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Beschreibung
Diskussionsbeitrag / Streitschrift aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Didaktik - Informatik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wissenschaft der Informatik entwickelt sich stetig weiter und die Themen rund um künstliche Intelligenz sind allgegenwärtig. Im schulischen Kontext stellt sich daher die zentrale Frage, was Lernende bis zum Abitur über Informatik wissen sollten. Anders ausgedrückt, geht es darum, wie viel Informatik notwendig ist, damit der Mensch in einer von Informatiksystemen geprägten Zeit selbstbestimmt und mündig leben kann.
Um diese Frage zu beantworten, ist es zunächst wichtig, den Begriff der Bildung zu betrachten. Im allgemeinen Sprachgebrauch verbindet man den Begriff Bildung in der Regel mit allem, was mit Schule oder Universität zu tun hat. Die Analyse der Entwicklung des Bildungsbegriffs zeigt jedoch, dass sich das Verständnis über die Zeit verändert hat. Das Verschwinden von Bildung lässt sich von Nietzsches erster Kritik über Adornos Theorie der Halbbildung bis hin zu Liessmanns Theorie der Unbildung nachvollziehen. Dabei wird deutlich: Der Begriff des kompetenten Menschen und der des gebildeten Menschen ist nicht deckungsgleich.
Die Frage nach der allgemeinen Bildung führt zu einer Übersicht über bestehende "Orientierungsrahmen" der Informatik. Ein Vergleich der Lehrpläne der verschiedenen Bundesländer offenbart erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Umfangs und der Inhalte, die in den Oberstufenkursen vermittelt werden.
Vor diesem Hintergrund erwies es sich als notwendig, die wesentlichen Inhalte für einen allgemeinbildenden Informatikunterricht herauszuarbeiten und daraus einen möglichen Kanon abzuleiten.
Mit diesen Ausführungen soll die Diskussion darüber angestoßen werden, wie viel Informatik wirklich notwendig ist, um das Ziel des mündigen und selbstbestimmten Menschen zu erreichen, ohne dabei eine Überfrachtung zu riskieren. Denn nicht jeder Mensch muss Informatiker werden, auch wenn Informatik eine zunehmend wichtige Rolle in unserem Alltag spielt.
Um diese Frage zu beantworten, ist es zunächst wichtig, den Begriff der Bildung zu betrachten. Im allgemeinen Sprachgebrauch verbindet man den Begriff Bildung in der Regel mit allem, was mit Schule oder Universität zu tun hat. Die Analyse der Entwicklung des Bildungsbegriffs zeigt jedoch, dass sich das Verständnis über die Zeit verändert hat. Das Verschwinden von Bildung lässt sich von Nietzsches erster Kritik über Adornos Theorie der Halbbildung bis hin zu Liessmanns Theorie der Unbildung nachvollziehen. Dabei wird deutlich: Der Begriff des kompetenten Menschen und der des gebildeten Menschen ist nicht deckungsgleich.
Die Frage nach der allgemeinen Bildung führt zu einer Übersicht über bestehende "Orientierungsrahmen" der Informatik. Ein Vergleich der Lehrpläne der verschiedenen Bundesländer offenbart erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Umfangs und der Inhalte, die in den Oberstufenkursen vermittelt werden.
Vor diesem Hintergrund erwies es sich als notwendig, die wesentlichen Inhalte für einen allgemeinbildenden Informatikunterricht herauszuarbeiten und daraus einen möglichen Kanon abzuleiten.
Mit diesen Ausführungen soll die Diskussion darüber angestoßen werden, wie viel Informatik wirklich notwendig ist, um das Ziel des mündigen und selbstbestimmten Menschen zu erreichen, ohne dabei eine Überfrachtung zu riskieren. Denn nicht jeder Mensch muss Informatiker werden, auch wenn Informatik eine zunehmend wichtige Rolle in unserem Alltag spielt.
Diskussionsbeitrag / Streitschrift aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Didaktik - Informatik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wissenschaft der Informatik entwickelt sich stetig weiter und die Themen rund um künstliche Intelligenz sind allgegenwärtig. Im schulischen Kontext stellt sich daher die zentrale Frage, was Lernende bis zum Abitur über Informatik wissen sollten. Anders ausgedrückt, geht es darum, wie viel Informatik notwendig ist, damit der Mensch in einer von Informatiksystemen geprägten Zeit selbstbestimmt und mündig leben kann.
