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Die Geschichte des Rassismus in Europa
Taschenbuch von George L. Mosse
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch

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Beschreibung
Der weltbekannte amerikanische Historiker George L. Mosse weist in diesem Buch - einem Standardwerk, das seit 1978 immer wieder aufgelegt wird - nach, dass der Rassismus keinen Seitenerscheinung, sondern ein grundlegendes Element der europäischen Kulturentwicklung gewesen ist: Der moderne Rassismus entspringt denselben Quellen, die auch die Grundströmungen moderner europäischer Kultur gespeist haben: Aufklärung und Pietismus, Rationalismus und Romantik.
Mosse stellt die Geschichte des Rassismus in den Zusammenhang mit der europäischen Geschichte. Indem er die einzelnen Entwicklungsphasen beschreibt, kann er zeigen, wie und warum rassistisches Denken in alle gesellschaftlichen Bereiche, v. a. in die Wissenschaften, eindringen konnte.
Der Autor untersucht außerdem die wechselseitigen Beziehungen zwischen Rationalsimus und Christentum sowie den Verfall der humanistischen Tradition in Europa.
Schließlich setzt er sich mit der Herausbildung von Stereotypen wie der "überlegenen" und "minderwertigen" Rasse auseinander, die am Ende zur "Endlösung der Judenfrage" durch die Nationalsozialisten geführt hat.
Der weltbekannte amerikanische Historiker George L. Mosse weist in diesem Buch - einem Standardwerk, das seit 1978 immer wieder aufgelegt wird - nach, dass der Rassismus keinen Seitenerscheinung, sondern ein grundlegendes Element der europäischen Kulturentwicklung gewesen ist: Der moderne Rassismus entspringt denselben Quellen, die auch die Grundströmungen moderner europäischer Kultur gespeist haben: Aufklärung und Pietismus, Rationalismus und Romantik.
Mosse stellt die Geschichte des Rassismus in den Zusammenhang mit der europäischen Geschichte. Indem er die einzelnen Entwicklungsphasen beschreibt, kann er zeigen, wie und warum rassistisches Denken in alle gesellschaftlichen Bereiche, v. a. in die Wissenschaften, eindringen konnte.
Der Autor untersucht außerdem die wechselseitigen Beziehungen zwischen Rationalsimus und Christentum sowie den Verfall der humanistischen Tradition in Europa.
Schließlich setzt er sich mit der Herausbildung von Stereotypen wie der "überlegenen" und "minderwertigen" Rasse auseinander, die am Ende zur "Endlösung der Judenfrage" durch die Nationalsozialisten geführt hat.
Über den Autor
George L. Mosse (1918-2002), Enkel des Pressezaren Rudolf Mosse, wurde in Berlin geboren, musste mit der elterlichen Familie 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen. In Cambridge/GB studierte er Geschichte und Politik. Kurz vor dem II. Weltkrieg emigrierte er in die USA und vollendete an der Harvard Universit¿ seine Studien. Jahrzehntelang wirkte er als Professor f¿r Europ¿che Geschichte in Madison/Wisconsin und lehrte au¿rdem deutsche Geschichte in Jerusalem. Mosse war einer der unkonventionellsten und produktivsten Historiker des 20. Jahrhunderts.
Ver¿ffentlichungen u.a.: "Der nationalsozialistische Alltag" (1978), Ein Volk - ein Reich - ein F¿hrer. Die v¿lkischen Urspr¿nge des Nationalsozialismus" (1979), Nationalsimus und Sexualit¿ B¿rgerliche Moral und sexuelle Normen" (1985), "J¿dische Intellektuelle in Deutschland" (1992), "Die Nationalisierung der Massen" (1993), "Das Bild des Mannes" (1997), "Aus gro¿m Hause. Erinnerungen eines deutsch-j¿dischen Historikers" (2003).
Zusammenfassung
"ein bedeutendes Buch zur geistigen Vorgeschichte der nationalsozialistischen Judenvernichtung" (Hist.-Polit. Buch)
Details
Erscheinungsjahr: 2006
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Seiten: 279
Originaltitel: Towards the Final Solution. A History of European Racism
ISBN-13: 9783596167708
ISBN-10: 3596167701
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Mosse, George L.
Übersetzung: Burau, Elfriede
Holl, Hans Günter
Hersteller: FISCHER Taschenbuch
Maße: 191 x 126 x 19 mm
Von/Mit: George L. Mosse
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Gewicht: 0,216 kg
preigu-id: 102316391
Über den Autor
George L. Mosse (1918-2002), Enkel des Pressezaren Rudolf Mosse, wurde in Berlin geboren, musste mit der elterlichen Familie 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen. In Cambridge/GB studierte er Geschichte und Politik. Kurz vor dem II. Weltkrieg emigrierte er in die USA und vollendete an der Harvard Universit¿ seine Studien. Jahrzehntelang wirkte er als Professor f¿r Europ¿che Geschichte in Madison/Wisconsin und lehrte au¿rdem deutsche Geschichte in Jerusalem. Mosse war einer der unkonventionellsten und produktivsten Historiker des 20. Jahrhunderts.
Ver¿ffentlichungen u.a.: "Der nationalsozialistische Alltag" (1978), Ein Volk - ein Reich - ein F¿hrer. Die v¿lkischen Urspr¿nge des Nationalsozialismus" (1979), Nationalsimus und Sexualit¿ B¿rgerliche Moral und sexuelle Normen" (1985), "J¿dische Intellektuelle in Deutschland" (1992), "Die Nationalisierung der Massen" (1993), "Das Bild des Mannes" (1997), "Aus gro¿m Hause. Erinnerungen eines deutsch-j¿dischen Historikers" (2003).
Zusammenfassung
"ein bedeutendes Buch zur geistigen Vorgeschichte der nationalsozialistischen Judenvernichtung" (Hist.-Polit. Buch)
Details
Erscheinungsjahr: 2006
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Seiten: 279
Originaltitel: Towards the Final Solution. A History of European Racism
ISBN-13: 9783596167708
ISBN-10: 3596167701
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Mosse, George L.
Übersetzung: Burau, Elfriede
Holl, Hans Günter
Hersteller: FISCHER Taschenbuch
Maße: 191 x 126 x 19 mm
Von/Mit: George L. Mosse
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Gewicht: 0,216 kg
preigu-id: 102316391
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