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Carl Schmitt (1888-1985) war einer der einflussreichsten deutschen Staats- und Völkerrechtler und politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Gleichermaßen bekannt wie umstritten hatte er sich als einer der heftigsten Kritiker der Weimarer Republik, als »Kronjurist des Dritten Reiches« (Waldemar Gurian) und »geistiger Quartiermacher« des Nationalsozialismus (Ernst Niekisch) kompromittiert und wird doch als »Klassiker des politischen Denkens« (Herfried Münkler) immer wieder neu rezipiert.
Stefan George, 1868 im hessischen Büdesheim als Sohn eines wohlhabenden Gastwirts geboren, wohnte ab 1873 in Bingen. Nach dem Abitur reiste er durch ganz Europa und studierte dabei Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte. In dieser Zeit traf George viele avantgardistische Autoren, in Frankreich die Symbolisten, in England die Präraffaeliten. Ab 1900 lebte er überwiegend in Deutschland, seit 1903 vor allem in München. Die Schwabinger Bohème inszenierte und verehrte George als Dichterfürsten. Aus Protest gegen das Nazi-Regime emigrierte George 1933 nach Minusio bei Locarno. Er starb dort am 4. Dezember des gleichen Jahres, betrauert von seinen Schülern, darunter Klaus Mann und die Brüder von Stauffenberg.
Neben Einzelausgaben erscheinen bei Klett-Cotta auch »Sämtliche Werke in 18 Bänden«.
Friedrich Gundolf (ursprünglich Gundelfinger; * 20.6.1880-12.7.1931) trat als Dichter, Übersetzer, Herausgeber und Verfasser literaturwissenschaftlicher Bücher hervor und war ab 1916 Professor an der Heidelberger Universität. Seine literarische Produktion wurde indes lange Zeit von George bestimmt. Gundolfs Verehrung hielt dabei auch über den Bruch der Beziehung in den frühen Zwanziger Jahren hinaus an.
Helmuth Kiesel, geboren 1947, Professor Dr. phil., war von 1990 bis 2015 Inhaber eines Lehrstuhls Professor für Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Er ist u. a. Herausgeber der Kriegsbücher Ernst Jüngers und Verfasser zahlreicher Studien zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Helmuth Kiesel, geboren 1947, Professor Dr. phil., war von 1990 bis 2015 Inhaber eines Lehrstuhls Professor für Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Er ist u. a. Herausgeber der Kriegsbücher Ernst Jüngers und Verfasser zahlreicher Studien zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts.
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Belletristik |
| Rubrik: | Literaturwissenschaft |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | 944 S. |
| ISBN-13: | 9783608939408 |
| ISBN-10: | 3608939407 |
| Sprache: | Deutsch |
| Ausstattung / Beilage: | gebunden mit Schutzumschlag |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: |
Jünger, Ernst
Schmitt, Carl George, Stefan Gundolf, Friedrich Coblenz, Ida Pannwitz, Rudolf Fischer, Otokar Eisner, Paul |
| Redaktion: |
Kiesel, Helmuth
Boehringer, Robert Landmann, Georg P. Höpker-Herberg, Elisabeth Thirouin, Marie-Odile |
| Herausgeber: | Helmuth Kiesel/Robert Boehringer/Georg P Landmann u a |
| Auflage: | 3. Aufl. |
| Hersteller: | Klett-Cotta |
| Verantwortliche Person für die EU: | J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Rotebühlstr. 77, D-70178 Stuttgart, produktsicherheit@klett-cotta.de |
| Abbildungen: | Personen- und Werkregister |
| Maße: | 65 x 140 x 217 mm |
| Von/Mit: | Ernst Jünger (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 30.06.2022 |
| Gewicht: | 1,041 kg |