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Beschreibung
Das Aufputzen weiblicher Kleidung, der sogenannte Damenputz, war im 19. Jahrhundert ein wichtiger Teil der vestimentären Kultur. Zuständig für die Kreation, die Gestaltung und Herstellung waren die Putzmacherinnen. Beim Putz ging es dabei um weit mehr als nur Damenhüte - es ging um die modische Gesamterscheinung von Frauen. Putzmacherinnen waren insofern die Couturières des 19. Jahrhunderts und bereiteten den Weg für Modeschöpferinnen wie Coco Chanel, Jeanne Lanvin und viele andere.

Stockem untersucht in dieser Arbeit, wie sich die Putzmacherei als Beruf im 19. Jahrhundert entwickelte. Putzmacherinnen waren oft selbständige Unternehmerinnen mit eigenem Gewerbebetrieb, öffentlich sichtbar in einer Gesellschaft, die Frauen sonst primär häusliche Aufgaben zuwies. Diese besondere wirtschaftliche, kulturelle und emanzipatorische Rolle der Putzmacherinnen hat jedoch bis heute keine adäquate Würdigung erfahren. Hier setzt diese Arbeit an. Stockem nutzt für seine Analyse Fachliteratur ebenso wie zeitgenössische Statistiken und die vielen Fach- und Modezeitschriften der damaligen Zeit. Es entsteht das Bild eines weiblichen Berufes, der im 19. Jahrhundert seinen Aufstieg ebenso erlebte wie seine Blütezeit.
Das Aufputzen weiblicher Kleidung, der sogenannte Damenputz, war im 19. Jahrhundert ein wichtiger Teil der vestimentären Kultur. Zuständig für die Kreation, die Gestaltung und Herstellung waren die Putzmacherinnen. Beim Putz ging es dabei um weit mehr als nur Damenhüte - es ging um die modische Gesamterscheinung von Frauen. Putzmacherinnen waren insofern die Couturières des 19. Jahrhunderts und bereiteten den Weg für Modeschöpferinnen wie Coco Chanel, Jeanne Lanvin und viele andere.

Stockem untersucht in dieser Arbeit, wie sich die Putzmacherei als Beruf im 19. Jahrhundert entwickelte. Putzmacherinnen waren oft selbständige Unternehmerinnen mit eigenem Gewerbebetrieb, öffentlich sichtbar in einer Gesellschaft, die Frauen sonst primär häusliche Aufgaben zuwies. Diese besondere wirtschaftliche, kulturelle und emanzipatorische Rolle der Putzmacherinnen hat jedoch bis heute keine adäquate Würdigung erfahren. Hier setzt diese Arbeit an. Stockem nutzt für seine Analyse Fachliteratur ebenso wie zeitgenössische Statistiken und die vielen Fach- und Modezeitschriften der damaligen Zeit. Es entsteht das Bild eines weiblichen Berufes, der im 19. Jahrhundert seinen Aufstieg ebenso erlebte wie seine Blütezeit.
Über den Autor
Dr. Anno Stockem (Dipl.-Kfm.) studierte an der Universität Köln, der London School of Economics und der Universität Saarbrücken Betriebswirtschaftslehre, Marketing und Produktgestaltung. Seit 1989 ist er in unterschiedlichen Bereichen der Bildungsbranche aktiv, u.a. im Klett-Konzern, in der Cornelsen Bildungsgruppe und ab 2015 an der Universität Oldenburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die historische Verlagsforschung, Konzepte des lebenslangen Lernens sowie die Kulturanthropologie des Textilen. Im Jahr 2025 promovierte Stockem an der TU Dortmund über die Entwicklung der Putzmacherei im 19. Jahrhundert.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Volkskunde
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Völkerkunde
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 282 S.
ISBN-13: 9783818800826
ISBN-10: 3818800820
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stockem, Anno
Hersteller: Waxmann Verlag
Waxmann Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Waxmann Verlag GmbH, Steinfurter Str. 555, D-48159 Münster, info@waxmann.com
Abbildungen: mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Maße: 238 x 168 x 21 mm
Von/Mit: Anno Stockem
Erscheinungsdatum: 03.11.2025
Gewicht: 0,57 kg
Artikel-ID: 134182046

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