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Beschreibung
Die Erforschung der frühneuzeitlichen Zensur ist nach wie vor ein Desiderat. Fragen nach ihrer theoretisch-begrifflichen Diskursivierung, ihrer praktischen Umsetzung und Effizienz sind von der Forschung bislang weder umfassend noch systematisch beantwortet worden. Der vorliegende Band behandelt Zensurbegriffe, -diskurse und -praktiken im Kontext feudaler und absolutistischer Gesellschaftssysteme mit Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum des Alten Reichs und schlägt die mediengeschichtliche Brücke vom 16. ins 21. Jahrhundert: vom Index zum Algorithmus. Die Studien analysieren Zensur im Hinblick auf Begriffsgeschichte und Rechtspraxis, in Konstellation mit dem Magiediskurs und als Herrschaftsinstrument und bieten Untersuchungen zu verschiedenen Textgenres Chronik, Flugschrift, Moraltraktat, Theater(kritik), Index von der Reformationszeit bis zu Aufklärung.
Die Erforschung der frühneuzeitlichen Zensur ist nach wie vor ein Desiderat. Fragen nach ihrer theoretisch-begrifflichen Diskursivierung, ihrer praktischen Umsetzung und Effizienz sind von der Forschung bislang weder umfassend noch systematisch beantwortet worden. Der vorliegende Band behandelt Zensurbegriffe, -diskurse und -praktiken im Kontext feudaler und absolutistischer Gesellschaftssysteme mit Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum des Alten Reichs und schlägt die mediengeschichtliche Brücke vom 16. ins 21. Jahrhundert: vom Index zum Algorithmus. Die Studien analysieren Zensur im Hinblick auf Begriffsgeschichte und Rechtspraxis, in Konstellation mit dem Magiediskurs und als Herrschaftsinstrument und bieten Untersuchungen zu verschiedenen Textgenres Chronik, Flugschrift, Moraltraktat, Theater(kritik), Index von der Reformationszeit bis zu Aufklärung.
Über den Autor
Florian Gassner lehrt mittel- und osteuropäische Kulturgeschichte an der University of British Columbia, Vancouver. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den Schnittstellen zwischen Literatur, Musik und Religion. 2017 begleitete er gemeinsam mit Nikola Roßbach die Entwicklung des «Parthenon of Books», mit dem auf der documenta 14 der Geschichte und Gegenwart der Zensur gedacht wurde.
Nikola Roßbach lehrt Neuere deutsche Literatur an der Universität Kassel. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur-, Kultur- und Wissensgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne. 2019 erhielt sie den Preis für «Das politische Buch des Jahres» der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Inhaltsverzeichnis

Erforschung der frühneuzeitlichen Zensur als geistlicher und weltlicher Kommunikationskontrolle und -lenkung - Analyse von Zensurbegriffen, -diskursen und -praktiken von der Reformationszeit bis zur Aufklärung mit Brückenschlag ins 21. Jahrhundert - Untersuchung diverser Textgenres: Chronik, Flugschrift, Moraltraktat, Theater(kritik), Index

Details
Erscheinungsjahr: 2020
Genre: Allg. & vergl. Sprachwissenschaft, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Jahrbuch für Internationale Germanistik
Inhalt: 258 S.
ISBN-13: 9783034339544
ISBN-10: 3034339542
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 433954
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Gassner, Florian
Roßbach, Nikola
Redaktion: Roßbach, Nikola
Gassner, Florian
Herausgeber: Nikola Roßbach/Florian Gassner
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Peter Lang Group AG, International Academic Publishers
Jahrbuch für Internationale Germanistik
Verantwortliche Person für die EU: Lang, Peter GmbH, Gontardstr. 11, D-10178 Berlin, r.boehm-korff@peterlang.com
Maße: 225 x 150 x 15 mm
Von/Mit: Nikola Roßbach (u. a.)
Erscheinungsdatum: 13.07.2020
Gewicht: 0,368 kg
Artikel-ID: 118859947