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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Japanologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Japanzentrum), Sprache: Deutsch, Abstract: Beschäftigt man sich mit den Gesellschaftsstrukturen oder als religiös wahrnehmbaren Aspekten Japans, so sind der Shinto und die Kami, ("Gott"/"Gottheit") als wichtige Figuren desselben, zentrale Themenbereiche der japanischen Kultur und Gesellschaft. Dabei scheinen auch "außenstehende", nicht in Japan sozialisierte Menschen Shinto und Kami typischerweise als gegebene Konzepte hinzunehmen, ohne sich über die Hintergründe und tieferliegenden Aspekte dieser Begriffe Gedanken zu machen und sich über ein oberflächliches Verständnis hinweg damit vertraut zu machen. Derartige Begriffe sind jedoch immer auch mit einem individuellen kulturellen und sozialen Vorverständnis verbunden, das die Assoziationen und Bedeutungen hinter einem Wort beeinflusst.

Auch in der Japan-Forschung spielt der Shinto als zentrales Kulturelement eine tragende Rolle. Im Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses stehen jedoch vielmehr die historischen Entwicklungen und Politisierung des Shinto, sowie Vergleiche, Abgrenzungen und Verbindungen zum Buddhismus in Japan. Das tieferliegende Verständnis und historisch gewachsene Bedeutungsebenen zentraler shintoistischer Begriffe, wie das Kami-Verständnis, blieben bislang dagegen meist Randfiguren der wissenschaftlichen Betrachtung.

Dadurch stellt sich die Frage: Was sind "Kami" überhaupt und was wird unter diesem Begriff vor dem Hintergrund verschiedener kultureller Prägungen verstanden? Dieser Frage möchte ich in den folgenden Kapiteln der vorliegenden Arbeit nachgehen. Im Zuge dessen soll ein westlich sozialisiertes, monotheistisch geprägtes Kami-Verständnis stark japanisch geprägten Kami-Vorstellungen gegenübergestellt werden. Dazu werde ich zunächst verschiedene Übersetzungen des Begriffs beleuchten und mögliche kulturelle Hintergründe zu den verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten aufzeigen. Anschließend werde ich ausgewählte Schriften der deutschen Japanologin Nelly Naumann zu japanischen Mythen und zentralen Götterfiguren in Japan heranziehen, um einen tieferen Eindruck des "westlichen" Verständnisses von Kami unter einem monotheistisch geprägten Kulturhintergrund zu gewinnen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Japanologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Japanzentrum), Sprache: Deutsch, Abstract: Beschäftigt man sich mit den Gesellschaftsstrukturen oder als religiös wahrnehmbaren Aspekten Japans, so sind der Shinto und die Kami, ("Gott"/"Gottheit") als wichtige Figuren desselben, zentrale Themenbereiche der japanischen Kultur und Gesellschaft. Dabei scheinen auch "außenstehende", nicht in Japan sozialisierte Menschen Shinto und Kami typischerweise als gegebene Konzepte hinzunehmen, ohne sich über die Hintergründe und tieferliegenden Aspekte dieser Begriffe Gedanken zu machen und sich über ein oberflächliches Verständnis hinweg damit vertraut zu machen. Derartige Begriffe sind jedoch immer auch mit einem individuellen kulturellen und sozialen Vorverständnis verbunden, das die Assoziationen und Bedeutungen hinter einem Wort beeinflusst.

Auch in der Japan-Forschung spielt der Shinto als zentrales Kulturelement eine tragende Rolle. Im Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses stehen jedoch vielmehr die historischen Entwicklungen und Politisierung des Shinto, sowie Vergleiche, Abgrenzungen und Verbindungen zum Buddhismus in Japan. Das tieferliegende Verständnis und historisch gewachsene Bedeutungsebenen zentraler shintoistischer Begriffe, wie das Kami-Verständnis, blieben bislang dagegen meist Randfiguren der wissenschaftlichen Betrachtung.

Dadurch stellt sich die Frage: Was sind "Kami" überhaupt und was wird unter diesem Begriff vor dem Hintergrund verschiedener kultureller Prägungen verstanden? Dieser Frage möchte ich in den folgenden Kapiteln der vorliegenden Arbeit nachgehen. Im Zuge dessen soll ein westlich sozialisiertes, monotheistisch geprägtes Kami-Verständnis stark japanisch geprägten Kami-Vorstellungen gegenübergestellt werden. Dazu werde ich zunächst verschiedene Übersetzungen des Begriffs beleuchten und mögliche kulturelle Hintergründe zu den verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten aufzeigen. Anschließend werde ich ausgewählte Schriften der deutschen Japanologin Nelly Naumann zu japanischen Mythen und zentralen Götterfiguren in Japan heranziehen, um einen tieferen Eindruck des "westlichen" Verständnisses von Kami unter einem monotheistisch geprägten Kulturhintergrund zu gewinnen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Allg. & vergl. Sprachwissenschaft, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 24 S.
ISBN-13: 9783389184547
ISBN-10: 3389184546
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schwurack, M.
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 3 mm
Von/Mit: M. Schwurack
Erscheinungsdatum: 24.03.2026
Gewicht: 0,051 kg
Artikel-ID: 134862141

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