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Beschreibung
Dieser Band ist ein Versuch, durch Beiträge von Autoren mit sehr verschiedenen philosophischen Arbeitsweisen Züge der komplexen Situation zu dokumentieren, in der sich das Nachdenken über Subjektivität heute findet. Dabei zeichnet sich ab, daß in jüngerer Zeit eine neue Lage eingetreten ist. Die Phase der programmatischen Konfrontation scheint vorbei zu sein. Die philosophische Arbeit an den vielfältigen Aspekten der Thematik geht eher darauf, in Angelegenheiten der Subjektivität sachliche Einsicht, auch Einsicht über Detailfragen, zu gewinnen, als primär einen Gegner zu bekämpfen. Da die Tätigkeit der einzelnen Philosophen dabei nach wie vor von konträren Grundüberzeugungen und konträren methodischen Selbstverständnissen ausgeht, entsteht ein differenziertes Bild, an dem sich ablesen läßt, in welch hohem Maß das Thema Subjektivität zu einer offenen philosophischen Zukunft gehört - statt durch Sieg und Niederschlag in der einen oder anderen Richtung erledigt zu sein.

Es ist kennzeichnend für den angemessenen Umgang mit philosophischen Problemen, daß dazu nicht nur die Arbeit an bestimmten Fragen mit den theoretischen Werkzeugen einer jeweiligen Gegenwart gehört, sondern auch der Versuch, diese Frage in geschichtlicher Perspektive zu betrachten. Der Band enthält deshalb neben Beiträgen, die charakteristischen Problemen einer solchen Theorie mit modernen Mitteln nachgehen, auch einen kleineren Anteil von Beiträgen, die diese Arbeit im Medium historischer Reflexion weiterzubringen suchen.
Dieser Band ist ein Versuch, durch Beiträge von Autoren mit sehr verschiedenen philosophischen Arbeitsweisen Züge der komplexen Situation zu dokumentieren, in der sich das Nachdenken über Subjektivität heute findet. Dabei zeichnet sich ab, daß in jüngerer Zeit eine neue Lage eingetreten ist. Die Phase der programmatischen Konfrontation scheint vorbei zu sein. Die philosophische Arbeit an den vielfältigen Aspekten der Thematik geht eher darauf, in Angelegenheiten der Subjektivität sachliche Einsicht, auch Einsicht über Detailfragen, zu gewinnen, als primär einen Gegner zu bekämpfen. Da die Tätigkeit der einzelnen Philosophen dabei nach wie vor von konträren Grundüberzeugungen und konträren methodischen Selbstverständnissen ausgeht, entsteht ein differenziertes Bild, an dem sich ablesen läßt, in welch hohem Maß das Thema Subjektivität zu einer offenen philosophischen Zukunft gehört - statt durch Sieg und Niederschlag in der einen oder anderen Richtung erledigt zu sein.

Es ist kennzeichnend für den angemessenen Umgang mit philosophischen Problemen, daß dazu nicht nur die Arbeit an bestimmten Fragen mit den theoretischen Werkzeugen einer jeweiligen Gegenwart gehört, sondern auch der Versuch, diese Frage in geschichtlicher Perspektive zu betrachten. Der Band enthält deshalb neben Beiträgen, die charakteristischen Problemen einer solchen Theorie mit modernen Mitteln nachgehen, auch einen kleineren Anteil von Beiträgen, die diese Arbeit im Medium historischer Reflexion weiterzubringen suchen.
Inhaltsverzeichnis
Pothast, Ulrich: Etwas über 'Bewußtsein'. Wiehl, Reiner: Die Komplementarität von Selbstsein und Bewußtsein. Ebeling, Hans: Das Subjekt im Dasein. Versuch über das bewußte Sein. Chisholm, Roderick M.: Questions about the Unity of Consciousness. Castañeda, Hector-Neri: The Self and the I-Guises, Empirical and Transcendental. Kemmerling, Andreas: Eine reflexive Deutung des Cogito. Cramer, Konrad: Über Kants Satz: Das: Ich denke, muß alle meine Vorstellungen begleiten können. Strawson, Peter F.: Kant's Paralogisms: Self-Consciousness and the 'Outside Observer'. Horstmann, Rolf-Peter: Gibt es ein philosophisches Problem des Selbstbewußtseins?. Putnam, Hilary: Meaning Holism and Epistemic Holism. Rorty, Richard: Non-Reductive Physicalism. Guyer, Paul: Nature, Art and Autonomy: A Copernican Revolution in Kant's Aesthetics. Schmitz, Hermann: Zeit und Freiheit. Tugendhat, Ernst: Der Begriff der Willensfreiheit. Gadamer, Hans-Georg: Heideggers Rückgang auf die Griechen. Habermas, Jürgen: Metaphysik nach Kant. Fulda, Hans Friedrich: Spekulatives Denken und Selbstbewußtsein.
Details
Erscheinungsjahr: 1990
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: 20. & 21. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Inhalt: 479 S.
ISBN-13: 9783518284629
ISBN-10: 3518284622
Sprache: Englisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Pothast, Ulrich
Cramer, Konrad
Fulda, Hans Friedrich
Horstmann, Rolf-Peter
Herausgeber: Ulrich Pothast/Konrad Cramer/Hans Friedrich Fulda u a
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 26 mm
Von/Mit: Ulrich Pothast (u. a.)
Erscheinungsdatum: 28.02.1990
Gewicht: 0,379 kg
Artikel-ID: 102850063

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