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Beschreibung
Zur Mediengeschichte des Umbruchs von 1989 und der Transformation OstdeutschlandsMedien prägen Umbrüche und die Erinnerung an sie. Das gilt besonders für 1989 und die Deutsche Einheit. Sie trieben den Mauerfall ebenso mit an wie die Verklärung der DDR. Wie dieser Band verdeutlicht, trugen sie zur Ausbildung einer ostdeutschen Identität bei. Die DDR-Medien verschwanden fast durchweg. Dafür entstanden neue Medien im Osten, die den Umbruch beeinflussten und den Alltag begleiteten. Wenngleich sie oft unter westdeutscher Leitung standen, setzten ostdeutsche Journalisten weiter eigene Akzente. Die Einheit ging mit einem medialen Umbruch einher. Das Internet kam auf und die Kommerzialisierung der Medien entfaltete sich. Sender des Kalten Krieges, wie der Deutschlandfunk, standen zur Disposition. Ostdeutschland wurde zu einem Experimentierfeld, das auch in den Westen hineinwirkte. Der neue Band des »Jahrbuches Deutsche Einheit« untersucht die Gesellschaftsgeschichte der Medien. Er wählt dabei bewusst einen weiten Medienbegriff. Über Presse und Rundfunk hinaus blickt er auf die Bedeutung von Musik und des frühen Internets, auf Fotos oder Filme. Gerade bislang wenig beachtete populäre Formate, wie die hier thematisierte SUPERillu, trugen entschieden dazu bei, Vorstellungen über die DDR und die Vereinigung zu prägen.
Zur Mediengeschichte des Umbruchs von 1989 und der Transformation OstdeutschlandsMedien prägen Umbrüche und die Erinnerung an sie. Das gilt besonders für 1989 und die Deutsche Einheit. Sie trieben den Mauerfall ebenso mit an wie die Verklärung der DDR. Wie dieser Band verdeutlicht, trugen sie zur Ausbildung einer ostdeutschen Identität bei. Die DDR-Medien verschwanden fast durchweg. Dafür entstanden neue Medien im Osten, die den Umbruch beeinflussten und den Alltag begleiteten. Wenngleich sie oft unter westdeutscher Leitung standen, setzten ostdeutsche Journalisten weiter eigene Akzente. Die Einheit ging mit einem medialen Umbruch einher. Das Internet kam auf und die Kommerzialisierung der Medien entfaltete sich. Sender des Kalten Krieges, wie der Deutschlandfunk, standen zur Disposition. Ostdeutschland wurde zu einem Experimentierfeld, das auch in den Westen hineinwirkte. Der neue Band des »Jahrbuches Deutsche Einheit« untersucht die Gesellschaftsgeschichte der Medien. Er wählt dabei bewusst einen weiten Medienbegriff. Über Presse und Rundfunk hinaus blickt er auf die Bedeutung von Musik und des frühen Internets, auf Fotos oder Filme. Gerade bislang wenig beachtete populäre Formate, wie die hier thematisierte SUPERillu, trugen entschieden dazu bei, Vorstellungen über die DDR und die Vereinigung zu prägen.
Zusammenfassung
Marcus Böick, Assistant Professor in Modern German History an der University of Cambridge und Fellow am Kings College Cambridge. Er forscht zur deutschen und europäischen Zeitgeschichte, Geschichte der Transformation nach 1990 sowie zur Sicherheitsgeschichte im 20. Jahrhundert.Veröffentlichungen u. a.:Studie zur Wahrnehmung und Bewertung der Arbeit der Treuhandanstalt (Mitautor, 2017); Themenheft »Vermarktlichung« der Zeithistorischen Forschungen (2015); Aus einem Land vor unserer Zeit. Eine Lesereise durch die DDR-Geschichte (2012).
Frank Bösch ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. Veröffentlichungen u.a.: Deals mit Diktaturen. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik (2024); Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann (2019).
Constantin Goschler lehrt und forscht seit 2006 als Professor für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Er arbeitet vor allem zu Fragen von Entschädigungen und Reparationen, zur gesellschaftlichen und politischen Transformation, Nachrichtendiensten und rechter Gewalt.Veröffentlichungen u.a.: Europäische Zeitgeschichte seit 1945 (Hg. zus. mit Rüdiger Graf, 2010); »Wiedergutmachung. Westdeutschland und die Verfolgten des Nationalsozialismus, 1945-1954« (2002); »Rudolf Virchow. Mediziner, Anthropologe, Politiker« (2002)
Ralph Jessen, em. Professor für Neuere Geschichte an der Universität zu Köln. Seine Arbeitsgebiete sind die deutsche und europäische Zeitgeschichte, Universitätsgeschichte und Probleme der Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 238 S.
ISBN-13: 9783835361546
ISBN-10: 3835361546
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Redaktion: Böick, Marcus
Bösch, Frank
Goschler, Constantin
Jessen, Ralph
Herausgeber: Marcus Böick/Frank Bösch/Constantin Goschler u a
Hersteller: Wallstein Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de
Abbildungen: mit 22 z.T. farb. Abbildungen
Maße: 230 x 155 x 18 mm
Von/Mit: Marcus Böick (u. a.)
Erscheinungsdatum: 28.10.2026
Gewicht: 0,424 kg
Artikel-ID: 136558019

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