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Beschreibung
Dieses Buch geht einer einfachen Frage nach: Warum bewerten wir gleiche Leistung oft unterschiedlich? Im Mittelpunkt steht der Cumulative Redundancy Bias (CRB). Gemeint ist eine Verzerrung, bei der wir fortlaufendes, teilweise redundantes Feedback so verstehen, als wäre es "mehr Beweis", als es tatsächlich ist.
Ein Online-Experiment zeigt, wie stark der Verlauf unsere Einschätzung prägt: Ein überdurchschnittlicher Verlauf führt zu höheren, ein unterdurchschnittlicher Verlauf zu niedrigeren Bewertungen - obwohl das Endergebnis identisch ist. Dabei betrachtet die Arbeit sowohl Selbsteinschätzung als auch die Bewertung anderer und ordnet die Befunde in psychologische Erklärungsansätze ein.
Aus den Ergebnissen ergeben sich Hinweise für alle Bereiche, in denen Menschen bewertet werden oder sich selbst bewerten müssen - von Lern- und Feedbacksituationen bis zu institutionellen Kontexten, in denen Rückmeldungen eine wichtige Rolle spielen. Im Kern zeigt das Buch: Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch der Weg dorthin.
Warum bewerten wir gleiche Leistung unterschiedlich? Weil wir den Verlauf mitbewerten - auch dann, wenn er gar keine neue Information liefert. Der Cumulative Redundancy Bias (CRB) beschreibt genau diese Schieflage: Redundantes, kumulatives Feedback wird wie ein zusätzlicher Beleg behandelt und verzerrt Urteile. Der Effekt tritt bei Selbst- wie Fremdbewertung auf, die Stärke unterscheidet sich dabei nicht systematisch - aber Selbsturteile fallen insgesamt kritischer aus.
Dieses Buch geht einer einfachen Frage nach: Warum bewerten wir gleiche Leistung oft unterschiedlich? Im Mittelpunkt steht der Cumulative Redundancy Bias (CRB). Gemeint ist eine Verzerrung, bei der wir fortlaufendes, teilweise redundantes Feedback so verstehen, als wäre es "mehr Beweis", als es tatsächlich ist.
Ein Online-Experiment zeigt, wie stark der Verlauf unsere Einschätzung prägt: Ein überdurchschnittlicher Verlauf führt zu höheren, ein unterdurchschnittlicher Verlauf zu niedrigeren Bewertungen - obwohl das Endergebnis identisch ist. Dabei betrachtet die Arbeit sowohl Selbsteinschätzung als auch die Bewertung anderer und ordnet die Befunde in psychologische Erklärungsansätze ein.
Aus den Ergebnissen ergeben sich Hinweise für alle Bereiche, in denen Menschen bewertet werden oder sich selbst bewerten müssen - von Lern- und Feedbacksituationen bis zu institutionellen Kontexten, in denen Rückmeldungen eine wichtige Rolle spielen. Im Kern zeigt das Buch: Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch der Weg dorthin.
Warum bewerten wir gleiche Leistung unterschiedlich? Weil wir den Verlauf mitbewerten - auch dann, wenn er gar keine neue Information liefert. Der Cumulative Redundancy Bias (CRB) beschreibt genau diese Schieflage: Redundantes, kumulatives Feedback wird wie ein zusätzlicher Beleg behandelt und verzerrt Urteile. Der Effekt tritt bei Selbst- wie Fremdbewertung auf, die Stärke unterscheidet sich dabei nicht systematisch - aber Selbsturteile fallen insgesamt kritischer aus.
Über den Autor
Lea Nolle (B. Sc. Psychologie) arbeitet im Institut für Psychologische Dienstleistungen Dr. Bartoschek. Vor dem Hintergrund ihrer mehrjährigen Arbeit mit Menschen in unterschiedlichen Kontexten gerichtlicher Verfahren und der Jugendhilfe entwickelte sie ein Interesse dafür, wie Menschen sich eigentlich selbst einschätzen - und wieso.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 40 S.
1 s/w Foto
5 Diagr.
ISBN-13: 9783959450706
ISBN-10: 3959450702
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Nolle, Lea
Hersteller: JMB Verlag
Verantwortliche Person für die EU: JMB Verlag, Jens Bolm, Rotekreuzstr. 25, D-30627 Hannover, info@jmb-verlag.de
Abbildungen: 1 schwarz-weiße Fotos, 5 Diagramme
Maße: 207 x 145 x 4 mm
Von/Mit: Lea Nolle
Erscheinungsdatum: 15.04.2026
Gewicht: 0,078 kg
Artikel-ID: 135323143

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