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Beschreibung
Das 'lange' 18. Jahrhundert ist in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor weitgehend männlich geprägt. Dabei leistete eine ganze Reihe von weiblichen Intellektuellen essenzielle Beiträge zur Literatur der Zeit: als Autorinnen von Romanen, Gedichten, Dramen und Übersetzungen, als Briefschreiberinnen und Verfasserinnen erbaulicher und essayistischer Literatur. In den Anthologien, Literaturgeschichten und Überblicksdarstellungen zum 18. Jahrhundert tauchen diese gebildeten, kreativen Frauen jedoch allenfalls am Rande auf. Auch umfassende Werkausgaben oder gar Gesamtausgaben fehlen [...] Band Kanonisierung und Geschlecht geht zum einen den Prozessen und Mechanismen innerhalb des literarischen Feldes nach, in deren Verlauf die deutschen Autorinnen des 18. Jahrhunderts aus dem literarischen Kanon verschwanden. Zum anderen wird der Fokus auf das Werk einzelner Autorinnen gerichtet, die auf dem literarischen Markt durchaus reüssierten, durch diverse Exklusionsmechanismen jedoch bereits in ihrer Zeit oder in den folgenden Epochen aus dem Kanon ausgeschlossen wurden. Neben Beiträgen zur Theorie und Geschichte des Kanons treten somit eine Vielzahl literarischer Entdeckungen.
Das 'lange' 18. Jahrhundert ist in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor weitgehend männlich geprägt. Dabei leistete eine ganze Reihe von weiblichen Intellektuellen essenzielle Beiträge zur Literatur der Zeit: als Autorinnen von Romanen, Gedichten, Dramen und Übersetzungen, als Briefschreiberinnen und Verfasserinnen erbaulicher und essayistischer Literatur. In den Anthologien, Literaturgeschichten und Überblicksdarstellungen zum 18. Jahrhundert tauchen diese gebildeten, kreativen Frauen jedoch allenfalls am Rande auf. Auch umfassende Werkausgaben oder gar Gesamtausgaben fehlen [...] Band Kanonisierung und Geschlecht geht zum einen den Prozessen und Mechanismen innerhalb des literarischen Feldes nach, in deren Verlauf die deutschen Autorinnen des 18. Jahrhunderts aus dem literarischen Kanon verschwanden. Zum anderen wird der Fokus auf das Werk einzelner Autorinnen gerichtet, die auf dem literarischen Markt durchaus reüssierten, durch diverse Exklusionsmechanismen jedoch bereits in ihrer Zeit oder in den folgenden Epochen aus dem Kanon ausgeschlossen wurden. Neben Beiträgen zur Theorie und Geschichte des Kanons treten somit eine Vielzahl literarischer Entdeckungen.
Zusammenfassung
Julia Schöll wurde habilitiert mit einer Arbeit zum Zusammenhang von Ethik und Ästhetik um 1800 (Interessiertes Wohlgefallen, 2015). Sie ist Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur an der TU Braunschweig.
Christian Wiebe publiziert 2025 seine Habilitationsschrift Sterbbegier und Todesangst. Literarischer Umgang mit dem Tod in Briefen des Barock. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent an der TU Braunschweig.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 200 S.
ISBN-13: 9783826098499
ISBN-10: 3826098498
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Schöll, Julia
Wiebe, Christian
Herausgeber: Julia Schöll/Christian Wiebe
Hersteller: Königshausen & Neumann
Verantwortliche Person für die EU: Verlag Königshausen & Neumann GmbH, Königshausen & Neumann, Leistenstr. 7, D-97082 Würzburg, info@koenigshausen-neumann.de
Maße: 155 x 233 x 18 mm
Von/Mit: Julia Schöll (u. a.)
Erscheinungsdatum: 09.10.2026
Gewicht: 0,318 kg
Artikel-ID: 138174209

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