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Beschreibung
Henri Barbusses Das Feuer ist ein schonungsloser Roman des Ersten Weltkriegs, der den Alltag einer französischen Infanterieeinheit in den Schützengräben mit dokumentarischer Genauigkeit und literarischer Verdichtung schildert. Zwischen Schlamm, Artillerie, Kameradschaft und Verstümmelung entsteht kein heroisches Schlachtengemälde, sondern eine naturalistische Chronik kollektiver Entmenschlichung. Stilistisch verbindet Barbusse reportagehafte Beobachtung, fragmentarische Dialoge und moralische Anklage; im Kontext der Kriegsliteratur markiert das Werk einen frühen, einflussreichen Bruch mit patriotischer Verklärung. Barbusse, 1873 geboren, war bereits als Schriftsteller bekannt, als er sich freiwillig zum Militärdienst meldete. Seine eigenen Erfahrungen an der Front, Krankheit, Verwundung und unmittelbare Begegnung mit einfachen Soldaten prägten die Perspektive des Romans entscheidend. Aus dem ästhetischen Symbolisten wurde unter dem Eindruck des industrialisierten Krieges ein politisch engagierter Autor, dessen Pazifismus und spätere sozialistische Überzeugungen in diesem Buch ihre literarische Grundlegung finden. Dieses Werk empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht als Kulisse, sondern als Erkenntnisform begreifen. Das Feuer erschüttert, weil es Leid weder verklärt noch rhetorisch ausbeutet. Es ist ein unverzichtbares Zeugnis moderner Kriegserfahrung und ein Roman von bleibender ethischer Dringlichkeit.
Henri Barbusses Das Feuer ist ein schonungsloser Roman des Ersten Weltkriegs, der den Alltag einer französischen Infanterieeinheit in den Schützengräben mit dokumentarischer Genauigkeit und literarischer Verdichtung schildert. Zwischen Schlamm, Artillerie, Kameradschaft und Verstümmelung entsteht kein heroisches Schlachtengemälde, sondern eine naturalistische Chronik kollektiver Entmenschlichung. Stilistisch verbindet Barbusse reportagehafte Beobachtung, fragmentarische Dialoge und moralische Anklage; im Kontext der Kriegsliteratur markiert das Werk einen frühen, einflussreichen Bruch mit patriotischer Verklärung. Barbusse, 1873 geboren, war bereits als Schriftsteller bekannt, als er sich freiwillig zum Militärdienst meldete. Seine eigenen Erfahrungen an der Front, Krankheit, Verwundung und unmittelbare Begegnung mit einfachen Soldaten prägten die Perspektive des Romans entscheidend. Aus dem ästhetischen Symbolisten wurde unter dem Eindruck des industrialisierten Krieges ein politisch engagierter Autor, dessen Pazifismus und spätere sozialistische Überzeugungen in diesem Buch ihre literarische Grundlegung finden. Dieses Werk empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht als Kulisse, sondern als Erkenntnisform begreifen. Das Feuer erschüttert, weil es Leid weder verklärt noch rhetorisch ausbeutet. Es ist ein unverzichtbares Zeugnis moderner Kriegserfahrung und ein Roman von bleibender ethischer Dringlichkeit.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 196 S.
ISBN-13: 9788027265541
ISBN-10: 8027265541
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Barbusse, Henri
Übersetzung: von Meyenburg, Leo
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 10 mm
Von/Mit: Henri Barbusse
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,273 kg
Artikel-ID: 126177294