Um diese Frage zu beantworten, ist es zunächst wichtig, den Begriff der Bildung zu betrachten. Im allgemeinen Sprachgebrauch verbindet man den Begriff Bildung in der Regel mit allem, was mit Schule oder Universität zu tun hat. Die Analyse der Entwicklung des Bildungsbegriffs zeigt jedoch, dass sich das Verständnis über die Zeit verändert hat. Das Verschwinden von Bildung lässt sich von Nietzsches erster Kritik über Adornos Theorie der Halbbildung bis hin zu Liessmanns Theorie der Unbildung nachvollziehen. Dabei wird deutlich: Der Begriff des kompetenten Menschen und der des gebildeten Menschen ist nicht deckungsgleich.
Die Frage nach der allgemeinen Bildung führt zu einer Übersicht über bestehende "Orientierungsrahmen" der Informatik. Ein Vergleich der Lehrpläne der verschiedenen Bundesländer offenbart erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Umfangs und der Inhalte, die in den Oberstufenkursen vermittelt werden.
Vor diesem Hintergrund erwies es sich als notwendig, die wesentlichen Inhalte für einen allgemeinbildenden Informatikunterricht herauszuarbeiten und daraus einen möglichen Kanon abzuleiten.
Mit diesen Ausführungen soll die Diskussion darüber angestoßen werden, wie viel Informatik wirklich notwendig ist, um das Ziel des mündigen und selbstbestimmten Menschen zu erreichen, ohne dabei eine Überfrachtung zu riskieren. Denn nicht jeder Mensch muss Informatiker werden, auch wenn Informatik eine zunehmend wichtige Rolle in unserem Alltag spielt.
Um diese Frage zu beantworten, ist es zunächst wichtig, den Begriff der Bildung zu betrachten. Im allgemeinen Sprachgebrauch verbindet man den Begriff Bildung in der Regel mit allem, was mit Schule oder Universität zu tun hat. Die Analyse der Entwicklung des Bildungsbegriffs zeigt jedoch, dass sich das Verständnis über die Zeit verändert hat. Das Verschwinden von Bildung lässt sich von Nietzsches erster Kritik über Adornos Theorie der Halbbildung bis hin zu Liessmanns Theorie der Unbildung nachvollziehen. Dabei wird deutlich: Der Begriff des kompetenten Menschen und der des gebildeten Menschen ist nicht deckungsgleich.
Die Frage nach der allgemeinen Bildung führt zu einer Übersicht über bestehende "Orientierungsrahmen" der Informatik. Ein Vergleich der Lehrpläne der verschiedenen Bundesländer offenbart erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Umfangs und der Inhalte, die in den Oberstufenkursen vermittelt werden.
Vor diesem Hintergrund erwies es sich als notwendig, die wesentlichen Inhalte für einen allgemeinbildenden Informatikunterricht herauszuarbeiten und daraus einen möglichen Kanon abzuleiten.
Mit diesen Ausführungen soll die Diskussion darüber angestoßen werden, wie viel Informatik wirklich notwendig ist, um das Ziel des mündigen und selbstbestimmten Menschen zu erreichen, ohne dabei eine Überfrachtung zu riskieren. Denn nicht jeder Mensch muss Informatiker werden, auch wenn Informatik eine zunehmend wichtige Rolle in unserem Alltag spielt.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Fachbereich: | Didaktik/Methodik/Schulpädagogik/Fachdidaktik |
| Genre: | Erziehung & Bildung, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Rubrik: | Sozialwissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Titel: | Ein Kanon für einen allgemeinbildenden Informatikunterricht in der Oberstufe - oder wie viel Informatik braucht der Mensch? |
| Inhalt: |
156 S.
13 farbige Illustr. |
| ISBN-13: | 9783389182222 |
| ISBN-10: | 3389182225 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Schenk, Alfred |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: | GRIN Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com |
| Maße: | 297 x 210 x 12 mm |
| Von/Mit: | Alfred Schenk |
| Erscheinungsdatum: | 12.01.2026 |
| Gewicht: | 0,473 kg |