Musen in einem zu Xiamen gehörenden Fischerdorf in einem etwas schrillen Hotel unter jungen Chinesen und Ausländern, welche unter veränderten Bedingungen oder sind es utopische Rückerinnerungen? die Fantasie an die Macht bringen wollen.
Details
| Empfohlen (bis): | 99 |
|---|---|
| Empfohlen (von): | 18 |
| Erscheinungsjahr: | 2021 |
| Genre: | Belletristik, Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | 400 S. |
| ISBN-13: | 9783903071674 |
| ISBN-10: | 3903071676 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: | Noll, Wulf |
| Hersteller: | Bacopa Handels- & Kultur GmbH Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Bacopa Handels- & Kultur GmbH Verlag, Waidern, A-4521 Schiedlberg, verlag@bacopa.at |
| Maße: | 215 x 150 x 33 mm |
| Von/Mit: | Wulf Noll |
| Erscheinungsdatum: | 15.03.2021 |
| Gewicht: | 0,662 kg |