Einsamkeit wirkt oft wie ein Gespenst, das uns in den dunklen Ecken unseres Lebens auflauert oder uns bereits in seinen Fängen hat - wir fühlen uns leer, verlassen und abgelehnt. Der Rat, einfach mal rauszugehen, funktioniert nicht mehr. Doch wie können wir die soziale Isolation überwinden und zurück ins Wir finden? Genau darauf gibt Bestsellerautorin und Einsamkeits-Coach Franziska Muri in zehn Mut machenden Lektionen Antwort. Ob ein Sofortprogramm in Sachen Aktivität und Lebensfreude, freundliche Alltags-Anstupser, wenn unser Selbstwertgefühl schwächelt oder liebevolle Impulse und konkrete Übungen für mehr Dankbarkeit und Selbstbewusstsein - mit diesen kleinen motivierenden Schritten können wir uns wieder an ein menschliches Miteinander heranbewegen - ohne uns zu verbiegen.
Einsamkeit wirkt oft wie ein Gespenst, das uns in den dunklen Ecken unseres Lebens auflauert oder uns bereits in seinen Fängen hat - wir fühlen uns leer, verlassen und abgelehnt. Der Rat, einfach mal rauszugehen, funktioniert nicht mehr. Doch wie können wir die soziale Isolation überwinden und zurück ins Wir finden? Genau darauf gibt Bestsellerautorin und Einsamkeits-Coach Franziska Muri in zehn Mut machenden Lektionen Antwort. Ob ein Sofortprogramm in Sachen Aktivität und Lebensfreude, freundliche Alltags-Anstupser, wenn unser Selbstwertgefühl schwächelt oder liebevolle Impulse und konkrete Übungen für mehr Dankbarkeit und Selbstbewusstsein - mit diesen kleinen motivierenden Schritten können wir uns wieder an ein menschliches Miteinander heranbewegen - ohne uns zu verbiegen.
Zusammenfassung
Franziska Muri ist seit über zwanzig Jahren als Lektorin in der Buchbranche und seit mehr als zehn Jahren als Autorin tätig. Außerdem ist sie Coach für The Work of Byron Katie und bringt auch dort ihr großes Interesse und ihre langjährige Erfahrung im Bereich Spiritualität und Heilung ein. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin wurde vor allem bekannt durch ihre Bücher »Vom Zauber der Rauhnächte« (gemeinsam mit Vera Griebert-Schröder) und »21 Gründe, das Alleinsein zu lieben«. Sie lebt in einer ländlichen Ecke von Baden-Württemberg, und die besten Ideen kommen ihr, wenn sie mit ihrem Hund durch die Wälder streift.
Inhaltsverzeichnis
- Einsamkeit macht krank - diese Aussage ist richtig, aber sie hilft Betroffenen nicht weiter, sondern wirkt eher lähmend. Was wirklich helfen kann, ist, sich zunächst bewusst zu machen, dass Einsamkeit zum Menschsein essenziell dazugehört. Seit Jahrtausenden. Das entspannt bereits. Man ist mit diesen Gefühlen nicht allein. So geht es am Anfang um eine gewisse Aussöhnung mit dem Ist-Zustand. - Mit Gefühlen der Einsamkeit "unter Leute" zu gehen, funktioniert meistens nicht. Entweder traut man sich gar nicht, wirkt unbeholfen oder aufdringlich. Der Weg wieder nach draußen führt daher zunächst besser erst einmal nach innen. Wenn man gut bei sich angekommen ist, kommt man auch ganz von allein bei anderen (wieder) besser an. Der Weg aus dem Schneckenhaus heraus führt also tatsächlich nicht schnurstracks geradeaus nach draußen. Der Geistliche Richard Rohr sagt: Das Heilmittel für die Einsamkeit ist das Alleinsein. Wer sich damit aussöhnen kann, fühlt sich nicht mehr einsam. Und spannenderweise kommen die Begegnungen und das Verbundensein wie von allein wieder in sein Leben. - Außerdem wird geschaut, was für ein Typ man ist. Es gibt Menschen, die sind gern allein, trauen sich aber nicht, dazu zu stehen, und fühlen sich deshalb einsam. Sie wollen aber gar nicht im klassischen Sine "unter Leute", sie brauchen nur die Erlaubnis, viel allein zu sein, dann gibt es keine Einsamkeit mehr, egal wie viel allein sie sind. Und es gibt Menschen, die sind eher Gemeinschaftstypen. Es geht daher darum, das individuell richtige Maß an Für-sich-Sein und Mit-anderen-Sein für sich zu finden. - Die Schritte nach draußen können kleiner sein, als man meistens meint. Es geht darum, wieder resonanzfähig zu sein, wieder in Resonanz zu gehen mit dem Außen. Wer sich nur ein bisschen zurückgezogen hatte, kann natürlich sofort wieder auf Partys gehen, wenn es ihn dahin zieht. Oder er geht aktiv auf Partnersuche. Wer Schwierigkeiten hat, unter Leute zu gehen, kann sich zunächst mit der Natur verbinden, vielleicht mit einem Tier, mit den Werken eines Dichters oder Filmemachers. Ein guter Weg ist, sich wieder mit dem verbunden zu fühlen, wo es geht - und dieses Verbundenheitsgefühl allmählich auszudehnen auf immer weitere Bereiche. Das Leben wird antworten und einem vermehrt Angebote, sich zu verbinden, senden. Im Buch gibt es ein paar persönliche Erfahrungen von mir, unterstützende Informationen aus der Forschung und viele niedrigschwellige praktische Anregungen. Das Ganze mutmachend und entspannend. Es wird vermittelt, dass niemand falsch ist, weil er sich einsam fühlt.