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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Historisches Institut), Veranstaltung: Der Absolutismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Als die drei herausragenden Beispiele des Aufgeklärten Absolutismus gelten im Allgemeinen das Preußen Friedrich II., das Russland Katharinas II. und die Habsburgermonarchie Joseph II. Während die beiden erstgenannten Monarchen nahezu einmütig mit dem Epitheton der oder die Große versehen worden sind, blieb diese Ehre dem Habsburger verwehrt. Der Grund hierfür ist wohl eher in dem relativen Versagen Josephs auf militärischem Gebiet zu suchen, als in irgendeinem anderen Aspekt seiner Herrschaft. Jedoch gibt es auch in seinem Fall etwas, das auf von ihm erbrachte außergewöhnliche Leistungen, ob man sie nun positiv oder negativ bewertet, hinweist und somit auch ihm eine Hervorhebung seiner Person innerhalb der Geschichte sichert. Sein Name ist Ursprung des Begriffs Josephinismus und seine Person eng verbunden mit diesem Phänomen. Auf die Frage, was der Josephinismus sei, gibt es keine eindeutige Antwort. Die vorliegenden Deutungen sind in ihrem Ansatz bisweilen sehr verschieden. "Weder die Bestrebungen, den Josephinismus mit dem österreichischen Staatskirchentum des 18. Jahrhunderts oder mit dem inneren Aufbruch zu einer katholischen Reform, einem Reformkatholizismus, zu identifizieren, noch die Ansicht, der Josephinismus sei eine kultur- wie geistesgeschichtliche Bewegung, die eine Weltanschauung bewirkte, konnten sich in ihrer Einseitigkeit durchsetzen."
Abgesehen von den unterschiedlichen Ansichten, bleibt es dennoch eine Tatsache, dass man bei einer Untersuchung des Aufgeklärten Absolutismus österreichischer Art unweigerlich auf das Phänomen des Josephinismus stößt.
Die leitende Fragestellung dieser Arbeit lautet:
Kann der Josephinismus mit dem Aufgeklärten Absolutismus (bezüglich Österreichs) gleichgesetzt werden?
Ich werde im ersten Abschnitt meiner Arbeit auf die Entstehung des Begriffes Josephinismus eingehen. Der zweite Abschnitt soll einen kleinen Überblick über die Deutungen des Josephinismus im 20. Jahrhundert geben, die von verschiedenen Historikern vorgenommen worden sind. Im Folgenden wird mit Hilfe dieser Deutungen eine Festlegung des gegenwärtigen Begriffes Josephinismus anvisiert. Der dritte Abschnitt gibt einen Überblick über die Reformen der theresianisch-josephinischen Epoche unter besonderer Hervorhebung der kirchenpolitischen Maßnahmen. Auf Wirkunken des Josephinismus werde ich im vierten Abschnitt eingehen. Letztlich werde ich im Schlussteil meiner Arbeit mich ausschließlich der Beantwortung der Hauptfrage zuwenden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Historisches Institut), Veranstaltung: Der Absolutismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Als die drei herausragenden Beispiele des Aufgeklärten Absolutismus gelten im Allgemeinen das Preußen Friedrich II., das Russland Katharinas II. und die Habsburgermonarchie Joseph II. Während die beiden erstgenannten Monarchen nahezu einmütig mit dem Epitheton der oder die Große versehen worden sind, blieb diese Ehre dem Habsburger verwehrt. Der Grund hierfür ist wohl eher in dem relativen Versagen Josephs auf militärischem Gebiet zu suchen, als in irgendeinem anderen Aspekt seiner Herrschaft. Jedoch gibt es auch in seinem Fall etwas, das auf von ihm erbrachte außergewöhnliche Leistungen, ob man sie nun positiv oder negativ bewertet, hinweist und somit auch ihm eine Hervorhebung seiner Person innerhalb der Geschichte sichert. Sein Name ist Ursprung des Begriffs Josephinismus und seine Person eng verbunden mit diesem Phänomen. Auf die Frage, was der Josephinismus sei, gibt es keine eindeutige Antwort. Die vorliegenden Deutungen sind in ihrem Ansatz bisweilen sehr verschieden. "Weder die Bestrebungen, den Josephinismus mit dem österreichischen Staatskirchentum des 18. Jahrhunderts oder mit dem inneren Aufbruch zu einer katholischen Reform, einem Reformkatholizismus, zu identifizieren, noch die Ansicht, der Josephinismus sei eine kultur- wie geistesgeschichtliche Bewegung, die eine Weltanschauung bewirkte, konnten sich in ihrer Einseitigkeit durchsetzen."
Abgesehen von den unterschiedlichen Ansichten, bleibt es dennoch eine Tatsache, dass man bei einer Untersuchung des Aufgeklärten Absolutismus österreichischer Art unweigerlich auf das Phänomen des Josephinismus stößt.
Die leitende Fragestellung dieser Arbeit lautet:
Kann der Josephinismus mit dem Aufgeklärten Absolutismus (bezüglich Österreichs) gleichgesetzt werden?
Ich werde im ersten Abschnitt meiner Arbeit auf die Entstehung des Begriffes Josephinismus eingehen. Der zweite Abschnitt soll einen kleinen Überblick über die Deutungen des Josephinismus im 20. Jahrhundert geben, die von verschiedenen Historikern vorgenommen worden sind. Im Folgenden wird mit Hilfe dieser Deutungen eine Festlegung des gegenwärtigen Begriffes Josephinismus anvisiert. Der dritte Abschnitt gibt einen Überblick über die Reformen der theresianisch-josephinischen Epoche unter besonderer Hervorhebung der kirchenpolitischen Maßnahmen. Auf Wirkunken des Josephinismus werde ich im vierten Abschnitt eingehen. Letztlich werde ich im Schlussteil meiner Arbeit mich ausschließlich der Beantwortung der Hauptfrage zuwenden.
Details
Erscheinungsjahr: 2010
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 24 S.
ISBN-13: 9783640521685
ISBN-10: 3640521684
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Sievers, Hermann
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 3 mm
Von/Mit: Hermann Sievers
Erscheinungsdatum: 01.02.2010
Gewicht: 0,051 kg
Artikel-ID: 101354461

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