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Beschreibung
In "Ein Fest auf Haderslevhuus" verdichtet Theodor Storm eine historische Episode aus dem schleswig-dänischen Grenzraum zu einer kunstvoll gebauten Novelle über Macht, Erinnerung und verhängnisvolle gesellschaftliche Rituale. Das Fest auf der Burg erscheint nicht bloß als höfische Feier, sondern als Brennpunkt politischer Spannungen, familiärer Bindungen und unausgesprochener Schuld. Storms Stil verbindet chronikalische Nüchternheit mit symbolischer Andeutung; hinter der scheinbar objektiven Erzählhaltung wirkt die für den poetischen Realismus charakteristische Aufmerksamkeit für Atmosphäre, Landschaft und psychologische Unterströmungen. Theodor Storm, 1817 in Husum geboren, war Jurist, Lyriker und einer der bedeutenden Erzähler des deutschen Realismus. Seine biographische Verwurzelung in Schleswig-Holstein, die Erfahrung nationaler Konflikte und zeitweiliger Entwurzelung sowie sein ausgeprägtes Interesse an regionaler Überlieferung prägen dieses Werk. Wie in anderen späten Novellen richtet Storm den Blick auf historische Stoffe, um Fragen von Identität, Vergänglichkeit und moralischer Verantwortung in erzählerisch konzentrierter Form zu verhandeln. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Prosa nicht als bloße Rekonstruktion, sondern als poetische Erkenntnisform schätzen. Storm zeigt, wie Vergangenheit im Festlichen, im Schweigen und in den Zeichen des Ortes fortlebt.
In "Ein Fest auf Haderslevhuus" verdichtet Theodor Storm eine historische Episode aus dem schleswig-dänischen Grenzraum zu einer kunstvoll gebauten Novelle über Macht, Erinnerung und verhängnisvolle gesellschaftliche Rituale. Das Fest auf der Burg erscheint nicht bloß als höfische Feier, sondern als Brennpunkt politischer Spannungen, familiärer Bindungen und unausgesprochener Schuld. Storms Stil verbindet chronikalische Nüchternheit mit symbolischer Andeutung; hinter der scheinbar objektiven Erzählhaltung wirkt die für den poetischen Realismus charakteristische Aufmerksamkeit für Atmosphäre, Landschaft und psychologische Unterströmungen. Theodor Storm, 1817 in Husum geboren, war Jurist, Lyriker und einer der bedeutenden Erzähler des deutschen Realismus. Seine biographische Verwurzelung in Schleswig-Holstein, die Erfahrung nationaler Konflikte und zeitweiliger Entwurzelung sowie sein ausgeprägtes Interesse an regionaler Überlieferung prägen dieses Werk. Wie in anderen späten Novellen richtet Storm den Blick auf historische Stoffe, um Fragen von Identität, Vergänglichkeit und moralischer Verantwortung in erzählerisch konzentrierter Form zu verhandeln. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Prosa nicht als bloße Rekonstruktion, sondern als poetische Erkenntnisform schätzen. Storm zeigt, wie Vergangenheit im Festlichen, im Schweigen und in den Zeichen des Ortes fortlebt.
Details
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027261604
ISBN-10: 8027261600
Sprache: Deutsch
Autor: Storm, Theodor
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 2 mm
Von/Mit: Theodor Storm
Erscheinungsdatum: 13.05.2019
Gewicht: 0,076 kg
Artikel-ID: 121349104