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Beschreibung
VORWORT von Thomas WitzlerMenschen neigen dazu, die Vergangenheit zu glorifizieren. Vor allem, wenn sie besonders prägend war. Im Falle der X-Men sind das oft die späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre. Nie waren Marvels Mutanten populärer als in jenen Tagen. Autor Chris Claremont hatte mit Zeichnern wie Dave Cockrum, John Byrne oder Paul Smith die Flamme entfacht und geschürt. Als 1989 ein Youngster namens Jim Lee den Titel Uncanny X-Men in Szene setzte, weitete sich das Feuer zum Flächenbrand aus. Die Startausgabe einer zweiten X-Men- Serie ging unter seiner und Claremonts Ägide unglaubliche acht Millionen Mal über die Ladentische der Comic-Shops und spülte Marvel rund sieben Millionen Dollar in die Kassen. Vom Hype beflügelt, debütierte 1992 in den USA X-Men: The Animated Series auf Fox Kids. Was Look und Formation anging, orientierte sich die TV-Reihe an den Comics von Jim Lee, insbesondere "Team Blue" um Cyclops, Wolverine, Rogue, Beast, Gambit, Professor X und die Jugendliche Jubilee. Storm und Jean Grey ersetzten Psylocke und Revanche. Neuling Morph war eine Abwandlung von Changeling, ein obskurer Charakter, der in den 1960ern kurz Xaviers Rolle übernommen hatte. Entgegen der Befürchtungen einiger Verantwortlicher wurde das Projekt ein Hit und machte die Mutanten weltweit bekannt. Die Fastfood-Kette Pizza Hut warf VHS-Kassetten inklusive Mini-Comic, Poster und Trading Card auf den Markt und bewarb die Produkte in Werbespots. Zusätzlich gab es X-Men-Becher und spezielle Pizzakartons. 76 Episoden der Zeichentrickserie wurden bis 1997 veröffentlicht. Dann ging das Geld aus. Und damit war es vorbei. Auf den bunten Seiten begann der Ruhm der X-Men allmählich zu verblassen. Es folgten Höhen und Tiefen, bis Jonathan Hickman das Konzept mit HOUSE OF X/ POWERS OF X revolutionierte und wieder in den Fokus der Comic-Leser rückte. Mittlerweile haben Mutanten auf der lebenden Insel Krakoa eine souveräne Nation gegründet und der Welt ihren Stempel aufgedrückt. Für zig Fans der 1990er bleiben die alten Zeiten dennoch unübertroffen. Was aber wäre, wenn die X-Men von '92 ihre Zelte auf Krakoa aufgeschlagen hätten ...?
VORWORT von Thomas WitzlerMenschen neigen dazu, die Vergangenheit zu glorifizieren. Vor allem, wenn sie besonders prägend war. Im Falle der X-Men sind das oft die späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre. Nie waren Marvels Mutanten populärer als in jenen Tagen. Autor Chris Claremont hatte mit Zeichnern wie Dave Cockrum, John Byrne oder Paul Smith die Flamme entfacht und geschürt. Als 1989 ein Youngster namens Jim Lee den Titel Uncanny X-Men in Szene setzte, weitete sich das Feuer zum Flächenbrand aus. Die Startausgabe einer zweiten X-Men- Serie ging unter seiner und Claremonts Ägide unglaubliche acht Millionen Mal über die Ladentische der Comic-Shops und spülte Marvel rund sieben Millionen Dollar in die Kassen. Vom Hype beflügelt, debütierte 1992 in den USA X-Men: The Animated Series auf Fox Kids. Was Look und Formation anging, orientierte sich die TV-Reihe an den Comics von Jim Lee, insbesondere "Team Blue" um Cyclops, Wolverine, Rogue, Beast, Gambit, Professor X und die Jugendliche Jubilee. Storm und Jean Grey ersetzten Psylocke und Revanche. Neuling Morph war eine Abwandlung von Changeling, ein obskurer Charakter, der in den 1960ern kurz Xaviers Rolle übernommen hatte. Entgegen der Befürchtungen einiger Verantwortlicher wurde das Projekt ein Hit und machte die Mutanten weltweit bekannt. Die Fastfood-Kette Pizza Hut warf VHS-Kassetten inklusive Mini-Comic, Poster und Trading Card auf den Markt und bewarb die Produkte in Werbespots. Zusätzlich gab es X-Men-Becher und spezielle Pizzakartons. 76 Episoden der Zeichentrickserie wurden bis 1997 veröffentlicht. Dann ging das Geld aus. Und damit war es vorbei. Auf den bunten Seiten begann der Ruhm der X-Men allmählich zu verblassen. Es folgten Höhen und Tiefen, bis Jonathan Hickman das Konzept mit HOUSE OF X/ POWERS OF X revolutionierte und wieder in den Fokus der Comic-Leser rückte. Mittlerweile haben Mutanten auf der lebenden Insel Krakoa eine souveräne Nation gegründet und der Welt ihren Stempel aufgedrückt. Für zig Fans der 1990er bleiben die alten Zeiten dennoch unübertroffen. Was aber wäre, wenn die X-Men von '92 ihre Zelte auf Krakoa aufgeschlagen hätten ...?
Details
| Empfohlen (bis): | 99 |
|---|---|
| Empfohlen (von): | 12 |
| Erscheinungsjahr: | 2023 |
| Genre: | Belletristik |
| Produktart: | Humor, Comics & Cartoons |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Originaltitel: | X-Men '92: House of XCII (2022) 1-5 |
| Inhalt: | 128 S. |
| ISBN-13: | 9783741631542 |
| ISBN-10: | 374163154X |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Foxe, Steve |
| Illustrator: | Salvador Espin |
| Übersetzung: | Alexander Rösch |
| Hersteller: | Panini Verlags GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Panini Verlags GmbH, Schloßstr. 76, D-70176 Stuttgart, gpsr@panini.de |
| Maße: | 265 x 170 x 8 mm |
| Von/Mit: | Steve Foxe |
| Erscheinungsdatum: | 28.03.2023 |
| Gewicht: | 0,405 kg |