Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Zeitschriften wie Nation Europa und Défense de l`Occident tradierten nach 1945 die alte rechtsradikale Ideologie.

Rechtsradikale Ideologie verschwand nach 1945 nicht, sondern suchte sich neue Ausdrucksformen. In der Bundesrepublik und in Frankreich spielten dabei die rechtsradikalen Zeitschriften 'Nation Europa' und 'Défense de l'Occident' eine zentrale Rolle. Sie bewahrten faschistische und nationalsozialistische Denkmuster und arbeiteten an neuen Begriffen, 'Rasse' wurde etwa zu 'Kultur'. Sie entwarfen mit dem 'europäischen Nationalismus' ein ideologisches Dach für unterschiedliche Strömungen.
Marie Müller-Zetzsche rekonstruiert die intellektuelle Vorgeschichte der 'Neuen Rechten' in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich. Sie zeigt, wie ein Netzwerk von 'politischen Schriftstellern' über Jahrzehnte hinweg ideologische Kontinuitäten schuf, Narrative bewahrte und Diskursräume öffnete, die für spätere rechte Bewegungen anschlussfähig wurden. Dabei steht nicht nur die inhaltliche Tradierung im Fokus, sondern auch die publizistische Strategie: Wiederholung, scheinbarer Pluralismus, Kampf um Begriffe, Übersetzung und nicht zuletzt transnationale Vernetzung.
Zeitschriften wie Nation Europa und Défense de l`Occident tradierten nach 1945 die alte rechtsradikale Ideologie.

Rechtsradikale Ideologie verschwand nach 1945 nicht, sondern suchte sich neue Ausdrucksformen. In der Bundesrepublik und in Frankreich spielten dabei die rechtsradikalen Zeitschriften 'Nation Europa' und 'Défense de l'Occident' eine zentrale Rolle. Sie bewahrten faschistische und nationalsozialistische Denkmuster und arbeiteten an neuen Begriffen, 'Rasse' wurde etwa zu 'Kultur'. Sie entwarfen mit dem 'europäischen Nationalismus' ein ideologisches Dach für unterschiedliche Strömungen.
Marie Müller-Zetzsche rekonstruiert die intellektuelle Vorgeschichte der 'Neuen Rechten' in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich. Sie zeigt, wie ein Netzwerk von 'politischen Schriftstellern' über Jahrzehnte hinweg ideologische Kontinuitäten schuf, Narrative bewahrte und Diskursräume öffnete, die für spätere rechte Bewegungen anschlussfähig wurden. Dabei steht nicht nur die inhaltliche Tradierung im Fokus, sondern auch die publizistische Strategie: Wiederholung, scheinbarer Pluralismus, Kampf um Begriffe, Übersetzung und nicht zuletzt transnationale Vernetzung.
Über den Autor
Marie Müller-Zetzsche, geb. 1983, studierte Kulturwissenschaften und Französisch an der Universität Leipzig und wurde dort 2018 in einem Cotutelle-Verfahren mit der Université de Lorraine in Vergleichender Kultur- und Gesellschaftsgeschichte promoviert. Die vorliegende Studie erstand am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam im Projekt 'Die radikale Rechte in Deutschland, 1945-2000' in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Reihe: Geschichte der Gegenwart
Inhalt: 344 S.
ISBN-13: 9783835360457
ISBN-10: 3835360450
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Müller-Zetzsche, Marie
Hersteller: Wallstein Verlag GmbH
Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung
Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de
Abbildungen: mit 40 z.T. farb. Abbildungen
Maße: 148 x 228 x 31 mm
Von/Mit: Marie Müller-Zetzsche
Erscheinungsdatum: 15.05.2026
Gewicht: 0,628 kg
Artikel-ID: 135304373

Ähnliche Produkte