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Beschreibung
Die hier in sechzehn als selbstständige Texte verfaßten Thesen vorliegende Klärung des Methodischen Konstruktivismus nach innen und außen, seiner gegen den Naturalismus gerichteten Erkenntnis- und Rechtfertigungsinteressen und ihre Anwendungen in vier exemplarischen Fällen zeigen eine Entwicklungstendenz, die den Methodischen Konstruktivismus alter Erlanger (und jüngerer Konstanzer) Prägung fortführt und über sie hinausweist. Schon die Entwicklung von der 'Logischen Propädeutik' von W. Kamalah und P. Lorenzen zum 'Lehrbuch der konstruktiven Wissenschaftstheorie' von P. Lorenzen läßt sich so interpretieren, daß eine ursprünglich am linguistic turn orientierte, methodische Philosophie eine pragmatische Wende zu handlungstheoretischen Begründungen und Rechtfertigungen genommen hat. Aber diese Entwicklung ist auf Wissenschaftstheorie beschränkt geblieben.

Janichs Texte machen eine Verschiebung der Gewichte deutlich: vom 'Konstruktivismus' zum 'Kulturalismus'. Das bedeutet zwar keinen Bruch mit der konstruktiven Tradition, jedoch eine notwendige und - im Blick auf naturalistische Strömungen sowohl in der gegenwärtigen Philosophie als auch in der gegenwärtigen Naturwissenschaft - auch wichtige Veränderung.
Die hier in sechzehn als selbstständige Texte verfaßten Thesen vorliegende Klärung des Methodischen Konstruktivismus nach innen und außen, seiner gegen den Naturalismus gerichteten Erkenntnis- und Rechtfertigungsinteressen und ihre Anwendungen in vier exemplarischen Fällen zeigen eine Entwicklungstendenz, die den Methodischen Konstruktivismus alter Erlanger (und jüngerer Konstanzer) Prägung fortführt und über sie hinausweist. Schon die Entwicklung von der 'Logischen Propädeutik' von W. Kamalah und P. Lorenzen zum 'Lehrbuch der konstruktiven Wissenschaftstheorie' von P. Lorenzen läßt sich so interpretieren, daß eine ursprünglich am linguistic turn orientierte, methodische Philosophie eine pragmatische Wende zu handlungstheoretischen Begründungen und Rechtfertigungen genommen hat. Aber diese Entwicklung ist auf Wissenschaftstheorie beschränkt geblieben.

Janichs Texte machen eine Verschiebung der Gewichte deutlich: vom 'Konstruktivismus' zum 'Kulturalismus'. Das bedeutet zwar keinen Bruch mit der konstruktiven Tradition, jedoch eine notwendige und - im Blick auf naturalistische Strömungen sowohl in der gegenwärtigen Philosophie als auch in der gegenwärtigen Naturwissenschaft - auch wichtige Veränderung.
Über den Autor
Peter Janich (1942-2016) war Professor emeritus für Philosophie an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt erschien Kein neues Menschenbild. Zur Sprache der Hirnforschung (eu 21).
Details
Erscheinungsjahr: 1996
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: 20. & 21. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Inhalt: 306 S.
ISBN-13: 9783518288443
ISBN-10: 351828844X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Janich, Peter
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 22 mm
Von/Mit: Peter Janich
Erscheinungsdatum: 01.05.1996
Gewicht: 0,275 kg
Artikel-ID: 102562524