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Die öffentliche Debatte um die DDR-Geschichte ist immer noch ein erinnerungskultureller Kampfplatz. Die institutionalisierte Aufarbeitung der SED-Diktatur konkurriert mit dem vielstimmigen Familiengedächtnis, dem Geraune in den sozialen Netzwerken und der Mythenproduktion geschichtspolitischer Akteure von links bis rechts. Die deutschen Aufarbeitungsweltmeister schwanken zwischen Selbstbewusstsein und Selbstzweifeln. Im fünften »Jahrbuch Deutsche Einheit« analysieren Beobachter aus Ost- und Westeuropa, Nordamerika und Deutschland den Ertrag und die Perspektiven der öffentlichen Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur.
Herausgegeben von Marcus Böick, Constantin Goschler und Ralph Jessen
Mit Beiträgen von Marcus Böick, Marcus Colla, Marko Demantowsky, Jens Gieseke, Constantin Goschler, Jan Kellershohn, Sandrine Kott, Nicolas Offenstadt, Andrew I. Port, Martin Sabrow, Lavinia Stan, Krijn Thijs, Juliane Tomann, Frank Trentmann und Annette Weinke
Die öffentliche Debatte um die DDR-Geschichte ist immer noch ein erinnerungskultureller Kampfplatz. Die institutionalisierte Aufarbeitung der SED-Diktatur konkurriert mit dem vielstimmigen Familiengedächtnis, dem Geraune in den sozialen Netzwerken und der Mythenproduktion geschichtspolitischer Akteure von links bis rechts. Die deutschen Aufarbeitungsweltmeister schwanken zwischen Selbstbewusstsein und Selbstzweifeln. Im fünften »Jahrbuch Deutsche Einheit« analysieren Beobachter aus Ost- und Westeuropa, Nordamerika und Deutschland den Ertrag und die Perspektiven der öffentlichen Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur.
Herausgegeben von Marcus Böick, Constantin Goschler und Ralph Jessen
Mit Beiträgen von Marcus Böick, Marcus Colla, Marko Demantowsky, Jens Gieseke, Constantin Goschler, Jan Kellershohn, Sandrine Kott, Nicolas Offenstadt, Andrew I. Port, Martin Sabrow, Lavinia Stan, Krijn Thijs, Juliane Tomann, Frank Trentmann und Annette Weinke
Constantin Goschler, 1960 in Göppingen geboren, ist Professor für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und hat zahlreiche Bücher u.a. zur Geschichte der Wiedergutmachung für NS-Verfolgte veröffentlicht. Er beschäftigt sich vor allem mit Transitional Justice und Erinnerungspolitik, Nachrichtendiensten und "Innerer Sicherheit" sowie mit Biopolitik und Wissenschaftspopularisierung im 20. und 21. Jahrhundert.
Ralph Jessen, 1956 in Schwerin geboren, Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Münster und Bielefeld, 1989 Promotion, 1998 Habilitation, 1999 bis 2001 Gastprofessor an der TU Berlin, 2002 Wissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, von 2002 bis 2022 Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität zu Köln, Stellv. Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Forschungen zur deutschen Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, u.a. zur Geschichte von Polizei, Kriminalität, sozialer Disziplinierung und Sozialpolitik im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Sozialgeschichte der DDR, insbesondere der akademischen Elite und des Hochschulsystems, darüber hinaus Publikationen zu konzeptionellen Problemen einer Gesellschaftsgeschichte der kommunistischen Diktaturen, zur Nationsforschung und zum Verhältnis von Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit.
| Erscheinungsjahr: | 2024 |
|---|---|
| Fachbereich: | Wirtschaftsratgeber |
| Genre: | Wirtschaft |
| Rubrik: | Recht & Wirtschaft |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | 304 S. |
| ISBN-13: | 9783962892203 |
| ISBN-10: | 3962892206 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Gebunden |
| Redaktion: |
Böick, Marcus
Goschler, Constantin Jessen, Ralph |
| Herausgeber: | Marcus Böick/Constantin Goschler/Ralph Jessen |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: | Ch. Links Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, Prinzenstr. 85, D-10969 Berlin, produktsicherheit@aufbau-verlage.de |
| Maße: | 26 x 175 x 240 mm |
| Von/Mit: | Marcus Böick (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 15.10.2024 |
| Gewicht: | 0,696 kg |