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Beschreibung
In Das Geld, dem achtzehnten Band des Rougon-Macquart-Zyklus, seziert Émile Zola die fiebrige Welt der Pariser Börse im Zweiten Kaiserreich. Im Zentrum steht Aristide Saccard, dessen Gründung einer spekulativen Bank religiöse Vision, koloniale Fantasie und nackte Habgier verbindet. Zolas naturalistischer Stil vereint dokumentarische Genauigkeit, dramatische Massenszenen und psychologische Entlarvung; der Roman steht damit im literarischen Kontext einer Moderne, in der Kapital, Presse und Begehren neue gesellschaftliche Mächte bilden. Zola, Chronist der erblichen und sozialen Bedingungen seiner Zeit, schrieb diesen Roman aus einer tiefen Beschäftigung mit den Mechanismen des modernen Frankreichs heraus. Als Journalist, Beobachter urbaner Milieus und Begründer des literarischen Naturalismus interessierte ihn weniger moralische Anklage als die Analyse von Kräften: Herkunft, Milieu, Geldströme, Institutionen. Die Finanzskandale des 19. Jahrhunderts boten ihm ein ideales Labor, um Fortschrittsglauben und Zerstörungskraft des Kapitalismus zugleich sichtbar zu machen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Gesellschaftsroman, Wirtschaftsgeschichte und literarische Analyse verbinden möchten. Das Geld ist keine bloße Börsenerzählung, sondern eine eindringliche Studie über Illusion, Risiko und Macht, deren Aktualität angesichts moderner Spekulationskulturen unvermindert ist.
In Das Geld, dem achtzehnten Band des Rougon-Macquart-Zyklus, seziert Émile Zola die fiebrige Welt der Pariser Börse im Zweiten Kaiserreich. Im Zentrum steht Aristide Saccard, dessen Gründung einer spekulativen Bank religiöse Vision, koloniale Fantasie und nackte Habgier verbindet. Zolas naturalistischer Stil vereint dokumentarische Genauigkeit, dramatische Massenszenen und psychologische Entlarvung; der Roman steht damit im literarischen Kontext einer Moderne, in der Kapital, Presse und Begehren neue gesellschaftliche Mächte bilden. Zola, Chronist der erblichen und sozialen Bedingungen seiner Zeit, schrieb diesen Roman aus einer tiefen Beschäftigung mit den Mechanismen des modernen Frankreichs heraus. Als Journalist, Beobachter urbaner Milieus und Begründer des literarischen Naturalismus interessierte ihn weniger moralische Anklage als die Analyse von Kräften: Herkunft, Milieu, Geldströme, Institutionen. Die Finanzskandale des 19. Jahrhunderts boten ihm ein ideales Labor, um Fortschrittsglauben und Zerstörungskraft des Kapitalismus zugleich sichtbar zu machen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Gesellschaftsroman, Wirtschaftsgeschichte und literarische Analyse verbinden möchten. Das Geld ist keine bloße Börsenerzählung, sondern eine eindringliche Studie über Illusion, Risiko und Macht, deren Aktualität angesichts moderner Spekulationskulturen unvermindert ist.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 248 S.
ISBN-13: 9788027346561
ISBN-10: 8027346568
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Zola, Emile
Übersetzung: Schwarz, Armin
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 13 x 152 x 229 mm
Von/Mit: Emile Zola
Erscheinungsdatum: 15.12.2022
Gewicht: 0,345 kg
Artikel-ID: 127834801