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Margit, die wilde Mutter, war achtzehn, als sie den blonden, hochgewachsenen Willi traf. Drei Wochen nach Judys Geburt überfiel Hitler die Sowjetunion, und das Kind sah den fernen Vater erst wieder, als es sieben Jahre alt war. Die hoffnungsvollen fünfziger Jahre enden im tiefen Fall: Willi erliegt dem Alkohol, weil er den Krieg und was er tat vergessen muss. Judy schafft als Einzige in der Familie den Aufstieg: Sie trifft Henri, den genialen Regisseur und Brecht-Schüler, und wird eine erfolgreiche Feuilletonistin. Aufbruch und Scheitern der Nachkriegszeit wiederholen sich in der zweiten historischen Zäsur, die Judy erlebt: der Wende. In Jutta Voigts neuem Buch sehnt sich die Vergangenheit nach der Gegenwart. Sie will nicht begraben sein, sondern wird zum bizarren Muster, vor dem wir uns erkennen.
»Berührend, verstörend und unfassbar gut erzählt.« MARION BRASCH
»Jutta Voigts Erinnerungen verdichten acht Jahrzehnte deutscher Geschichte auf wenigen Quadratkilometern Berlin, vom Krieg über die DDR bis in die offene Gegenwart: kitschfern, realitätstrunken und mit reflektierter Poesie.« CHRISTOPH DIECKMANN, DIE ZEIT
»Großartig geschriebene Zeitgeschichte(n).« DIETER KOSSLICK
Margit, die wilde Mutter, war achtzehn, als sie den blonden, hochgewachsenen Willi traf. Drei Wochen nach Judys Geburt überfiel Hitler die Sowjetunion, und das Kind sah den fernen Vater erst wieder, als es sieben Jahre alt war. Die hoffnungsvollen fünfziger Jahre enden im tiefen Fall: Willi erliegt dem Alkohol, weil er den Krieg und was er tat vergessen muss. Judy schafft als Einzige in der Familie den Aufstieg: Sie trifft Henri, den genialen Regisseur und Brecht-Schüler, und wird eine erfolgreiche Feuilletonistin. Aufbruch und Scheitern der Nachkriegszeit wiederholen sich in der zweiten historischen Zäsur, die Judy erlebt: der Wende. In Jutta Voigts neuem Buch sehnt sich die Vergangenheit nach der Gegenwart. Sie will nicht begraben sein, sondern wird zum bizarren Muster, vor dem wir uns erkennen.
»Berührend, verstörend und unfassbar gut erzählt.« MARION BRASCH
»Jutta Voigts Erinnerungen verdichten acht Jahrzehnte deutscher Geschichte auf wenigen Quadratkilometern Berlin, vom Krieg über die DDR bis in die offene Gegenwart: kitschfern, realitätstrunken und mit reflektierter Poesie.« CHRISTOPH DIECKMANN, DIE ZEIT
»Großartig geschriebene Zeitgeschichte(n).« DIETER KOSSLICK
Bei Aufbau sind bisher erschienen: "Der Geschmack des Ostens. Vom Essen, Trinken und Leben in der DDR", "Westbesuch. Vom Leben in den Zeiten der Sehnsucht", "Spätvorstellung. Von den Abenteuern des Älterwerdens", "Stierblutjahre. Die Boheme des Ostens" und "Verzweiflung und Verbrechen. Menschen vor Gericht".
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Biographien |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | 256 S. |
| ISBN-13: | 9783351037994 |
| ISBN-10: | 3351037996 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 641/13799 |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: | Voigt, Jutta |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: | Aufbau-Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, Prinzenstr. 85, D-10969 Berlin, produktsicherheit@aufbau-verlage.de |
| Maße: | 23 x 132 x 218 mm |
| Von/Mit: | Jutta Voigt |
| Erscheinungsdatum: | 16.08.2022 |
| Gewicht: | 0,365 kg |