Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Die in diesem Band gesammelten Arbeiten sollen einen theoretischen Ansatz charakterisieren: den der Evolutionstheorie. Habermas versucht, die Grenzen zu bezeichnen, innerhalb deren sich eine solche Theorie bewegen muß, wenn sie nicht geschichtsphilosophisch überdehnt werden soll. In Teil II, Identität, erläutert er einige der strukturellen Homologien, die zwischen Gattungsgeschichte und Ontogenese bestehen. In Teil IV konzentriert er sich auf den Problemkomplex der Legitimation: wenn die normativen Strukturen einer Entwicklungslogik folgen, können auch im modernen Staat Legitimationen nicht, wie die Funktionalisten annehmen, beliebig 'beschafft' werden.
Die in diesem Band gesammelten Arbeiten sollen einen theoretischen Ansatz charakterisieren: den der Evolutionstheorie. Habermas versucht, die Grenzen zu bezeichnen, innerhalb deren sich eine solche Theorie bewegen muß, wenn sie nicht geschichtsphilosophisch überdehnt werden soll. In Teil II, Identität, erläutert er einige der strukturellen Homologien, die zwischen Gattungsgeschichte und Ontogenese bestehen. In Teil IV konzentriert er sich auf den Problemkomplex der Legitimation: wenn die normativen Strukturen einer Entwicklungslogik folgen, können auch im modernen Staat Legitimationen nicht, wie die Funktionalisten annehmen, beliebig 'beschafft' werden.
Über den Autor
Jürgen Habermas wurde am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer Philosophie, Geschichte, Psychologie, Deutsche Literatur und Ökonomie. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main sowie der University of California in Berkeley und war Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Jürgen Habermas erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und Preise, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2001) und den Kyoto-Preis (2004). Habermas verstarb am 14. März 2026 in Starnberg.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Historischer Materialismus und die Entwicklung normativer Strukturen. Die Rolle der Philosophie im Marxismus. Moralentwicklung und Ich-Identität. Können komplexe Gesellschaften eine vernünftige Identitäty ausbilden?. Zum Theorienvergleich in der Soziologie: am Beispiel der Theorie der sozialen Evolutionstheorie. Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus. Geschichte und Evolution. Überlegungen zum evolutionären Stellenwert des modernen Rechts. Legitimationsprobleme im modernen Staat. Was heißt heute Krise? Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus. Stichworte zum Legitimationsbegriff - eine Replik. Zwei Bemerkungen zum praktischen Diskurs.
Details
Erscheinungsjahr: 1976
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: 20. & 21. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Inhalt: 346 S.
ISBN-13: 9783518277546
ISBN-10: 3518277545
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 27754
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Habermas, Jürgen
Auflage: 8. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 19 mm
Von/Mit: Jürgen Habermas
Erscheinungsdatum: 20.05.1976
Gewicht: 0,276 kg
Artikel-ID: 107303316

Ähnliche Produkte