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Beschreibung
Einmal und nie wieder: Lebenserinnerungen ist weit mehr als eine autobiographische Rückschau: Theodor Lessing verbindet Kindheits- und Bildungserinnerungen mit einer scharfsinnigen Diagnose des deutschen Kaiserreichs, des jüdischen Bürgertums und der geistigen Krisen der Moderne. Sein Stil ist essayistisch, aphoristisch zugespitzt und von jener Mischung aus Selbstprüfung, Polemik und Melancholie geprägt, die seine kulturkritischen Schriften auszeichnet. Im literarischen Kontext steht das Werk zwischen Bekenntnisliteratur, intellektueller Autobiographie und Zeitzeugenschaft. Lessing, 1872 in Hannover geboren, war Philosoph, Arzt, Psychologe, Publizist und unbequemer Kritiker nationaler Mythen. Seine Erfahrungen als jüdischer Außenseiter, akademischer Grenzgänger und politisch Verfolgter prägten sein Denken ebenso wie seine Skepsis gegenüber Fortschrittsglauben und historischer Sinnstiftung. Die Lebenserinnerungen lassen erkennen, aus welchen persönlichen Verletzungen, sozialen Beobachtungen und philosophischen Einsichten seine späteren Werke, etwa zur Sinngebung der Geschichte und zum jüdischen Selbsthass, hervorgingen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Autobiographie nicht als bloße Lebenschronik, sondern als Erkenntnisform begreifen. Es bietet ein eindringliches Porträt eines europäischen Intellektuellen und zugleich ein hellsichtiges Dokument einer untergehenden Kultur.
Einmal und nie wieder: Lebenserinnerungen ist weit mehr als eine autobiographische Rückschau: Theodor Lessing verbindet Kindheits- und Bildungserinnerungen mit einer scharfsinnigen Diagnose des deutschen Kaiserreichs, des jüdischen Bürgertums und der geistigen Krisen der Moderne. Sein Stil ist essayistisch, aphoristisch zugespitzt und von jener Mischung aus Selbstprüfung, Polemik und Melancholie geprägt, die seine kulturkritischen Schriften auszeichnet. Im literarischen Kontext steht das Werk zwischen Bekenntnisliteratur, intellektueller Autobiographie und Zeitzeugenschaft. Lessing, 1872 in Hannover geboren, war Philosoph, Arzt, Psychologe, Publizist und unbequemer Kritiker nationaler Mythen. Seine Erfahrungen als jüdischer Außenseiter, akademischer Grenzgänger und politisch Verfolgter prägten sein Denken ebenso wie seine Skepsis gegenüber Fortschrittsglauben und historischer Sinnstiftung. Die Lebenserinnerungen lassen erkennen, aus welchen persönlichen Verletzungen, sozialen Beobachtungen und philosophischen Einsichten seine späteren Werke, etwa zur Sinngebung der Geschichte und zum jüdischen Selbsthass, hervorgingen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Autobiographie nicht als bloße Lebenschronik, sondern als Erkenntnisform begreifen. Es bietet ein eindringliches Porträt eines europäischen Intellektuellen und zugleich ein hellsichtiges Dokument einer untergehenden Kultur.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 240 S.
ISBN-13: 9788027259687
ISBN-10: 8027259681
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Lessing, Theodor
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: Theodor Lessing
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,334 kg
Artikel-ID: 129671024

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