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Beschreibung
Die in dieser Veröffentlichung der Germania Sacra behandelte, nahezu einhundert Jahre währende Geschichte des Trierer Erzstifts von 1456-1547 umfasst die Persönlichkeiten von fünf Erzbischöfen unterschiedlicher Prägung. Die beiden ersten Metropoliten waren infolge ihrer Abkunft aus dem badischen Markgrafenhaus eng mit der Reichspolitik und dem Habsburger Herrscherhaus verbunden sowie mit den dynastischen Interessen ihrer Familie. Die ihnen folgenden drei Trierer Kurfürsten dagegen stammten aus wenig bedeutenden Trierer Adels- und Ministerialenfamilien, die die Majorität im Domkapitel auch im 16.Jahrhundert behaupten und ihre Wahl bestimmen konnten. Durch den seit 1521 beginnenden konfessionellen Dualismus wuchs ihr Einfluss als Kurfürsten auf den Reichstagen. Doch verharrten sie von 1521 bis 1540 zumeist in der Gruppierung der weltlichen und geistlichen Reichsstände, die in einer vorkonziliaren Haltung einen noch denkbaren konfessionellen Ausgleich suchten. Erst der letzte dieser Kurfürsten versuchte, seine Erzdiözese an die Reformvorstellungen der Kurie und des beginnenden Trienter Konzils anzupassen.
Die in dieser Veröffentlichung der Germania Sacra behandelte, nahezu einhundert Jahre währende Geschichte des Trierer Erzstifts von 1456-1547 umfasst die Persönlichkeiten von fünf Erzbischöfen unterschiedlicher Prägung. Die beiden ersten Metropoliten waren infolge ihrer Abkunft aus dem badischen Markgrafenhaus eng mit der Reichspolitik und dem Habsburger Herrscherhaus verbunden sowie mit den dynastischen Interessen ihrer Familie. Die ihnen folgenden drei Trierer Kurfürsten dagegen stammten aus wenig bedeutenden Trierer Adels- und Ministerialenfamilien, die die Majorität im Domkapitel auch im 16.Jahrhundert behaupten und ihre Wahl bestimmen konnten. Durch den seit 1521 beginnenden konfessionellen Dualismus wuchs ihr Einfluss als Kurfürsten auf den Reichstagen. Doch verharrten sie von 1521 bis 1540 zumeist in der Gruppierung der weltlichen und geistlichen Reichsstände, die in einer vorkonziliaren Haltung einen noch denkbaren konfessionellen Ausgleich suchten. Erst der letzte dieser Kurfürsten versuchte, seine Erzdiözese an die Reformvorstellungen der Kurie und des beginnenden Trienter Konzils anzupassen.
Zusammenfassung
Bertram Resmini, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Genre: | Geschichte |
| Jahrhundert: | 20. Jahrhundert |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Buch |
| Übersetzungstitel: | Volume 27. The Archdiocese of Trier 15: Trier's Archbishops from 1456 to 1547 |
| Inhalt: | 348 S. |
| ISBN-13: | 9783112207437 |
| ISBN-10: | 3112207432 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Leinen |
| Autor: | Resmini, Bertram |
| Redaktion: |
Hoven, Jasmin
Kröger, Bärbel Kruppa, Nathalie Popp, Christian |
| Herausgeber: | Jasmin Hoven/Bärbel Kröger/Nathalie Kruppa u a |
| Hersteller: | Akademie Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Walter de Gruyter GmbH, De Gruyter GmbH, Genthiner Str. 13, D-10785 Berlin, productsafety@degruyterbrill.com |
| Maße: | 25 x 175 x 241 mm |
| Von/Mit: | Bertram Resmini |
| Erscheinungsdatum: | 15.12.2025 |
| Gewicht: | 0,759 kg |