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Beschreibung
Für die politischen und ethischen Probleme, die der medizinische und technologische Fortschritt aufwirft, gibt es keine Patentrezepte. Andreas Kuhlmann verbindet seine Reflexionen über Fortpflanzungsmedizin und Sterbehilfe mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz: Es geht ihm um eine Haltung, die auch den Herausforderungen an den Grenzen des Lebens - Geburt, Tod, Krankheit und Behinderung - sensibel gegenübertritt. Die Konfrontation eingespielter Denkmuster mit den konkreten Erfahrungen körperlicher Begrenzung führt zu einer veränderten Konzeption von Autonomie. Diese setzt weder den gesunden und leistungsfähigen Körper unhinterfragt als Norm, noch leugnet sie in blinder Ablehnung medizinischer Möglichkeiten das Leid der Betroffenen.
Für die politischen und ethischen Probleme, die der medizinische und technologische Fortschritt aufwirft, gibt es keine Patentrezepte. Andreas Kuhlmann verbindet seine Reflexionen über Fortpflanzungsmedizin und Sterbehilfe mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz: Es geht ihm um eine Haltung, die auch den Herausforderungen an den Grenzen des Lebens - Geburt, Tod, Krankheit und Behinderung - sensibel gegenübertritt. Die Konfrontation eingespielter Denkmuster mit den konkreten Erfahrungen körperlicher Begrenzung führt zu einer veränderten Konzeption von Autonomie. Diese setzt weder den gesunden und leistungsfähigen Körper unhinterfragt als Norm, noch leugnet sie in blinder Ablehnung medizinischer Möglichkeiten das Leid der Betroffenen.
Zusammenfassung
Für die politischen und ethischen Probleme, die der medizinische und technologische Fortschritt aufwirft, gibt es keine Patentrezepte. Andreas Kuhlmann verbindet seine Reflexionen über Fortpflanzungsmedizin und Sterbehilfe mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz: Es geht ihm um eine Haltung, die auch den Herausforderungen an den Grenzen des Lebens - Geburt, Tod, Krankheit und Behinderung - sensibel gegenübertritt. Die Konfrontation eingespielter Denkmuster mit den konkreten Erfahrungen körperlicher Begrenzung führt zu einer veränderten Konzeption von Autonomie. Diese setzt weder den gesunden und leistungsfähigen Körper unhinterfragt als Norm, noch leugnet sie in blinder Ablehnung medizinischer Möglichkeiten das Leid der Betroffenen.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Vorwort von Axel Honneth
An der Peripherie unserer Lebensform. Zur Erinnerung an Andreas Kuhlmann 7
I. Bioethik
Die bioethische Debatte in Deutschland 21
Behinderung und die Anerkennung von Differenz 37
Die Gesundbeter. Warnung vor den Warnern: Die Feinde der Medizin treten an 51
Entscheidungen für den Tod. Behandlungsverzicht und Sterbehilfe 57
II. Reproduktive Autonomie
Der Embryo als öffentliches Gut. Alte und neue Kontroversen 77
Reproduktive Autonomie? Zur Denaturierung der menschlichen Fortpflanzung 85
Wunschkinder aus dem Labor? Selektive Fortpflanzung und das Instrumentalisierungsverbot 107
III. Anthropologie
Krankheit und Freiheit. Überlegungen zu einer Ethik der Lebensführung 125
Menschen im Begabungstest. Mutmaßungen über Hirnforschung als soziale Praxis 143
Deutscher Geist und liberales Ethos. Die frühe Sozialphilosophie Helmuth Plessners 157
Bemerkungen zur Phänomenologie des Traumes 163
Schmerz als Grenze der Kultur. Zur Verteidigung der Normalität 173
Drucknachweise 181
Literatur 183
Werkverzeichnis Andreas Kuhlmann 193
Vorwort von Axel Honneth
An der Peripherie unserer Lebensform. Zur Erinnerung an Andreas Kuhlmann 7
I. Bioethik
Die bioethische Debatte in Deutschland 21
Behinderung und die Anerkennung von Differenz 37
Die Gesundbeter. Warnung vor den Warnern: Die Feinde der Medizin treten an 51
Entscheidungen für den Tod. Behandlungsverzicht und Sterbehilfe 57
II. Reproduktive Autonomie
Der Embryo als öffentliches Gut. Alte und neue Kontroversen 77
Reproduktive Autonomie? Zur Denaturierung der menschlichen Fortpflanzung 85
Wunschkinder aus dem Labor? Selektive Fortpflanzung und das Instrumentalisierungsverbot 107
III. Anthropologie
Krankheit und Freiheit. Überlegungen zu einer Ethik der Lebensführung 125
Menschen im Begabungstest. Mutmaßungen über Hirnforschung als soziale Praxis 143
Deutscher Geist und liberales Ethos. Die frühe Sozialphilosophie Helmuth Plessners 157
Bemerkungen zur Phänomenologie des Traumes 163
Schmerz als Grenze der Kultur. Zur Verteidigung der Normalität 173
Drucknachweise 181
Literatur 183
Werkverzeichnis Andreas Kuhlmann 193
Details
| Erscheinungsjahr: | 2011 |
|---|---|
| Fachbereich: | Allgemeines |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie |
| Jahrhundert: | Antike |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Thema: | Lexika |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie |
| Inhalt: | 199 S. |
| ISBN-13: | 9783593395159 |
| ISBN-10: | 3593395150 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Kuhlmann, Andreas |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: |
Beltz
Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie |
| Verantwortliche Person für die EU: | Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, info@campus.de |
| Maße: | 213 x 140 x 13 mm |
| Von/Mit: | Andreas Kuhlmann |
| Erscheinungsdatum: | 12.09.2011 |
| Gewicht: | 0,285 kg |