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Beschreibung
Die Gred entfaltet ein vielschichtiges Bild des alten Nürnberg, in dem private Leidenschaft, städtische Ordnung und geschichtliche Umbrüche ineinandergreifen. Ebers verbindet die Handlung um die titelgebende Frauengestalt mit einer sorgfältig rekonstruierten Welt aus Handel, Handwerk, Ratsherrschaft und häuslicher Sitte. Sein Stil ist anschaulich, detailfreudig und moralisch reflektierend; literarisch steht der Roman in der Tradition des historistischen Erzählens des 19. Jahrhunderts, das Vergangenheit nicht bloß dekorativ, sondern als lebendige Kulturform begreift. Georg Ebers, 1837 in Berlin geboren und 1898 verstorben, war Ägyptologe, Kulturhistoriker und einer der erfolgreichsten deutschen Verfasser historischer Romane. Seine wissenschaftliche Schulung prägte seinen erzählerischen Zugriff: Quellenkenntnis, Interesse an Alltagskultur und Sinn für historische Milieus verbinden sich mit populärer Erzählkunst. Obwohl Ebers besonders durch Romane aus dem alten Ägypten bekannt wurde, zeigt Die Gred seine Fähigkeit, auch deutsche Stadtgeschichte mit gelehrter Genauigkeit und menschlicher Anteilnahme zu gestalten. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Romane nicht nur als Unterhaltung, sondern als Zugang zu vergangenen Lebenswelten schätzen. Die Gred bietet Atmosphäre, Charakterzeichnung und kulturgeschichtliche Dichte; zugleich bewahrt der Roman eine erzählerische Wärme, die Nürnbergs Vergangenheit unmittelbar erfahrbar macht.
Die Gred entfaltet ein vielschichtiges Bild des alten Nürnberg, in dem private Leidenschaft, städtische Ordnung und geschichtliche Umbrüche ineinandergreifen. Ebers verbindet die Handlung um die titelgebende Frauengestalt mit einer sorgfältig rekonstruierten Welt aus Handel, Handwerk, Ratsherrschaft und häuslicher Sitte. Sein Stil ist anschaulich, detailfreudig und moralisch reflektierend; literarisch steht der Roman in der Tradition des historistischen Erzählens des 19. Jahrhunderts, das Vergangenheit nicht bloß dekorativ, sondern als lebendige Kulturform begreift. Georg Ebers, 1837 in Berlin geboren und 1898 verstorben, war Ägyptologe, Kulturhistoriker und einer der erfolgreichsten deutschen Verfasser historischer Romane. Seine wissenschaftliche Schulung prägte seinen erzählerischen Zugriff: Quellenkenntnis, Interesse an Alltagskultur und Sinn für historische Milieus verbinden sich mit populärer Erzählkunst. Obwohl Ebers besonders durch Romane aus dem alten Ägypten bekannt wurde, zeigt Die Gred seine Fähigkeit, auch deutsche Stadtgeschichte mit gelehrter Genauigkeit und menschlicher Anteilnahme zu gestalten. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Romane nicht nur als Unterhaltung, sondern als Zugang zu vergangenen Lebenswelten schätzen. Die Gred bietet Atmosphäre, Charakterzeichnung und kulturgeschichtliche Dichte; zugleich bewahrt der Roman eine erzählerische Wärme, die Nürnbergs Vergangenheit unmittelbar erfahrbar macht.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 248 S.
ISBN-13: 9788027352890
ISBN-10: 8027352894
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Ebers, Georg
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: Georg Ebers
Erscheinungsdatum: 16.12.2022
Gewicht: 0,345 kg
Artikel-ID: 126417068