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Was geschieht, wenn wir uns bedroht fühlen?
Wenn wir den gewohnten Schritten nicht mehr trauen, uns auf Gefährten nicht mehr verlassen mögen, Emotionen wie Angst, Furcht und Wut aufkommen?
In einem großen, globalgeschichtlich angelegten Forschungsprojekt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Frage nachgegangen.
Schon im alten Rom hatten Pandemien wie die Justinianische Pest verheerende Folgen. Und auch damals krankte die Wirtschaft an eklatantem Fachkräftemangel. Nicht erst seit Erfindung des Internets, schon in der frühen Neuzeit versprühten Hassprediger ihr rhetorisches Gift. Hunger ist nicht erst seit der Ukrainekrise für viele Gesellschaften eine tödliche Katastrophe. Wie sind Menschen in früheren Zeiten mit solch tiefgreifenden Problemen oder gar Extremsituationen umgegangen?
Krisen anders denken analysiert die ganze Bandbreite menschlichen Handelns und beschreibt die daraus erwachsenden Chancen und Risiken. Denn wer die Dynamik der Krise beherrscht, kann selbst weit entfernt scheinende Ziele erreichen: Solidarität organisieren, Schwachen aufhelfen, Zusammenhalt herstellen - allerdings auch Grundrechte außer Kraft setzen, Feinde benennen und Gewaltaktionen starten.
Was geschieht, wenn wir uns bedroht fühlen?
Wenn wir den gewohnten Schritten nicht mehr trauen, uns auf Gefährten nicht mehr verlassen mögen, Emotionen wie Angst, Furcht und Wut aufkommen?
In einem großen, globalgeschichtlich angelegten Forschungsprojekt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Frage nachgegangen.
Schon im alten Rom hatten Pandemien wie die Justinianische Pest verheerende Folgen. Und auch damals krankte die Wirtschaft an eklatantem Fachkräftemangel. Nicht erst seit Erfindung des Internets, schon in der frühen Neuzeit versprühten Hassprediger ihr rhetorisches Gift. Hunger ist nicht erst seit der Ukrainekrise für viele Gesellschaften eine tödliche Katastrophe. Wie sind Menschen in früheren Zeiten mit solch tiefgreifenden Problemen oder gar Extremsituationen umgegangen?
Krisen anders denken analysiert die ganze Bandbreite menschlichen Handelns und beschreibt die daraus erwachsenden Chancen und Risiken. Denn wer die Dynamik der Krise beherrscht, kann selbst weit entfernt scheinende Ziele erreichen: Solidarität organisieren, Schwachen aufhelfen, Zusammenhalt herstellen - allerdings auch Grundrechte außer Kraft setzen, Feinde benennen und Gewaltaktionen starten.
Mischa Meier lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen und ist seit 2016 Sprecher des Sonderforschungsbereichs »Bedrohte Ordnungen«. Er ist ein international renommierter Fachmann für die Übergangszeit der Spätantike zum Frühmittelalter und Autor des Bestsellers Geschichte der Völkerwanderung (2019). Für seine Forschungen wurde er 2022 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz Preis ausgezeichnet.
| Erscheinungsjahr: | 2023 |
|---|---|
| Fachbereich: | Populäre Darstellungen |
| Genre: | Politikwissenschaft & Soziologie |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Buch |
| Titelzusatz: | Wie Menschen mit Bedrohungen umgegangen sind und was wir daraus lernen können | Neue Perspektiven und Denkanstöße aus der Wissenschaft |
| Inhalt: | 560 S. |
| ISBN-13: | 9783549100592 |
| ISBN-10: | 3549100590 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Gebunden |
| Redaktion: |
Frie, Ewald
Meier , Mischa |
| Herausgeber: | Ewald Frie (Prof. Dr.)/Mischa Meier (Prof. Dr.) |
| Auflage: | Auflage |
| Hersteller: | Propyläen |
| Verantwortliche Person für die EU: | Ullstein Buchverlage GmbH, Friedrichstr. 126, D-10117 Berlin, produktsicherheit@ullstein.de |
| Abbildungen: | 42 Abb. |
| Maße: | 46 x 146 x 222 mm |
| Von/Mit: | Ewald Frie (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 01.06.2023 |
| Gewicht: | 0,682 kg |