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Beschreibung
Friedrich Schillers "Wilhelm Tell" gestaltet den schweizerischen Freiheitsmythos als dramatische Untersuchung von Tyrannei, politischer Legitimität und moralisch begründetem Widerstand. In fünf Akten verbindet das Schauspiel die private Bewährungsprobe des Armbrustschützen Tell mit der kollektiven Erhebung der Urkantone gegen habsburgische Willkür. Schillers Stil vereint klassisches Formbewusstsein, pathetische Rhetorik und volkstümliche Szenenführung; zugleich steht das Werk im Kontext der Weimarer Klassik und der europäischen Debatten nach der Französischen Revolution. Schiller, 1759 geboren, war Dichter, Historiker und politisch sensibler Denker, dessen Erfahrungen mit fürstlicher Bevormundung und dessen geschichtliche Studien sein Freiheitsverständnis prägten. Als Autor von Dramen wie "Die Räuber" und "Don Carlos" interessierte ihn stets der Konflikt zwischen individueller Gewissensentscheidung und staatlicher Macht. "Wilhelm Tell", 1804 uraufgeführt, entstand am Ende seines Lebens und bündelt seine ästhetische Reife mit historischer Reflexion. Dieses Drama empfiehlt sich Lesern, die mehr suchen als ein nationales Gründungsnarrativ. Es zeigt, wie Freiheit ethisch begründet, politisch organisiert und poetisch vergegenwärtigt werden kann. Schillers Werk bleibt eine eindringliche Lektüre über Verantwortung, Gemeinsinn und die Grenzen des Gehorsams.
Friedrich Schillers "Wilhelm Tell" gestaltet den schweizerischen Freiheitsmythos als dramatische Untersuchung von Tyrannei, politischer Legitimität und moralisch begründetem Widerstand. In fünf Akten verbindet das Schauspiel die private Bewährungsprobe des Armbrustschützen Tell mit der kollektiven Erhebung der Urkantone gegen habsburgische Willkür. Schillers Stil vereint klassisches Formbewusstsein, pathetische Rhetorik und volkstümliche Szenenführung; zugleich steht das Werk im Kontext der Weimarer Klassik und der europäischen Debatten nach der Französischen Revolution. Schiller, 1759 geboren, war Dichter, Historiker und politisch sensibler Denker, dessen Erfahrungen mit fürstlicher Bevormundung und dessen geschichtliche Studien sein Freiheitsverständnis prägten. Als Autor von Dramen wie "Die Räuber" und "Don Carlos" interessierte ihn stets der Konflikt zwischen individueller Gewissensentscheidung und staatlicher Macht. "Wilhelm Tell", 1804 uraufgeführt, entstand am Ende seines Lebens und bündelt seine ästhetische Reife mit historischer Reflexion. Dieses Drama empfiehlt sich Lesern, die mehr suchen als ein nationales Gründungsnarrativ. Es zeigt, wie Freiheit ethisch begründet, politisch organisiert und poetisch vergegenwärtigt werden kann. Schillers Werk bleibt eine eindringliche Lektüre über Verantwortung, Gemeinsinn und die Grenzen des Gehorsams.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 128 S.
ISBN-13: 9788027357260
ISBN-10: 8027357268
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schiller, Friedrich
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Friedrich Schiller
Erscheinungsdatum: 16.12.2022
Gewicht: 0,198 kg
Artikel-ID: 126416649