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Beschreibung
Investitionsstreitigkeiten aus bilateralen völkerrechtlichen Abkommen werden immer öfter in Schiedsverfahren zwischen privaten Investoren und souveränen Staaten ausgetragen. Hierbei kommen neben den Regeln des ICSID auch Verfahrensregeln zur Anwendung, die ursprünglich für die private Wirtschaftsschiedsgerichtsbarkeit entwickelt wurden. Vermehrt wird die These vertreten, diese für die Wirtschaftsschiedsgerichtsbarkeit entwickelten Grundsätze seien auf die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit nicht übertragbar, insbesondere seien die staatlichen Gerichte kein geeignetes Forum für die Aufhebung solcher Schiedssprüche. Dieser These geht die Autorin ausgehend von den so genannten CME/Lauder-Verfahren nach. Hierzu werden die Regelungen zum einstweiligen Rechtsschutz und zur Aufhebung von Schiedssprüchen in Deutschland und Schweden rechtsvergleichend untersucht und auf ihre Anwendbarkeit im Rahmen der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit hin überprüft. Die Autorin setzt sich mit verschiedenen Reformvorschlägen auseinander und plädiert letztlich dafür, die Verfahrensregeln und bilateralen Abkommen inhaltlich an die Besonderheiten der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit anzupassen. / Dissertationsschrift
Investitionsstreitigkeiten aus bilateralen völkerrechtlichen Abkommen werden immer öfter in Schiedsverfahren zwischen privaten Investoren und souveränen Staaten ausgetragen. Hierbei kommen neben den Regeln des ICSID auch Verfahrensregeln zur Anwendung, die ursprünglich für die private Wirtschaftsschiedsgerichtsbarkeit entwickelt wurden. Vermehrt wird die These vertreten, diese für die Wirtschaftsschiedsgerichtsbarkeit entwickelten Grundsätze seien auf die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit nicht übertragbar, insbesondere seien die staatlichen Gerichte kein geeignetes Forum für die Aufhebung solcher Schiedssprüche. Dieser These geht die Autorin ausgehend von den so genannten CME/Lauder-Verfahren nach. Hierzu werden die Regelungen zum einstweiligen Rechtsschutz und zur Aufhebung von Schiedssprüchen in Deutschland und Schweden rechtsvergleichend untersucht und auf ihre Anwendbarkeit im Rahmen der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit hin überprüft. Die Autorin setzt sich mit verschiedenen Reformvorschlägen auseinander und plädiert letztlich dafür, die Verfahrensregeln und bilateralen Abkommen inhaltlich an die Besonderheiten der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit anzupassen. / Dissertationsschrift
Zusammenfassung
Die Autorin: Franziska Edler wurde 1979 in Hamburg geboren und studierte Rechtswissenschaften in Hamburg, Heidelberg und Cambridge. 2008 schloss sie ihre Promotion an der Universität Heidelberg ab.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt : Das Verfahren Tschechische Republik vs. CME - Einstweiliger Rechtsschutz im Schiedsverfahren durch staatliche Gerichte und schiedsrichterliche einstweilige Maßnahmen - Die Aufhebung und Ungültigkeit von Schiedssprüchen - Begriff der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit - Einstweiliger Rechtsschutz in der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit - Die Aufhebung und Ungültigkeit von Investitionsschiedssprüchen - Übertragbarkeit der Verfahrensgrundsätze auf die internationale Investitionsschiedsgerichtsbarkeit.
Details
Fachbereich: BGB
Genre: Recht
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9783631583227
ISBN-10: 3631583222
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 58322
Autor: Edler, Franziska
Redaktion: Kronke, Herbert
Hersteller: Peter Lang
Verantwortliche Person für die EU: Kolibri 360 GmbH, Ettore-Bugatti-Str. 6-14, D-51149 Köln, produktsicherheit@kolibri360.de
Maße: 18 x 148 x 210 mm
Von/Mit: Franziska Edler
Gewicht: 0,46 kg
Artikel-ID: 128666199

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