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Beschreibung
Wie sah ein Frauenleben in der Renaissance aus? Wie stark war der Handlungs- und Lebensraum von Frauen beschränkt? Wie rigid oder flexibel konnten die sozialen Rollen sein? Gab es erste Schritte zur Emanzipation? Friederike Hausmann wertet die Briefe zweier Frauen akribisch aus.
Alessandra Macinghi (1406-1472) wurde als Sechzehnjährige in die reiche Familie Strozzi verheiratet, die in den Unruhen der Jahre 1433/34 alles verlor. Die umfangreiche Korrespondenz mit ihren in der Verbannung lebenden Söhnen dreht sich einzig um das Thema, deren Rückkehr zu ermöglichen und "das Haus" wiederherzustellen - was sie schließlich nach 30 Jahren erreichte.
Lucrezia Tornabuoni (1425-1482) wurde wiederum mit dem gichtkranken Piero Medici vermählt. Sie schenkte der Familie neue Hoffnung, indem sie einigermaßen gesunde Söhne gebar und das geistige Klima prägte. Selbst anerkannte Dichterin, legte sie den Grundstein zur Kulturpolitik ihres Sohnes Lorenzo des Prächtigen. Beide Frauen waren weder den Männern gleichgestellt noch wollten sie dies sein. Dennoch fiel beiden durch die Umstände zu, auf eigene Faust zu handeln.
Alessandra Macinghi (1406-1472) wurde als Sechzehnjährige in die reiche Familie Strozzi verheiratet, die in den Unruhen der Jahre 1433/34 alles verlor. Die umfangreiche Korrespondenz mit ihren in der Verbannung lebenden Söhnen dreht sich einzig um das Thema, deren Rückkehr zu ermöglichen und "das Haus" wiederherzustellen - was sie schließlich nach 30 Jahren erreichte.
Lucrezia Tornabuoni (1425-1482) wurde wiederum mit dem gichtkranken Piero Medici vermählt. Sie schenkte der Familie neue Hoffnung, indem sie einigermaßen gesunde Söhne gebar und das geistige Klima prägte. Selbst anerkannte Dichterin, legte sie den Grundstein zur Kulturpolitik ihres Sohnes Lorenzo des Prächtigen. Beide Frauen waren weder den Männern gleichgestellt noch wollten sie dies sein. Dennoch fiel beiden durch die Umstände zu, auf eigene Faust zu handeln.
Wie sah ein Frauenleben in der Renaissance aus? Wie stark war der Handlungs- und Lebensraum von Frauen beschränkt? Wie rigid oder flexibel konnten die sozialen Rollen sein? Gab es erste Schritte zur Emanzipation? Friederike Hausmann wertet die Briefe zweier Frauen akribisch aus.
Alessandra Macinghi (1406-1472) wurde als Sechzehnjährige in die reiche Familie Strozzi verheiratet, die in den Unruhen der Jahre 1433/34 alles verlor. Die umfangreiche Korrespondenz mit ihren in der Verbannung lebenden Söhnen dreht sich einzig um das Thema, deren Rückkehr zu ermöglichen und "das Haus" wiederherzustellen - was sie schließlich nach 30 Jahren erreichte.
Lucrezia Tornabuoni (1425-1482) wurde wiederum mit dem gichtkranken Piero Medici vermählt. Sie schenkte der Familie neue Hoffnung, indem sie einigermaßen gesunde Söhne gebar und das geistige Klima prägte. Selbst anerkannte Dichterin, legte sie den Grundstein zur Kulturpolitik ihres Sohnes Lorenzo des Prächtigen. Beide Frauen waren weder den Männern gleichgestellt noch wollten sie dies sein. Dennoch fiel beiden durch die Umstände zu, auf eigene Faust zu handeln.
Alessandra Macinghi (1406-1472) wurde als Sechzehnjährige in die reiche Familie Strozzi verheiratet, die in den Unruhen der Jahre 1433/34 alles verlor. Die umfangreiche Korrespondenz mit ihren in der Verbannung lebenden Söhnen dreht sich einzig um das Thema, deren Rückkehr zu ermöglichen und "das Haus" wiederherzustellen - was sie schließlich nach 30 Jahren erreichte.
Lucrezia Tornabuoni (1425-1482) wurde wiederum mit dem gichtkranken Piero Medici vermählt. Sie schenkte der Familie neue Hoffnung, indem sie einigermaßen gesunde Söhne gebar und das geistige Klima prägte. Selbst anerkannte Dichterin, legte sie den Grundstein zur Kulturpolitik ihres Sohnes Lorenzo des Prächtigen. Beide Frauen waren weder den Männern gleichgestellt noch wollten sie dies sein. Dennoch fiel beiden durch die Umstände zu, auf eigene Faust zu handeln.
Über den Autor
Friederike Hausmann, geboren 1945, studierte Geschichte und Altphilologie in Berlin. Im Anschluss an die Promotion arbeitete sie zunächst als Lehrerin. Nach langjährigen Aufenthalten in Italien lebt sie heute als Autorin und Übersetzerin in München.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik |
| Jahrhundert: | Neuzeit |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | WAT Wagenbachs andere Taschenbücher |
| Inhalt: | 160 S. |
| ISBN-13: | 9783803128959 |
| ISBN-10: | 3803128951 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Hausmann, Friederike |
| Hersteller: | Wagenbach Klaus GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Verlag Klaus Wagenbach GmbH, Jörg Englbrecht, Emser Str. 40/41, D-10719 Berlin, mail@wagenbach.de |
| Maße: | 192 x 118 x 17 mm |
| Von/Mit: | Friederike Hausmann |
| Erscheinungsdatum: | 17.09.2026 |
| Gewicht: | 0,167 kg |